Basketball

Towers-Neuzugang Taylor kommt auch wegen Corona nach Hamburg

| Lesedauer: 2 Minuten
Kameron Taylor (l.) im Duell mit Towers-Profi Yannick Franke.

Kameron Taylor (l.) im Duell mit Towers-Profi Yannick Franke.

Foto: FrankPeters / WITTERS

Der 1,98 Meter große US-Amerikaner Kameron Taylor erklärt, warum er von Bamberg zu den Hamburg Towers wechselt.

Hamburg. Die Hamburg Towers haben die seit Tagen feststehende Verpflichtung des Combo Guards Kameron Taylor, der vom Ligakonkurrenten Brose Bamberg nach Wilhelmsburg wechselt, jetzt bestätigt. Der 25-Jährige erhält beim Basketball-Bundesligisten einen Zehnmonatsvertrag und soll im Angriff von der Drei-Punkte-Linie für Gefahr und gleichzeitig in der Defensive für mehr Stabilität sorgen. Er ist der dritte Neuzugang der Towers nach Max DiLeo (Vechta) und T. J. Shorts II, der zuletzt in der lettisch-estonischen Liga spielte.

„Wir hatten ein gutes Telefonat, in dem wir beide übereingekommen sind, dass die Towers der richtige Verein für ihn sind, um seine Karriere voranzutreiben. Außerdem möchte er Teil einer Organisation sein, die sich nach oben arbeitet. Damit passen wir gut zusammen“, sagte Towers-Coach Pedro Calles über den 1,98 Meter großen Neuzugang.

Neuzugang Taylor lobt deutsches Gesundheitssystem

„Ich bin bereit loszulegen“, erklärte Taylor, für den die Towers unter vielen Angeboten, darunter auch von international spielenden Mannschaften, „die beste Option“ gewesen sei. „Mir gefällt, wofür der Club und Trainer Pedro Calles stehen“, sagte der US-Amerikaner.

Dazu sei Deutschland derzeit eines der besten Länder zum Arbeiten und Leben – vor allem während der Corona-Pandemie. „Die Vereine sind bei ihren Gehaltszahlungen verlässlich, das Gesundheitssystem ist sehr stabil. Dafür bin ich bereit, auf internationale Spiele zu verzichten. Diese sind nicht nötig, um seinen Weg an die Spitze zu finden.“

Taylor wird bei den Towers die Trikotnummer sieben erhalten. Der Trainingsauftakt ist für Mitte September geplant, die Saison beginnt für die Hamburger in der zweiten November-Woche.

Warum die Towers den Vertrag mit Yebo auflösen

Sportchef Marvin Willoughby begründete am Freitag zudem die Vertragsauflösung von Flügelspieler Kevin Yebo (24): „So, wie sich unsere aktuelle Kaderplanung gestaltet, hat es für beide Seiten wenig Sinn ergeben, den Zweijahresvertrag zu erfüllen.“ Yebo kam in der vergangenen Saison bei 14 Einsätzen auf 3,4 Punkte und 2,5 Rebounds.

( HA )