Basketball

Towers verlieren erneut auswärts – diesmal in Trier

Towers-Kapitän Achmadschah Zazai (32) war mit elf Punkten bester Werfer der Hamburger.

Towers-Kapitän Achmadschah Zazai (32) war mit elf Punkten bester Werfer der Hamburger.

Foto: TayDucLam / WITTERS

Die Hamburger Zweitliga-Basketballer haben erneut Probleme mit der körperbetonten Spielweise des Gegners.

Trier.  Neues Jahr, alte Probleme. Die Hamburger Towers haben auch zu Beginn der Rückrunde der Zweiten Basketballbundesliga ProA ihre Auswärtsschwäche nicht ablegen können und verloren bei den Gladiators Trier mit 63:78 (21:17,17:26,16:22, 9:13). Im Hinspiel hatten sie die Trierer noch mit 108:62 deklassiert. Es war der höchste Erfolg der bisherigen Vereinsgeschichte. Mit 11:5 Siegen bleiben die Towers dennoch Tabellenzweiter.

Im achten Auswärtsspiel war es aber bereits die fünfte Niederlage für die Wilhelmsburger, die dagegen in der heimischen edel-optics.de-Arena ihre acht Spiele allesamt gewannen. Erneut bereitete ihnen die körperbetonte Spielweise des Gegners erhebliche Probleme, um sich in der Offensive durchzusetzen. Der Weg zum Korb blieb den Towers allzu oft versperrt. Dabei hätte ihnen ein guter Start, 13:4 nach sechs Minuten, Selbstvertrauen geben können.

Towers-Trainer benennt die Fehler

„Ich bin sehr unzufrieden mit unserer Offensive, wir waren schlecht organisiert, haben uns nach einem soliden Start keine guten Würfe mehr kreiert“, klagte Towers-Trainer Mike Taylor. Die Verteidigung gegen Triers 35 Jahre alten Topscorer Jermaine Bucknor (34 Punkte) wäre ebenfalls suboptimal gewesen. „Ich kann es jetzt kaum erwarten, zurück in die Halle zu gehen und mit den Jungs zu arbeiten. Wir werden zurückkommen – und es besser machen. Das hoffe ich zumindest.“

Das Debüt des zum Jahreswechsel verpflichteten US-Amerikaners Carlton „Scootie“ Guyton fiel in 25:25 Minuten Spielzeit ordentlich aus. Der 28-Jährige erzielte neun Punkte, überzeugte als Ballverteiler, war mit vier Assists bester Vorbereiter und griff sich vier Rebounds. Die Abstimmung mit seinen Mitspielern war verständlicherweise verbesserungsfähig.

Schwache Freiwurf-Ausbeute

Insgesamt leisteten sich die Towers 18 Ballverluste, Trier nur 13. Erschreckend war vor allem die Freiwurfquote der Hamburger. Bloß vier von zehn Versuchen fanden den Weg ins Netz, bei Trier verfehlte nur einer von 25 das Ziel.

Am Freitag (19.30 Uhr, Inselpark) können die Towers ihren Fehlstart ins neue Jahr korrigieren. Bleibt der Aufstieg in die Bundesliga das Saisonziel, ist ein Heimsieg gegen die Kirchheim Knights Pflicht, um sich eine gute Ausgangsposition für die Play-offs im April zu sichern. Für das Spiel gibt es nur noch wenige Eintrittskarten.

Punkte Towers: Beech 11, Zazai 11, Raffington 10, Guyton 9, Barham 6 (8 Rebounds), Walker 6, Freese 5, Kindzeka 3, Kovacevic 2.