Fußball

FC St. Pauli muss lange auf Christopher Buchtmann verzichten

Christopher Buchtmann vom FC St. Pauli verletzte sich beim Spiel in Heidenheim am Knie.

Christopher Buchtmann vom FC St. Pauli verletzte sich beim Spiel in Heidenheim am Knie.

Foto: Hafner / imago images/Nordphoto

Trotzdem glauben die Hamburger im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt ans Weiterkommen. Wie? Trainer Luhukay hat es selbst vorgemacht.

Hamburg. Trainer Jos Luhukay vom FC St. Pauli geht mit großem Respekt in das DFB-Pokal-Duell mit Eintracht Frankfurt. "Die Eintracht lässt nicht nur in der Bundesliga aufhorchen, sondern spielt auch in der Europa League eine gute Rolle. Insgesamt gesehen treffen wir auf eine Mannschaft, die qualitativ viel stärker ist als wir", sagte der 55 Jahre alte Fußball-Lehrer vor dem Gastspiel des favorisierten Bundesligisten aus Hessen am Mittwoch (20.45 Uhr/Sky).

Dennoch wollen die Kiezkicker aus der 2. Liga ihre Chance suchen, um die zweite Hauptrunde des Pokalwettbewerbs zu überstehen und in das lukrative Achtelfinale einzuziehen. "Wir werden mit viel Leidenschaft und Kampf versuchen, die qualitativen Unterschiede zu kompensieren", meinte Luhukay. "Wir müssen als Team harmonieren und funktionieren, um eine Runde weiterzukommen."

FC St. Pauli bis zur Winterpause ohne Buchtmann

Die in der Liga zuletzt zweimal unterlegenen Hamburger müssen jedoch verletzungsbedingt einige Ausfälle verkraften, wie Luhukay am Dienstag berichtete. Mittelfeldakteur Christopher Buchtmann wird aufgrund eines Innenbandanrisses im Knie bis zur Winterpause kein Spiel mehr bestreiten. Auch die angeschlagenen Abwehrspieler James Lawrence und Marc Hornschuh stehen noch nicht wieder zur Verfügung. Henk Veerman und Philipp Ziereis kämen höchstens für einen Kurzeinsatz infragfe.

Dafür ist unter Flutlicht eine gute Atmosphäre zu erwarten: Das Millerntor-Stadion ist einmal mehr ausverkauft. Luhukay erinnerte daran, dass er selbst als Trainer schon einmal eine Pokalsensation geschafft hat: "Als Zweitligist bin ich 2009/10 mit dem FC Augsburg bis ins Halbfinale gekommen, wo wir bei Werder Bremen angetreten sind. Der Weg dorthin war sensationell. Das sind Momente, die ich nie vergessen werde."