2. Liga

Stürmer Marius Ebbers will in den „Hunderter-Club“

Frontzeck: „'Ebbe' ist körperlich in einer sehr guten Verfassung. Es hat mir gefallen, wie er gegen Regensburg seine Erfahrung ausgespielt hat. Er war nach seiner Einwechslung gleich sehr präsent.“

Hamburg. Der FC St. Pauli setzt im Sturm auf seinen ältesten Haudegen. Marius Ebbers wird am Freitag (18.00 Uhr/im Liveticker auf Abendblatt.de) beim 1. FC Union Berlin den gesperrten Torjäger Daniel Ginczek vertreten. Dem 35 Jahren alten Routinier Ebbers bietet sich die Chance, etwas Historisches zu schaffen. Ebbers bringt es in seiner Karriere bislang auf 99 Tore in der 2. Liga. Mit dem nächsten Treffer würde er Eingang in den „Hunderter-Club“ finden.

St. Paulis Trainer Michael Frontzeck legte sich bereits am Donnerstag fest, dass Ebbers in der Startelf stehen wird. „'Ebbe' ist körperlich in einer sehr guten Verfassung. Es hat mir gefallen, wie er im Heimspiel gegen Regensburg seine Erfahrung ausgespielt hat. Er war nach seiner Einwechslung gleich sehr präsent“, sagte Frontzeck.

Im offensiven Bereich bietet sich dem Trainer eine weitere Option: Fin Bartels hat den Muskelfaserriss im Oberschenkel auskuriert. Der gebürtige Kieler wird vermutlich von Beginn an im Mittelfeld auf der Außenbahn zum Einsatz kommen.

St. Pauli reist mit dem Schwung von drei Siegen in Serie zum Spiel nach Berlin. Frontzeck: „Wir haben einen Lauf und wollen jetzt dranbleiben. Wir wissen aber auch um die Schwere der Aufgabe.“ St. Pauli ist Tabellenelfter (32 Punkte), Union Berlin Achter (35).