Fußball

Rostock schließt Tribüne - Geldstrafe für St. Pauli

Rostock. Fußball-Zweitligist Hansa Rostock schließt mit sofortiger Wirkung seine Südtribüne. Der Verein reagierte damit auf ein Gespräch des Vorstands mit Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier und dem Rostocker Polizeipräsidenten Thomas Laum. Dem Verein droht nach den Ausschreitungen im Heimspiel gegen den FC St. Pauli (1:3) ein Spiel vor leeren Rängen. Das sieht der Strafantrag des DFB-Kontrollausschusses vor. Bei der Partie am 19. November das waren im Rostocker Block Böller abgefeuert und drei Feuerwerkskörper in Richtung des Gästeblocks geschossen worden. Für St. Pauli fordert das Gremium eine Geldstrafe über 20 000 Euro, weil die Hamburger Fans bengalische Feuer gezündet hatten.