Am Montag gegen Hansa

St. Pauli hofft auf Takyi in Rostock

Auf das spielfreie Wochenende hätten sie beim FC St. Pauli gern verzichtet.

Hamburg. "Wir wollten aufgrund der Zwischenfälle in der Vergangenheit lieber bei Tageslicht spielen, nicht in der Dunkelheit", sagt Präsident Corny Littmann, dessen Wunsch unerfüllt blieb: Die Partie bei Hansa Rostock wird erst am Montag (20.15 Uhr, DSF und Sky, Liveticker auf abendblatt.de) angepfiffen.

Statt um Zweitligapunkte kämpfen die Spieler Sonnabend und Sonntag um einen Platz in der Startaufstellung. Trainer Holger Stanislawski verfügt mit Innenverteidiger Marcel Eger wieder über eine Alternative mehr, zudem haben die Einwechselspieler ihre Ansprüche durch gute Leistungen veranschaulicht - Bankdrücken beim FC St. Pauli. Allen voran Rouwen Hennings und Max Kruse empfahlen sich nachhaltig für einen Einsatz von Beginn an. Kruse, der zuletzt sowohl beim 3:1-Sieg in Oberhausen als auch beim 1:1-Unentschieden gegen Energie Cottbus ins Tor traf, dürfte den Platz von Deniz Naki auf der linken Außenbahn einnehmen. Ob Hennings wieder gemeinsam mit ihm den Platz betritt - beide wurden in den vergangenen zwei Partien jeweils nach einer Stunde eingewechselt -, hängt wohl in erster Linie vom Fitnesszustand Charles Takyis ab.

Der Spielmacher konnte seine latenten Muskelprobleme im Oberschenkel auch in dieser Woche nicht ablegen, fehlte am Donnerstag im Training und nutzte die freien Tage Dienstag und gestern zur Pflege. Ob er auflaufen kann, wird sich wohl erst Montag entscheiden. Dann beziehen die Hamburger ihr Tageshotel in Rostock. Und so hat der Spieltermin immerhin einen positiven Nebenaspekt. An einem Wochenende wäre der braun-weiße Tross bereits am Vortag angereist und hätte über Nacht bleiben müssen.