Der FC St.Pauli in der Einzelkritik

Hain hat's die Laune verhagelt

Hain: Nachdem er in der ersten Halbzeit noch das schöne Augsburger Wetter genießen konnte, hatte es ihm nach dem entscheidenden Fehlgriff in der Nachspielzeit die Laune verhagelt. Spielentscheidend, und auch der zweite Gegentreffer war nicht unhaltbar gewesen.
Rothenbach: Defensiv wie immer gut. Offensiv kam von ihm nicht so viel wie sonst.
Gunesch: Machte nur wenig Fehler, hatte lediglich Probleme mit dem schwachen Schiedsrichter Christ. Wurde vor dem Treffer von Torghelle klar geschubst.
Eger: Seine Mutter dürfte auf der Tribüne stolz auf ihren Sohn gewesen sein. Bildete mit Gunesch zumindest 79 Minuten lang ein starkes Bollwerk in der Innenverteidigung.
Weigelt: Beim 2:2-Gegentreffer ging er nicht energisch genug zur Sache.
Boll: Ließ wenig Chancen zu und auch in der Offensive aktiv. Selbst seine Diagonalpässe kamen fast alle an. Schultz (ab 68. Gouiffe a Goufan): Großer Einsatz. Erkämpfte sich seinen ersten Saisontreffer. Bruns (ab 74. Brunnemann): Solide. Hatte nicht ganz so viele Aktionen wie seine Offensivpartner.
Ludwig: Der Aushilfs-Kapitän machte der Binde alle Ehre.
Dirigierte St. Paulis Offensivspiel und war an fast allen gefährlichen Aktionen beteiligt.
Hoilett (87. Hennings): Der Sprinter hat auch im Hindernislauf einiges zu bieten. Schon sein tolles Solo in der 24. Minute hätte als Krönung ein Tor verdient gehabt, bereitete anschließend beide Tore vor. Der Beste.
Ebbers: Gut. Erzielte im fünften Spiel seinen vierten Saisontreffer eine bessere Torquote kann man nicht erwarten.

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