Hamburg. Der frühere Berliner Trainer findet vor dem Pokalspiel klare Worte für den Hauptstadtclub – und verrät sein HSV-Geheimnis.

Markus Babbel war Balljunge im Münchner Olympiastadion, als Horst Hrubesch im April 1982 in der 90. Minute eines seiner berühmtesten Tore erzielte. Der HSV-Stürmer wuchtete einen Freistoß von Felix Magath in einer Manier in die Maschen, wie sie nur das Kopfballungeheuer aus Hamburg beherrschte. Das 4:3 in letzter Minute war das entscheidende Tor auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft des HSV. Der neun Jahre junge Babbel stand in einer Ecke des Stadions und jubelte. Innerlich. „Wäre ich laut gewesen, hätte ich eins auf die Rübe bekommen“, sagt Babbel 41 Jahre später und lacht.