HSV-News

Rätselhaftes Foto: Will Mavraj den HSV provozieren?

Der aussortierte Verteidiger sorgt für Aufregung mit Instagram-Post. Guererro wird mit Statue in Peru geehrt. Santos schwärmt von RB.

Arp fehlt beim Paintball

Das Team hat sich am Nachmittag auf den Weg zum Paintball gemacht. HSV-Talent Jann-Fiete Arp war nicht dabei. Der Grund ist noch unbekannt.

Schon seit einiger Zeit wird über die Zukunft des 18-Jährigen spekuliert. Arp ist sich mit dem FC Bayern über einen Vierjahresvertrag einig. Ungeklärt bleibt allerdings die Frage, wann der neue Kontrakt in Kraft tritt. Der Rekordmeister hat bislang darauf verzichtet, sein Angebot über 2,5 Millionen Euro zu erhöhen. Der HSV hat abgelehnt. Möglicherweise kommt jetzt Bewegung in den Transferpoker.

Dennoch: Auch Neu-Kapitän Aaron Hunt fehlte bei der Teambuilding-Maßnahme.

Wood will in Hannover durchstarten

Nach seinem Wechsel vom HSV zu Hannover 96 will Angreifer Bobby Wood (25) nun mit den Niedersachsen durchstarten. "Wir haben viel vor", sagte der US-Amerikaner am Donnerstag, er wolle "so viele Tore wie möglich schießen und der Mannschaft helfen." Der Tabellen-13. der Vorsaison hatte Wood am Montag für eine Spielzeit ausgeliehen und sich zudem eine Kaufoption gesichert.

Trainer Andre Breitenreiter hatte zuvor intensiv um Wood geworben. "Ich hatte einen guten Kontakt mit dem Trainer", sagte Wood: "Was er mit der Mannschaft vorhat, das hat mir sehr gut gefallen."

Wood war 2016 vom Zweitligisten Union Berlin nach Hamburg gewechselt und erzielte für den HSV in 57 Pflichtspielen zwölf Tore. Im Vorjahr kam er allerdings nur auf zwei Treffer.

Will Mavraj den HSV provozieren?

Am Donnerstagnachmittag hat der aussortierte HSV-Profi Mergim Mavraj ein rätselhaftes Foto bei Instagram gepostet. Darauf ist der 32 Jahre alte Albaner im neuen Saisontrikot der Hamburger zu sehen. Dazu schreibt er: "Happy new year" und "18/19 #trotzdemhsv".

Will Mavraj den HSV provozieren? Schon in der vergangenen Saison hat Trainer Christian Titz den Innenverteidiger aus dem Profikader gestrichen. Seitdem trainiert Mavraj mit der U-21-Mannschaft. Um Gehalt einzusparen, wollen die Hamburger Mavraj unbedingt loswerden.

Angeblich soll der spanische Zweitligist Deportivo La Coruna Interesse haben. Der HSV ist sogar bereit, Mavraj trotz Vertrag bis 2019 ablösefrei gehen zu lassen. Doch möglicherweise möchte Mavraj dem klammen Bundesligaabsteiger mit dem Foto gern einen Strich durch die Rechnung machen.

Nach Abendblatt-Informationen entstand der Instagram-Post im neuen Trikot ohne Abstimmung mit dem HSV. Außerdem handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um eine Fotomontage. Stellt man das Portrait von Mavraj aus der vergangenen Saison neben sein neues Foto bei Instagram, fällt auf, dass es sich um exakt denselben Gesichtsausdruck handelt. Auch die Anordnung der Haare stimmt mit dem Vorjahresbild überein.

Luxusschiff bekommt HSV-Anstrich

Das Luxus-Fahrgastschiff MS Hamburg wird sich zukünftig in einem blau-weiß-schwarzen HSV-Anstrich präsentieren.

Das gab der Zweitligist am Donnerstag gemeinsam mit seinem neuen Partner Rainer Abicht Elbreederei bekannt.

Am kommenden Mittwoch um 11 Uhr wird das noch geheime HSV-Schiff bei den Landungsbrücken (Brücke 10) enthüllt und mit einem Taufspruch von Profi Matti Steinmann eingeweiht.

Becker unzufrieden mit Derby-Ansetzung

Sportvorstand Ralf Becker ist unzufrieden mit der Terminierung des brisanten Derbys mit dem FC St. Pauli. „Wir finden die Ansetzung des siebten und achten Spieltags schon sehr unglücklich“, sagte der HSV-Sportchef der „Hamburger Morgenpost“. Der Absteiger muss am 27. September (20.30 Uhr) bei der SpVgg Greuther Fürth antreten und bereits am 30. September (13.30 Uhr) im Volksparkstadion gegen den Lokalrivalen antreten.

Der FC St. Pauli empfängt den SC Paderborn bereits am 26. September, hat also einen Tag mehr Vorbereitungszeit und keinen Reisestress. Dass der HSV in der Englischen Woche als einziges Team am Donnerstag um 20.30 Uhr auswärts antreten müsse, sei für die Vorbereitung auf das Derby „wirklich alles andere als optimal. Da hätten wir uns bei der Terminierung mehr Fingerspitzengefühl gewünscht“, klagte Becker. Der HSV werde sich der Ansetzung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) aber beugen: „Wir können es jetzt nicht mehr ändern und werden es so annehmen, wie es ist.“

Regeneration und Teambuilding

Nach dem gestrigen 1:0-Sieg im Testspiel gegen den russischen Vizemeister ZSKA Moskau steht der heutige Donnerstag des Trainingslagers in Bad Erlach im Zeichen der Regeneration. Am Vormittag absolvieren die Spieler ein regeneratives Trainingsprogramm, am Nachmittag duellieren sie sich in Teams auf einer nahegelegenen Paintball-Anlage. Stichwort: Teambuilding.

Lediglich die angeschlagenen Aaron Hunt, Tobias Knost und Douglas Santos treffen sich mit Athletiktrainer Sebastian Capel zu einer individuellen Einheit auf dem Platz.

Santos schwärmt Landsmann von Leipzig vor

Matheus Santos Carneiro Da Cunha – der Name hat schon etwas von einem Star. Doch der Neuzugang von Bundesligist RB Leipzig ist erst 19 Jahre alt und hat das Ziel, mal ein Star zu werden. Deshalb will er jetzt auch nur Cunha genannt werden.

Star-Allüren jedenfalls hat der Brasilianer noch keine. Bei seinem ersten Medientermin bei seinem neuen Verein wirkt er dennoch meist selbstbewusst, gibt sich freundlich und zumindest was seine Ansprüche anbelangt, zurückhaltend. „Ich möchte erfolgreich sein, mich weiterentwickeln“, sagt der Angreifer, den RB vom FC Sion aus der Schweiz für kolportierte 15 Millionen Euro nach Sachsen lotste.

An dem Talent, das kürzlich seine erste Einladung zur brasilianischen U20-Auswahl bekam, waren auch andere europäische Clubs interessiert. „Für mich war es aber nur wichtig, nach Leipzig zu gehen. Mit diesem jungen Club kann ich wachsen und mich weiterentwickeln“, sagt Cunha. RB hatte einige Fürsprecher. Unter anderen HSV-Profi Douglas Santos. Der 24 Jahre alte Brasilianer bestätigte ihm, dass die Bundesliga sehr stark und interessant und RB eine sehr gute Adresse sei.

Guerrero wird mit Statue in Peru geehrt

Trotz des vorzeitigen Ausscheidens bei der Fußball-WM in Russland werden der peruanische Nationaltrainer Ricardo Gareca und Perus Stürmer und Ex-HSVer Paolo Guerrero in der Hauptstadt Lima mit lebensgroßen Statuen geehrt. „Das ist eine Anerkennung für die Arbeit der Nationalmannschaft unter dem Kommando von Ricardo Gareca und Paolo Guerrero, sich erstmals nach 36 Jahren für eine WM qualifiziert zu haben“, sagte die Sprecherin der Kommunalverwaltung, Vivian Navarro, der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Aufgestellt werden die Statuen im Argentinischen Park der peruanischen Hauptstadt Lima. Die Kommune sowie private Firmen spendeten 6000 US-Dollar für die aus Fieberglas bestehenden Gold-Figuren. Peru war bei der WM nach zwei Niederlagen gegen Dänemark und Frankreich sowie einem Sieg gegen Australien in der Vorrunde ausgeschieden.

Guerrero hat von 2006 bis 2012 für den HSV gespielt. Der 34-Jährige hat in 183 Pflichtspielen 51 Tore für die Hamburger erzielt.