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Die nächste Trennung: Spörl muss wegen Spors weichen

Harald Spörl (l.) in der Saison 1991/1992 im Spiel HSV gegen SG Wattenscheid 09

Harald Spörl (l.) in der Saison 1991/1992 im Spiel HSV gegen SG Wattenscheid 09

Foto: picture alliance/dpa

Seit 30 Jahren ist Harald "Lumpi" Spörl für den HSV im Einsatz. Sein Vertrag soll nun wegen des neuen Scouts nicht verlängert werden.

Hamburg. Trennung nach 30 Jahren? Nach Informationen der "Bild"-Zeitung" soll der HSV künftig auf die Dienste von Harald "Lumpi" Spörl – Scout, Ex-Profispieler und seit 30 Jahren für den Fussball-Bundesligisten tätig – verzichten. Der Honorarvertrag des 51-Jährigen läuft zum 30. Juni aus und wird demzufolge nicht verlängert. Grund für die Trennung vom HSV-Urgestein soll das Konzept des neuen Kaderplaners Johannes Spors sein, in das der ehemalige Mittelfeld-Spieler nicht passe.

Wie Johannes Spors das HSV-Scouting verändert

Der schussgewaltige Franke, der zwischen 1987 und 2000 in 321 Bundesligaspielen 60 Tore erzielte (davon elf per Elfmeter) und sich 2002 der Scouting-Abteilung anschloss, reiht sich damit neben Markus Gisdol, Jens Todt, Heribert Bruchhagen und Bernd Hollerbach in eine lange Liste von kürzlichen Entlassungen beim HSV, deren Frequenz unter dem neuen Aufsichtsratschef Bernd Hoffmann noch einmal erhöht wurde.