Bundesliga

Die positiven Erfahrungen des HSV mit Kurz-Trainingslagern

Labbadias Trip nach Rotenburg ist nicht der erste Kurzausflug des HSV. So erfolgreich waren die bisherigen Reisen in die Provinz.

Rotenburg.  Der Dreitagestrip ins niedersächsische Rotenburg an der Wümme ist nicht der erste Kurzausflug des HSV in die Provinz. Ebenfalls mitten im Abstiegskampf war es Interimstrainer Ralf Schehr, der auf das probate Mittel eines Kurztrainingslagers als Erster zurückgriff. Vor dem vorletzten Spieltag in der Saison 1996/97 bat er seine Mannschaft drei Tage lang nach Schneverdingen. Der Lohn: Am Wochenende darauf gewann der HSV überraschend mit 2:1 gegen Borussia Dortmund und sicherte so die Klasse.

Doch nicht immer hatten die Hamburger mit ihren Betriebsausflügen Glück: Übergangstrainer Holger Hieronymus zog seine Mannschaft 2001 nach einem 0:4 gegen Br emen für drei Tage im bayerischen Kurort Bad Gögging zusammen – und wurde mit einem mauen 0:0 in Nürnberg belohnt. Das gleiche Ergebnis – allerdings in Mainz – brachte Thomas Dolls Kurztrainingslager 2006 in Weilrod-Neuweilnau im Taunus.

Mehr Glück hatte Klaus Toppmöller drei Jahre zuvor, als er kurzfristig für ein paar Tage mit der Mannschaft nach Niederkassel (südlich von Köln) fuhr. Am Wochenende darauf gewann der HSV 1:0 in Köln – es war der erste Auswärtssieg des Jahres.

Kommentar zu Labbadia: "Endlich ist ein Trainer da"
Video: abendblatt.tv