FSV-Manager Heidel pokert: „Können es uns leisten, Nein zu sagen“

Hamburg. Es passte ins Bild: Beim Testspiel des FSV Mainz am Mittwoch gegen Besiktas Istanbul setzte der vom HSV umworbene Mittelfeldspieler Nicolai Müller mit „Problemen am Hüftbeuger“ aus. Es wollte ihm zwar niemand unterstellen, sich lediglich keinem unnötigen Risiko aussetzen zu wollen, da er vor dem Absprung stehen könnte, doch immerhin ist sein Berater Björn Bezemer mit im Trainingslager in Birmingham – und dort sind Spielerberater eigentlich nicht gern gesehen. Klar ist: Mainz will es sich nicht erlauben, nach Maxim Choupo-Moting, der ablösefrei zum FC Schalke wechselte, im kommenden Jahr den nächsten Top-Spieler umsonst gehen zu lassen. Denn Müllers Vertrag endet 2015. FSV-Manager Christian Heidel sagte zwar am Rande des Trainingslagers, dass „wir es uns mittlerweile leisten können, auch mal Nein zu sagen“ – doch diese Aussage dürfte nur zum üblichen Poker gehören.

Zudem soll der HSV Interesse an Innenverteidiger Virgil van Dijk von Celtic Glasgow haben. Doch die Schotten verlangen laut „Express“ rund zehn Millionen Euro Ablöse.