Fussball-Bundesliga

HSV-Gegner Dortmund bangt um Blaszczykowski

Borussia Dortmund zittert um den Einsatz des Polen Jakub „Kuba“ Blaszczykowski am kommenden Sonnabend bei der Partie gegen den Hamburger SV. „Das könnte eng werden“, sagte Trainer Klopp.

Dortmund/Hamburg. Borussia Dortmund bangt vor dem Heimspiel gegen den Hamburger SV am Sonnabend (18.30 Uhr) um den Einsatz von Jakub Blaszczykowski. „Das könnte eng werden“, sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp am Donnerstag. Der polnische Fußball-Nationalspieler klagt seit dem 5:1 in der WM-Qualifikation über San Marino am Dienstag über Knieprobleme. Wie eine medizinische Untersuchung ergab, ist die Verletzung jedoch nicht schwerwiegend. Dennoch will Klopp nur auf Blaszczykowski zurückgreifen, wenn die gesundheitlichen Probleme vollends ausgestanden sind: „Wir werden nichts riskieren.“

Bessere Chancen auf einen Einsatz in der Startelf haben die zuletzt ebenfalls angeschlagenen Marco Reus, Robert Lewandowski und Nuri Sahin. Alle drei Profis befinden sich laut Klopp auf dem Weg der Besserung.

In der Diskussion über die Form von Mats Hummels, der sich bei den WM-Qualifikationsspielen der deutschen Nationalmannschaft gegen Österreich und die Färöer mit der Reservistenrolle begnügen musste, stärkte Klopp dem Manndecker demonstrativ den Rücken. „Ich bin sehr froh, dass Mats Spieler von Borussia Dortmund ist. Und ich bin mir ganz sicher, das er noch viele gute Spiele für den BVB machen wird.“

HSV-Trainer Fink mit Vorfreude nach Dortmund

Für Trainer Thorsten Fink vom Hamburger SV nimmt die Partie gegen Borussia Dortmund einen herausragenden Stellenwert ein. „Ich freue mich, dass wir in Dortmund spielen. Das ist etwas Besonderes: geiles Stadion, tolle Zuschauer. Es ist schon eine Herausforderung, Dortmund einen Punkt abnehmen zu wollen“, sagte der Coach des hanseatischen Fußball-Bundesligisten am Donnerstag.

Bis auf Ivo Ilicevic, der über muskuläre Probleme klagt, und Artjoms Rudnevs (leichte Adduktorenzerrung) sind alle Profis fit. Auch Rafael van der Vaart, der wegen einer schmerzhaften Oberschenkelzerrung mehrere Tage mit dem Training aussetzen musste und am Mittwoch einen Härtetest bestand, kann spielen.

Fink erwägt, Tomas Rincon auf der Position vor der Abwehr einzusetzen. „Er ist ein wunderbarer Abräumer“, sagte der Trainer. Der Venezolaner kehrte erst am Donnerstag nach Hamburg zurück, weil er in den vergangenen Tagen in der südamerikanischen WM-Qualifikation im Einsatz war. Deshalb will sich Fink zunächst einen Eindruck vom Fitnesszustand des Defensivspielers verschaffen. „Tomas lebt von seiner Fitness. In Dortmund muss man viel laufen“, sagte der Trainer.

Die beiden Siege gegen Dortmund in der vergangenen Saison (3:2, 4:1) wollte Fink nicht als Maßstab nehmen: „Wir wissen, dass wir uns davon nichts mehr kaufen können.“ Nationaltorhüter René Adler bezeichnete die beiden Partien als die besten Spiele der Vorsaison.