HSV hofft auf van der Vaart

„Dortmund ist auch mal dran zu verlieren“

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Vor dem Heimspiel gegen Dortmund hofft Trainer Fink auf baldige Erfolge. Hoffnungsträger ist Rafael van der Vaart

Hamburg. Trotz der sportlichen Krise mit drei Niederlagen in den ersten drei Saisonspielen freut sich Trainer Thorsten Fink auf das Heimspiel am Samstag gegen Borussia Dortmund. „Wenn der Deutsche Meister kommt, ist das was Tolles. Wir haben nichts zu verlieren und können frei aufspielen“, sagte Fink am Donnerstag, „außerdem ist es das erste Heimspiel von einigen neuen Spielern.“ Wobei er natürlich insbesondere Spielmacher Rafael van der Vaart meint, der sein Heimdebüt feiert.

Auch der Kroate Milan Badelj wird erstmals vor eigenem Publikum auflaufen, während der Tscheche Petr Jiracek nach seiner Roten Karte aus dem Spiel in Frankfurt fehlt. „Leider müssen wir schon wieder umstellen“, sagte Fink, der voraussichtlich Tolgay Arslan auf der Position hinter van der Vaart bringen wird: „Er wäre eine gute Lösung und hat gute Chancen zu spielen.“

Entscheidung über Bruma am Freitag

Unsicher ist dagegen der Einsatz von Innenverteidiger Jeffrey Bruma. Der Niederländer hat eine Reizung und Flüssigkeit im Knie. Eine Entscheidung über seinen Einsatz soll es nach dem Training am Freitag geben.

„Dortmund ist auch mal dran zu verlieren“, erklärte Fink angesichts der Serie von 31 Spielen ohne Niederlage des Meisters. Mit einem weiteren Sieg käme die Borussia dem alten Rekord des HSV von 36 Spielen ohne Niederlage aus 1982/83 noch näher. „Es wäre toll, wenn wir die Serie der Dortmunder unterbrechen könnten, auch um unseren eigenen Rekord aufrecht zu erhalten“, erklärte Fink.

Mit Druck und Offensive will er den Dortmundern entgegentreten. „Wir wollen sie niederkämpfen , wir wollen nicht abwarten, sondern gleich zeigen, dass wir da sind“, sagte der Coach, der bislang beim HSV nur sechs Spiele von 28 Partien gewinnen konnte, „wir wollen sie von unserem Tor fernhalten, ich bin überzeugt, dass wir Dortmund schlagen können.“

Die voraussichtlichen Aufstellungen

Hamburg: Adler - Diekmeier, Bruma (Mancienne), Westermann, Lam - Badelj, Arslan - Ilicevic, van der Vaart, Jansen - Son (Rudnevs). Trainer: Fink

Dortmund: Weidenfeller - Piszczek, Subotic, Hummels, Schmelzer - Gündogan, Kehl - Blaszczykowski, M. Götze, Reus - Lewandowski. - Trainer: Klopp

Schiedsrichter: Perl (Pullach)

( dapd )

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