Handball

HSV gewinnt Spitzenspiel und verdrängt Flensburg von Platz zwei

Der HSV Hamburg hat das Spitzenspiel der Handball- Bundesliga gewonnen und ist damit ärgster Verfolger von Tabellenführer und Meister THW Kiel. Die Hanseaten setzten sich am Sonnabend in eigener Halle gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 33:31 (17:13) durch und sind damit seit 20 Spielen ungeschlagen.

Während der zwei Punkte hinter dem THW liegende HSV nunmehr vom ersten Meisterschaftsgewinn seiner Vereinsgeschichte träumt, haben die Schleswig-Holsteiner nach der fünften Saisonniederlage nur noch geringe Chancen auf den Titel.

12 807 Zuschauer in der ausverkauften Color-Line-Arena sahen einen engagierten HSV, der einen agileren Eindruck als die Gäste hinterließ. Nach ausgeglichenem Beginn bauten die Hamburger ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf sechs Tore aus. Vizemeister Flensburg- Handewitt, der auf die verletzten Leistungsträger Joachim Boldsen und Sören Stryger verzichten musste, lief ab der zehnten Minute einem Rückstand hinterher. Schon nach neun Minuten tauschte SG-Trainer Kent-Hary Andersson den glücklosen Torhüter Dan Beutler gegen Jan Holpert aus. Die HSV-Torhüter Goran Stojanovic und Per Sandström überzeugten dagegen mit zahlreichen gelungenen Paraden.

Mit der offensiven Abwehr der Hamburger hatten die Flensburger große Probleme. Zwar verkürzten die Schleswig-Holsteiner den Rückstand in der Schlussphase auf zwei Tore und sorgten damit noch einmal für Spannung, doch der HSV hielt den Rivalen bis zum Abpfiff auf Distanz. Roman Pungartnik, Torsten Jansen, Guillaume Gille und Pascal Hens waren mit jeweils sechs Toren die erfolgreichsten Schütze bei den Gastgebern. Auf der Gegenseite traf Marcin Lijewski (9) am häufigsten.