Frankfurt/Main. In der abgelaufenen Drittliga-Spielzeit haben mehr Fans denn je in den Stadien zugeschaut. Ein Club lockt sogar mehr Anhänger als ein Drittel der Bundesliga.

Die 3. Fußball-Liga hat für die abgelaufene Spielzeit einen Zuschauerrekord vermeldet. Durchschnittlich 9700 Fans sahen die 380 Spiele, wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mitteilte. Das ist eine Steigerung um 20 Prozent der Vorjahresmarke, die mit 8200 Fans pro Spiel ebenfalls Bestwert war. Insgesamt waren in der seit Sonntag beendeten Saison 3,69 Millionen Fans in den Stadien.

Besonders imposant sind dabei die Zahlen von Dynamo Dresden. Die Sachsen zogen 28.732 Besucher pro Heimspiel an und übertrafen mit diesem Schnitt sechs Bundesligisten und zehn Zweitligisten.

Für ein weiteres Novum sorgten die beiden Aufsteiger SSV Ulm 1846 und Preußen Münster, die beide aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga durchmarschierten. Zuvor hatten lediglich RB Leipzig (2013/14), die Würzburger Kickers (2015/16), Jahn Regensburg (2016/17) und die SV Elversberg (2022/23) dieses Kunststück vollbracht. Regensburg könnte diesmal der dritte Aufsteiger werden. Die Oberpfälzer sind am Freitag und Dienstag (jeweils 20.30 Uhr) in der Relegation gegen den SV Wehen Wiesbaden gefordert.