Dublin. Ademola Lookman gelingt gegen Bayer Leverkusen etwas, was nur wenige andere vor ihm geschafft haben. Seine drei Endspiel-Tore gehen in die Geschichtsbücher ein.

Dem Nigerianer Ademola Lookman ist beim Finalsieg mit Atalanta Bergamo in der Europa League gegen Bayer Leverkusen Historisches gelungen. Der frühere Leipzig-Profi traf dem Datendienstleister Opta zufolge als zweiter Spieler nach Pierino Prati im Jahr 1969 dreimal für einen italienischen Club im Endspiel eines wichtigen europäischen Fußball-Wettbewerbs. Vier Tore in einem Europapokal-Finale hatte nur der Ungar Ferenc Puskás im Jahr 1960 für Real Madrid gegen Eintracht Frankfurt erzielt.

Er habe auf einen Dreierpack gewartet, „und im Finale ist es passiert“, sagte Lookman bei CBS. „Wir haben Geschichte geschrieben. Wir sind diszipliniert geblieben, hatten unsere Momente und haben fantastisch gespielt.“ Der 26-Jährige hatte in der 12., 26. und 75. Minute getroffen. Für Leverkusen war es die erste Pflichtspielniederlage der Saison, für Atalanta der erste internationale Titel.