Berlin. Jürgen Klopp als Bundestrainer? Für viele deutsche Fußball-Fans ist die Vorstellung verlockend. Im ZDF-„Sportstudio“ äußert sich der DFB-Geschäftsführer zu dieser Frage.

DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig kam bei der Frage nach Jürgen Klopp kurz ins Stocken. Sollte Klopp „in Zukunft Interesse haben am Job des Nationaltrainers“, wollte Moderator Jochen Breyer im ZDF-„Sportstudio“ von Rettig wissen, was dann? Der DFB-Geschäftsführer zögerte, lächelte - und antwortete vielsagend: „Dann müssen wir überlegen, wie wir damit umgehen.“ Der Deutsche Fußball-Bund braucht, Stand jetzt, nach der Heim-EM im Sommer einen neuen Bundestrainer, weil der Vertrag von Julian Nagelsmann ausläuft.

Klopp wird den FC Liverpool im Sommer verlassen. Der 56-Jährige hatte allerdings schon angekündigt, für ein Jahr eine Pause einlegen zu wollen. Darauf verwies im „Sportstudio“ auch Rettig, der sagte, er wisse nicht, ob er bei einem möglichen Interesse von Klopp „noch in der Verantwortung“ beim DFB stünde. „Er hat ja gesagt, dass er ein Sabbatjahr braucht, und ich weiß nicht, ob das mit meiner Vertragslaufzeit einhergeht“, sagte Rettig, dessen Vertrag bis 2026 läuft.