Am Sonntag startet der nächste Ticketverkauf

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Das Abendblatt beantwortet die wichtigsten Fragenrund um die Fußball-WM

Karten: An diesem Sonntag startet die dritte Verkaufsphase für die begehrten WM-Tickets. Für jedes Vorrundenspiel der deutschen Mannschaft werden über einen gesonderten Verkaufskanal acht Prozent der Karten den deutschen Fans zur Verfügung gestellt. In den beiden ersten Vergaberunden gab es weltweit 6,2 Millionen Nachfragen, allein 500.000 für das Finale, aber „nur“ 1.084.335 Karten wurden bislang verkauft. Die Bestellungen laufen ausschließlich im Internet über die Homepage des Weltverbandes (www.fifa. com). Bis zum 30. Januar 2014 müssen die Wünsche abgegeben werden, im Februar werden die Tickets dann im Losverfahren vergeben. Am 26. Februar beginnt dann eine weitere Verteilung von Restkarten.

Stadien: Das bei einem Unfall beschädigte WM-Stadion in São Paulo wird erst Mitte April fertig sein – zwei Monate vor dem Eröffnungsspiel mit Gastgeber Brasilien am 12. Juni. „Es ist eine Frage des Vertrauens“, sagte Fifa-Präsident Joseph Blatter. „Im Moment gibt es keinen Plan B.“ Der Weltverband hatte zur Fertigstellung der noch im Bau befindlichen Arenen ursprünglich eine Frist bis Ende des Jahres gesetzt. Neben dem Stadion in São Paulo müssen auch die Arenen in Natal und Manaus (Ende dieses Jahres), in Porto Alegre und Cuiabá (im Januar 2014) und in Curitiba (Ende Februar) noch zu Ende gebaut werden.

Preisgeld: Der Fußball-Weltmeister 2014 erhält von der Fifa eine Siegprämie von 35 Millionen Dollar (25,77 Millionen Euro). Der unterlegene Endspielteilnehmer wird mit 25 Millionen Dollar (18,41 Millionen Euro) entlohnt, der Dritte erhält noch 22 Millionen Dollar (16,2 Millionen Euro). Die Gesamthöhe der Preisgelder beläuft sich auf 358 Millionen Dollar (263,57 Millionen Euro) – ein Plus von 37 Prozent gegenüber der WM 2010.

Zeitzonen: Zehn der zwölf WM-Städte sind fünf Stunden von der mitteleuropäischen Zeit entfernt. Nur bei den entlegenen Orten Manaus und Cuiabá sind es sechs Stunden. Die US-Kicker müssen in Gruppe G zwischen Natal, Manaus und Recife 5607 Kilometer zurücklegen. Weil es keine festen Gruppenstandorte mehr gibt, müssen alle Teams ihre Vorrundenspiele in drei Stadien austragen und sammeln im Durchschnitt 2850 Reise-Kilometer. Zudem durchqueren sie dabei mehrere Klimazonen. Im tropischen Manaus und Cuiabá herrschen im Juni 30 Grad, in Porto Alegre und Curitiba nicht einmal 20 Grad. Die Spielergewerkschaft FifPro hat wegen der Bedingungen zusätzliche Trinkpausen gefordert.

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