Brasilien investiert 11,5 Milliarden Euro in WM 2014

São Paulo. Nach der EM liegt der Ball im Feld des Rekordweltmeisters Brasilien. In zwei Jahren wird das nächste Fußballgroßereignis angepfiffen, die WM (12.6.-13.7. 2014; Anstoßzeiten 18, 21, 22 und 3 Uhr MESZ). "Wir liegen im Plan", lautet das Mantra von Brasiliens Sportminister Aldo Rebelo. Nach anfänglichen Irritationen attestiert auch der Weltverband Fifa dem Gastgeber Fortschritte bei den Vorbereitungen. Nur die Seleção und Trainer Mano Menezes müssen noch zulegen, wenn sie 2014 die nationale Mission erfüllen und "Hexacampeão" (Sechsfach-Weltmeister) werden wollen.

Die Bilanz der brasilianischen Nationalelf ist gemischt. 2012 gewann sie bislang gegen Bosnien-Herzegowina (2:1), Dänemark (3:1) und die USA (4:1) und verlor gegen Mexiko (0:2) und Argentinien (3:4). Die Zukunft von Trainer Menezes dürfte sich wohl auch im August in London entscheiden, wenn Brasiliens Nachwuchsteam nach seinem ersten olympischen Gold greift.

Die WM wird in zwölf Spielorten ausgetragen. Die Spielstätten São Paulo und Manaus sind 4000 Kilometer und über vier Flugstunden voneinander entfernt. Das Flugzeug als WM-Verkehrsmittel ist unentbehrlich, aber die Hauptflughäfen sind heute schon an ihrer Kapazitätsgrenze. Das Investitionsvolumen für die WM wird auf rund 11,5 Milliarden Euro geschätzt.

( (dpa) )