Hertha-Trainer Markus Babbel wehrt sich gegen Gerüchte

Berlin. Markus Babbel, Trainer von Hertha BSC, wehrt sich gegen die Gerüchte um seine Zukunft: "Ich bin es langsam leid, permanent darüber zu sprechen. Mich interessiert, was wir intern besprochen haben und nicht, was die Öffentlichkeit denkt", erklärte Babbel, der in der Winterpause entscheiden will, ob er bleiben möchte oder nicht.

Babbel fühlt sich offenbar zunehmend unverstanden. Vor der Partie gegen Schalke 04 (1:2) sah er sich erstmals in seiner Zeit als Hertha-Cheftrainer Pfiffe der eigenen Fans ausgesetzt. "Es ist schön, wenn man interessant ist", kommentierte er ironisch das Unverständnis der Anhänger, die von Babbel ein klares Bekenntnis zu ihrem Verein vermissen.

Auch nach der dritten Heimpleite, die den Rutsch auf Rang elf brachte, hatte Babbel "nichts Neues" zu verkünden. Die neueste Mutmaßung, der 39-Jährige würde zur neuen Saison zu Schalke gehen, bezeichnete S04-Manager Horst Heldt als "aberwitzig".

Babbel selbst wies Behauptungen zurück, das Verhältnis zu Manager Michael Preetz sei durch die Vertragshängepartie gestört: "Wir gehen professionell miteinander um. Da wird viel hineininterpretiert."