Bayern hoffen auf einen historischen Abend in Madrid

Madrid/München. Franck Ribéry und Arjen Robben geben sich versöhnt, als geschlossene Einheit und "voll mit Adrenalin" wollen die Bayern nun in der Festung Bernabéu bestehen. "Für diese Spiele lieben wir alle den Fußball", erklärte Torjäger Gomez voller Vorfreude auf das Halbfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Real Madrid. "Wenn wir so eine Leistung wie im Hinspiel bringen, werden wir ins Finale einziehen."

Nach dem 2:1-Erfolg in München soll nun an diesem Mittwoch (20.45 Uhr/Sat.1 und Sky) die letzte "ganz große Herausforderung" bei der Mission Heim-Finale bewältigt werden, wie Trainer Jupp Heynckes sagte. "Historisch hat es noch keine Mannschaft geschafft, im eigenen Stadion im Finale dabei zu sein. Wir werden nach Madrid gehen, um diesen Traum wahr werden zu lassen", kündigte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge an.

Keine weiteren Ausfälle hatte Heynckes, der am Montag geheim trainieren ließ, zu vermelden. "Am Sonntag haben wir überragend, heute sehr gut trainiert. Alle Spieler stehen zur Verfügung", sagte Heynckes. Die Startelf aus dem Hinspiel wird sich also auch bei den Rekordtorjägern von Real beweisen dürfen. Vereint wollen dann die in der Vorwoche aneinandergerasselten Stars Ribéry und Robben das insgesamt elfte Europapokal-Finale des FC Bayern klarmachen. "Wichtig ist, dass die Mannschaft das intern geklärt hat", sagte Kapitän Philipp Lahm. Zuletzt standen die Münchner 2010 im Endspiel: 0:2 hieß es ausgerechnet in Madrid, damals gegen Inter Mailand.

( (dpa) )