Ghanas Trainer zählt DFB-Auswahl zu den Topfavoriten

Mogwase. Nach Deutschlands 4:0-Gala gegen Australien zählt Ghanas Nationalcoach Milovan Rajevac die DFB-Elf zu den Topanwärtern auf den Titelgewinn. "Sie gehören zu den WM-Favoriten. Sie waren exzellent", sagte Rajevac gestern nach der Trainingseinheit im Mogwase-Stadion. Dass sein Team es gegen die angeschlagenen Australier am Sonnabend in Rustenburg nun einfacher haben werde, glaubt der Serbe nicht: "Sie werden etwas ändern wollen. Sie sind noch nicht aus dem Wettbewerb ausgeschieden."

An seine Spieler appellierte er, die "Socceroos" trotz deren klarer Auftaktniederlage ernst zu nehmen. Es sei nach dem 1:0-Sieg gegen Serbien wichtig, auf dem Boden zu bleiben, Respekt zu haben und sich zu konzentrieren, sagte Rajevac. Und ergänzte: "Ich erwarte, dass Ghana die gleiche Leidenschaft wie gegen Serbien zeigt." Bei der Vormittagseinheit hatte der Auswahlcoach fast alle 23 Profis dabei. Einzig Verteidiger Isaac Vorsah vom Bundesligaklub 1899 Hoffenheim konnte nicht mittrainieren. Mit dick bandagiertem Oberschenkel verfolgte der 21-Jährige, wie seine Nationalmannschaftskollegen die Übungseinheiten absolvierten. Vorsahs Einsatz gegen Australien sei aber nicht gefährdet, versicherte Rajevac. "Er wird spielen können."