Wolfsburg. Seit nunmehr neun Spielen ist der VfL Wolfsburg in der Bundesliga sieglos. Trainer Niko Kovac darf aber weitermachen.

Trotz der anhaltenden Negativserie unter Niko Kovac hält der VfL Wolfsburg an seinem Trainer fest. Das hat Sportdirektor Sebastian Schindzielorz nach der 2:3-Heimniederlage gegen den VfB Stuttgart bestätigt.

„Das haben wir in den letzten Wochen so kommuniziert und dazu stehen wir auch“, sagte Schindzielorz im „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF. „Das ist natürlich keine angenehme Situation, das nagt natürlich an uns“, räumte er angesichts des anhaltenden Abwärtstrends ein. „Wir werden nicht aufgeben, wir werden uns diese Woche wieder aufrichten und es am kommenden Wochenende erneut versuchen“, kündigte Schindzielorz an. Bisher wartet der VfL in diesem Jahr noch auf einen Sieg, hat auf Platz 13 aber ein Polster auf den Relegationsplatz.

„Jeder Mensch hat es gern, wenn es Erfolge gibt, im Moment ist es nicht so“, sagte Kovac. „Uns bleibt nichts anderes übrig, als weiterhin zu arbeiten und zu kämpfen und das in eine richtige Richtung zu drehen“, erklärte der 52 Jahre alte Kroate. Nächster Gegner ist am Sonntag der kommenden Woche auswärts Spitzenreiter Bayer Leverkusen.