Bochum. Der Start ins Jahr verlief bisher holprig. Doch das deutliche 4:1 in Bochum vertreibt bei RB Leipzig den Frust und steigert das Selbstvertrauen. Das wird am Mittwoch in Madrid gebraucht.

David Raum hat den deutlichen 4:1 (1:1)-Erfolg von RB Leipzig in Bochum als Mutmacher für das schwere Champions League-Spiel am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN) bei Real Madrid gewertet. „Da sieht man, was wir für Qualität haben. Das muss uns Rückenwind geben. Dadurch fliegt man noch mal ein bisschen befreiter nach Madrid“, sagte der 25 Jahre alte Fußball-Nationalspieler.

Raum verwies auf die positive Reaktion des Bundesliga-Fünften nach dem frühen 0:1-Rückstand durch Maximilian Wittek: „So gewinnt man eklige Auswärtsspiele, so kann man auch in Madrid gewinnen.“ Auch der erst in der 65. Minute eingewechselte Torschütze Lois Openda reist mit mehr Zuversicht in die spanische Hauptstadt: „Heute haben wir Mentalität bewiesen. Wir sind bereit für das wichtige Spiel.“

Nach dem 0:1 im ersten Duell muss Leipzig beim Rekordsieger der Königsklasse gewinnen, um in das Viertelfinale einzuziehen. „Wir sind in der Angriffsposition, aber sie gefällt uns“, kommentierte Raum. Seine Vorfreude scheint größer als der Respekt: „Von solchen Spielen träumt man als kleines Kind. Das Stadion ist Wahnsinn. Der Verein ist einer der größten und erfolgreichsten der Welt.“

Nach einem bisher holprigen Start ins neue Jahr wirkte diesmal auch Trainer Marco Rose zufrieden. Dank der Tore von Dani Olmo (30. Minute), Openda (68.), Ivan Ordets (Eigentor/71.) und Yussuf Poulsen (72.) blieb ihm und seinem Team ein weiterer Rückschlag erspart. „Bochum ist ein unglaublich schweres Auswärtsspiel, in dem man viele Aufgaben bekommt. Deshalb bin ich sehr glücklich über den Sieg. Er war schwer erarbeitet“, sagte Rose.