Köln. Xabi Alonso ist ein galanter und meist beherrschter Mensch. Seine Emotionalität am Spielfeldrand hat dem Bayer-Coach aber schon drei Gelbe Karten eingebrockt. Eine vierte hätte Folgen.

Bayer Leverkusens Trainer Xabi Alonso will sich beim rheinischen Derby beim 1. FC Köln am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) beherrschen und eine Gelbsperre vermeiden.

„Das wird ein spezielles Spiel. Wir müssen mit Herz und Kopf spielen. Auch auf der Bank“, sagte der Baske: „Ich kann das nicht von den Spielern verlangen, wenn ich das selbst nicht habe.“ Beim 2:1 in der Vorwoche gegen Mainz sah der frühere Welt- und Europameister seine dritte Gelbe Karte, eine vierte hätte eine Sperre zur Folge.

Sollte er sich die Sperre einhandeln, müsse er aber in die Mannschaftskasse bezahlen. „Ja, natürlich. Ich bin da keine Ausnahme“, sagte Alonso, der eine mögliche Sperre aber nicht als großes Problem für die Mannschaft sehen würde. „Wenn ich mal auf der Tribüne sitzen muss, dann wäre das kein Problem“, sagte er: „Ich bereite dann auch die ganze Woche über alles vor. Und dann stehen die Spieler auf dem Platz. Nicht ich.“

Derweil verriet der Coach, dass der seit Ende Januar verletzte argentinische Weltmeister Exequiel Palacios rechtzeitig zum Derby wieder fit ist. Der zentrale Mittelfeldspieler werde auf jeden Fall im Kader stehen. Auf die Frage, ob er sogar schon ein Kandidat für die Startelf sei, antwortete Alonso kurz und knapp: „Ja.“