Wolfsburg. Der VfL Wolfsburg steckt in einer Krise, Trainer Kovac steht in der Kritik. Vor dem Heimspiel gegen Freiburg glaubt der Coach dennoch an eine Wende.

Trainer Niko Kovac gibt sich nach den vielen sportlichen Rückschlägen beim VfL Wolfsburg kämpferisch.

„Im Moment ist es vom Kopf schwierig, weil wir keine Erfolgserlebnisse haben. Aber ich bin davon überzeugt: Es wird sich definitiv ändern“, sagte der 52-Jährige am Freitag vor dem Heimspiel gegen den SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr/Sky). „Ich bleibe dabei: Diese Mannschaft, diese Spieler haben genug Qualität, um in eine andere Richtung zu gehen. Es braucht den nötigen Faktor Glück.“

In der Fußball-Bundesliga sind die Wolfsburger auf Platz elf zurückgefallen. Im DFB-Pokal verloren sie am Dienstagabend trotz bester Chancen mit 0:1 nach Verlängerung bei Borussia Mönchengladbach.

„Das war schon ein richtiges Brett, wenn man in der letzten Sekunde der Nachspielzeit den K.o. bekommt“, sagte Kovac. „Aber auch das muss man als Spieler versuchen, so schnell wie möglich abzuschütteln. Auch das gehört zu unserem Job dazu. Wir haben den Jungs gut zugeredet. Nicht, weil wir irgendetwas gesucht haben, was wir zeigen können. Sondern weil viele gute Sachen dabei waren, die absolut gestimmt haben.“

Kovac selbst gerät in Wolfsburg immer stärker in die Kritik. Die sportliche Leitung sprach ihm aber auch nach dem Pokal-Aus das Vertrauen aus. „Es gibt keine Trainerdiskussion“, sagte Geschäftsführer Marcel Schäfer.