Hamburg. Große Unterstützung im Auswärtsspiel bei Bremens U23 für den Hamburger Kultclub. Gegnerisches Sturmduo erzielte 91 Saisontore.

Beim bremischen Oberliga-Meister SV Werder Bremen II bestreitet der Hamburger Titelträger Altona 93 am Sonntag um 14 Uhr sein erstes Aufstiegsrundenspiel am Stadiongelände auf Platz 11 nahe dem Weserstadion. Die ursprünglichen Überlegungen der Werderaner, die Partie im Weserstadion selbst stattfinden zu lassen, konnten nicht realisiert werden. „Eine Partie im Weserstadion wäre schön gewesen. Auf Platz elf wird eine andere Atmosphäre herrschen, aber auch dort werden viele Zuschauer dabei sein. Wir werden auf jeden Fall reichlich Fanunterstützung haben“, freut sich Altonas Co-Trainer Marcello Meyer auf die Partie. 500 Fans aus Altona dürften mindestens mit dabei sein.

Werder Bremen II gewann alle seine Saisonspiele – Altona will trotzdem stürmen

Der Gegner selbst ist tabellarisch gesehen für Altona scheinbar übermächtig. 30 Spiele, 30 Siege, 213:17 Tore. Werders von Ex-Profi Christian Brand trainierte U23 dominierte die Bremen-Liga in dieser Saison nach Belieben. Alleine die beiden Stürmer Joel Victor Imasuen (41 Tore) und der vom Regionalligisten FC Teutonia 05 gekommene Maik Lukowicz (50 Tore) erzielten zusammen 91 Treffer. „Klar ist Werder der Favorit in diesem Spiel. Aber wir haben in der Oberliga Hamburg auch gegen starke Gegner eindrucksvoll bewiesen, dass wir unser Spiel durchziehen können“, sagt Meyer selbstbewusst. „Wir werden den Teufel tun und uns hinten in der Abwehr verbarrikadieren. Das sind wir nicht. Wir werden nach vorne spielen.“ Hilfreich bei diesem Unterfangen: Altona 93 hat vor der Partie in Bremen keine Verletzungen zu beklagen. Das Trainerteam kann bei der Aufstellung aus dem Vollen schöpfen.

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Ein achtbares Ergebnis in Bremen ist für Altona wichtig, um im zweiten und letzten Spiel der Dreiergruppe in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord gegen den schleswig-holsteinischen Meister SV Todesfelde (Mi., 19.30 Uhr, Adolf-Jäger-Kampfbahn) nicht unter unbedingtem Siegesdruck zu stehen. Die besten beiden Teams der Dreiergruppe steigen in die Regionalliga Nord auf.