Saarbrücken. Die vier besten Tischtennis-Teams Europas haben am Osterwochenende den Champions-League-Sieger ermittelt. Am Ende gewinnt der Gastgeber, Titelverteidiger und Bundesliga-Erste.

Der 1. FC Saarbrücken hat erneut die Tischtennis-Champions-League gewonnen. Beim Finalturnier in eigener Halle besiegte der Titelverteidiger und Bundesliga-Tabellenführer im Endspiel den deutschen Meister Borussia Düsseldorf mit 3:2.

Der entscheidende Mann des Final-Wochenendes war der Slowene Darko Jorgic. Der 25-Jährige hatte bereits am Vortag beim 3:2-Halbfinalsieg gegen den TTC Neu-Ulm das fünfte Match gegen Dimitrij Ovtcharov gewonnen. Am Ostermontag holte Jorgic gegen Dang Qiu den ersten und gegen Anton Källberg auch den dritten Punkt für den FCS. In diesem entscheidenden Spiel siegte er in 3:2 Sätzen und wehrte zwei Matchbälle ab.

Weil auch der deutsche Nationalspieler Patrick Franziska sein Spiel gegen Källberg gewann, führte Saarbrücken schnell mit 2:0. Borussia-Star Timo Boll (gegen Yuto Muramatsu) und Einzel-Europameister Dang Qiu (gegen Franziska) glichen für den 16-maligen Europapokal-Sieger aus Düsseldorf aber noch einmal zum 2:2 aus.

Die beiden Dauerrivalen des deutschen Tischtennis trafen bereits zum vierten Mal nacheinander im Champions-League-Finale aufeinander: 2021 und 2022 siegte Düsseldorf, 2023 und 2024 Saarbrücken.