Leverkusen. Nationalspieler Jonathan Tah hat Bayer Leverkusen ins Halbfinale des DFB-Pokals geköpft. Und widmete das Tor seiner Mutter, die am Dienstag Geburtstag hatte.

Es war das Siegtor in der 90. Minute des Pokal-Viertelfinals, doch sein Treffer zum 3:2 gegen den VfB Stuttgart war für Fußball-Nationalspieler Jonathan Tah noch aus einem anderen Grund ein besonderer.

„Meine Mutter hat heute Geburtstag und war heute auch im Stadion. Deshalb ist es noch bedeutsamer für mich“, sagte der gebürtige Hamburger nach dem Spiel. „Ich freue mich, dass ich ihr so ein Geburtstagsgeschenk machen konnte.“

Nach einer Flanke von Florian Wirtz hatte Tah den Ball am langen Pfosten eingeköpft. „Das war ein überragender Ball von Flo. Geil, dass ich ihn so reinmachen konnte“, sagte Tah. „Ich wollte den Ball unbedingt haben. Also bin ich mit voller Überzeugung hingelaufen und habe ihn reingenickt.“ Der Kopf habe nach dem Treffer „komplett ausgeschaltet. Ich habe einfach den Moment genossen.“ Was die Kollegen, die auf ihn zugestürmt kamen, gerufen haben, wisse er nicht. „Keine Ahnung, was da alles gesagt wurde. Aber es war auf jeden Fall alles positiv“, sagte der 27-Jährige lachend.