Hamburg. FC Alsterbrüder lässt sich in zweiter Halbzeit auskontern und verliert mit 2:5 gegen den Niendorfer TSV. Jörn Großkopf zählt das Team an.

Es war eine Niederlage, die sich der Oberliga-Aufsteiger FC Alsterbrüder selbst zuzuschreiben hatte. Nach frühem Rückstand führte das Team von Trainer Jörn Großkopf zur Halbzeit verdient nach vielen starken Kontern mit 2:1. Doch in der zweiten Hälfte leistete sich der FCA haarsträubende Ballverluste - und wurde seinerseits eiskalt ausgekontert.

Oberliga Hamburg: FCA-Trainer Jörn Großkopf bemängelt die Abwehrarbeit

FCA-Trainer Jörn Großkopf war daher extrem angefressen: „Wir sind selbst schuld. Bis auf den Beginn war das eine gute erste Halbzeit. Und dann laden wir den Gegner so dumm und naiv ein. Das ist mir zu billig“, meckerte Großkopf. Und setzte noch einen drauf.

„Wir wollten tief stehen. Machen wir das richtig, kann Niendorf tausendmal umschalten. Dann passiert nichts. Aber wenn du dem Gegner solche Räume anbietest, wie wir das getan haben, würden selbst die Alten Herren gegen uns Tore schießen.“

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Niendorfs Trainer Ali Farhadi sah hingegen sein Bauchgefühl nach 45 Minuten bestätigt. „Ich hatte in der Halbzeit nicht das Gefühl, dass meine Jungs verzweifeln. Das war gut. Sie haben in der zweiten Hälfte ihre eigene Qualität endlich ernst genommen“, freute sich Farhadi. Von einem Eingreifen ins Meisterschaftsrennen wollte er aber nichts wissen. „Ein Titelkandidat sind wir trotz des heutigen Sieges nicht.“