Fußball-Ticker

Terodde droht auch gegen den FC St. Pauli auszufallen

| Lesedauer: 18 Minuten
Wegen einer Verletzung aus dem Spiel bei Werder Bremen (1:1) fällt Schalkes Torjäger Simon Terodde vorerst aus.

Wegen einer Verletzung aus dem Spiel bei Werder Bremen (1:1) fällt Schalkes Torjäger Simon Terodde vorerst aus.

Foto: Imago/RHR-Foto

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Sonnabend, den 27. November 2021:

Nächster Rückschlag für Juventus

Juventus Turin hat in der Serie A den nächsten Rückschlag kassiert. Vier Tage nach der Niederlage in der Champions League bei Titelverteidiger FC Chelsea (0:4) unterlag der italienischen Rekordmeister Atalanta Bergamo mit 0:1 (0:1). Nach der fünften Saisonpleite im 14. Spiel rutschte die Alte Dame zunächst auf Platz acht ab.

Bergamo festigte derweil auch ohne den weiterhin verletzten Nationalspieler Robin Gosens den vierten Rang. Duvan Zapata (28.) traf für die Gäste.

Rhein-Derby: Polizei zieht positive Bilanz

Die Kölner Polizei hat eine positive Bilanz zum Fußball-Derby zwischen dem FC und Borussia Mönchengladbach (4:1) vor 50.000 Zuschauern im RheinEnergie-Stadion gezogen. „Der Polizeieinsatz ist aus meiner Sicht gut verlaufen, sodass wir nur in wenigen Fällen eingreifen mussten“, resümierte Einsatzleiter Michael Tiemann.

Es sei gelungen, „die rivalisierenden Störergruppen frühzeitig zu trennen und mögliche Auseinandersetzungen zu verhindern“. Mehr als 1000 Beamtinnen und Beamten waren im Einsatz.

Vor Spielbeginn hatten anreisende Anhänger den Entlastungszug der Deutschen Bahn und eine Straßenbahn der Kölner Verkehrsbetriebe beschädigt. Nach Angaben der Polizei verschärfte sich in der zweiten Spielhälfte kurzzeitig die Situation, „als Störer im Gästebereich Knallkörper zündeten. Vier Ordner von Borussia Mönchengladbach erlitten dadurch leichte Verletzungen“. Nach Angaben der Einsatzkräfte wurden umgehend Ermittlungen eingeleitet und entsprechende Strafanzeigen angefertigt.

Klopps mit Liverpool vorerst Zweiter

Der FC Liverpool mischt mit seinem Trainer Jürgen Klopp weiter an der Tabellenspitze der englischen Premier League kräftig mit. Die Reds kamen am Samstag zu einem ungefährdeten 4:0 (3:0) gegen den FC Southampton mit dem früheren Bundesliga-Coach Ralph Hasenhüttl.

Der Portugiese Diogo Jota brachte am 13. Spieltag mit einem Doppelpack in der 2. und 32. Minute sein Team schon früh in Führung. Der Ex-Bayern-Profi Thiago legte (38.) noch vor der Pause nach. Der Niederländer Virgil van Dijk setzte den Schlusspunkt (52.).

Durch den Erfolg verbesserte sich Liverpool zumindest für einen Tag auf Platz zwei hinter dem FC Chelsea und vor Manchester City. Chelsea trifft am Sonntag auf Manchester United, City auf West Ham.

Fürths Leitl: Defensive „nicht bundesligatauglich“

Der Fürther Trainer Stefan Leitl hat seine Abwehr nach dem 3:6 (1:2) gegen die TSG 1899 Hoffenheim scharf kritisiert. „Ich bin schon sehr angefressen“, räumte der Coach des Tabellenletzten am Samstag ein. „Wenn du dich gerade in der Abwehrkette so präsentierst, reicht es einfach nicht.“ Leitl kündigte nach der elften Niederlage in der Bundesliga nacheinander an, den Finger „brutal“ in die Wunde zu legen und die Defizite deutlich anzusprechen.

„Zum jetzigen Zeitpunkt ist es nicht bundesligatauglich, wenn du so viele Gegentore kassierst“, konstatierte der Coach. Torwart Marius Funk nahm Leitl aus seiner Generalkritik an der Defensive aus. Der 44-Jährige hofft, dass die verletzt fehlenden Innenverteidiger Nick Viergever, Gideon Jung und Justin Hoogma schnell zurückkehren.

Die vielen Fehler in der Defensive konnte sich Leitl aktuell nicht wirklich erklären. „Einen Ansatz habe ich jetzt keinen“, sagte er nach seinem 100. Pflichtspiel als Fürther Trainer. Vielleicht liege es an der „mentalen Kapazität“ einiger Spieler, die mit dem im Vergleich zur 2. Bundesliga deutlich schnelleren Spiel noch nicht zurechtkämen.

Schalke vorerst ohne Simon Terodde

Schalke 04 musste am Sonnabend im Heimspiel gegen den SV Sandhausen (5:2) auf Zweitliga-Rekordtorjäger Simon Terodde verzichten. Der 33 Jahre alte Mittelstürmer laboriert nach offiziellen Angaben an einer Muskelverletzung und steht bis auf Weiteres nicht zur Verfügung.

„Das Problem ist, dass er beim Spiel gegen Werder Bremen einen Schlag bekommen“ habe, sagte Schalkes Trainer Dimitrios Grammozis nach dem Spiel. Terodde droht auch für das Spitzenspiel am kommenden Sonnabend beim FC St. Pauli auszufallen. Wegen der Schwellung habe man bislang „nicht richtig“ etwas erkennen können, sagte Grammozis. Der Coach erhoffe sich „mehr Gewissheit“ in den kommenden Tagen.

Terodde erzielte in der laufenden Saison bereits zwölf Zweitliga-Tore für die Königsblauen. Gegen Sandhausen fehlten außerdem Danny Latza (starke Prellung) und Darko Churlinov (Schulterprobleme).

3. Liga: SV Meppen jetzt im Aufstiegsrennen?

Eintracht Braunschweig hat das Spitzenspiel der 3. Liga verloren. Der Zweitliga-Absteiger unterlag verdient mit 0:2 (0:2) beim Tabellenführer 1. FC Magdeburg.

Die Braunschweiger kamen vor 17.374 Zuschauern schlecht ins Spiel und lagen durch Tore von Leon Bell Bell (13.) und Baris Atik (26.) bereits nach einer halben Stunde zurück. Nach der Pause steigerten sich die Niedersachsen zwar, kamen an der starken Magdeburger Defensive aber kaum vorbei. Die besten Chancen vergaben Martin Kobylanski (56.) und Michael Schultz (72.). Aber auch Magdeburg vergab mehrere klare Möglichkeiten zum 3:0. Bereits am Dienstag muss die Eintracht in einem Nachholspiel bei den Würzburger Kickers ran.

Erster Verfolger der Magdeburger ist jetzt der SV Meppen. Das Überraschungsteam gewann mit 3:1 (1:1) in Würzburg und sprang durch den fünften Sieg in Serie zumindest bis zum Sonntag auf Platz zwei. Nach dem 0:1-Rückstand durch Tobias Kraulich (24.) gelang Morgan Faßbender der schnelle Ausgleich für die Emsländer (35.). Luka Tankulic gelang in der 63. Minute das zweite, Faßbender kurz vor Schluss sogar noch ein drittes Tor (86.). Braunschweig und Meppen spielen am kommenden Samstag gegeneinander.

Söder fordert Reduzierung der Zuschauerzahlen

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sieht weiterhin Handlungsbedarf bei der Reduzierung der Zuschauerzahlen im Fußball. „Die Zuschauerzahlen müssen auf jeden Fall deutlich reduziert werden, und es muss massiver Abstand sein“, sagte der CSU-Politiker bei Sky.

Klar sei, „beim Fußball kann man immer argumentieren, dass Abstand im Stadion möglich ist, aber nebeneinander zu sitzen, ist kein gutes Signal. Die Zu- und die Abfahrt ist immer ein Problem“, betonte Söder.

Aufgrund der rasant steigenden Inzidenzzahlen in Deutschland gab es zuletzt verstärkt Druck von politischer Seite, um die Anzahl der Fans im Stadion zu reduzieren. Einige Politiker forderten sogar eine Unterbrechung der Saison in der 1. und 2. Bundesliga durch die DFL. In Sachsen werden an diesem Wochenende bereits Geisterspiele ausgetragen.

Schleswig-Holstein will Saison fortsetzen

Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) will auf Grundlage der neuen Landesverordnung den Spielbetrieb für Amateurmannschaften fortführen. Das sei jedoch kein Muss, sondern gelte für Mannschaften, „die weiterhin spielen möchten“, hieß es. Zugleich betonte der Verband in einer Erklärung, „unkomplizierte Spielabsagen zu ermöglichen, sofern Corona-(Verdachts-)Fälle oder Bedenken vorliegen“.

Insbesondere der Trainingsbetrieb für Kinder- und Jugendliche solle aufrechterhalten bleiben. Diese sollten sich „in der aktuell schwierigen Lage zum Wohle der körperlichen und geistigen Gesundheit unter fachmännischer Anleitung auch unabhängig vom Spielbetrieb weiter an der frischen Luft bewegen können“, heißt es in der Mitteilung.

Mukhtar in Nashville: „Alles richtig gemacht“

Der ehemalige Hertha-Profi Hany Mukhtar ist in der amerikanischen Major League Soccer (MLS) ein Mitfavorit bei der Wahl zum wertvollsten Spieler. „Ich weiß meinen Stellenwert in Nashville sehr zu schätzen“, sagte der 26 Jahre alte Offensivspieler dem Sender Sport1. Gleichzeitig verteilte Mukhtar, der zuletzt mit drei Toren in sechs Minuten den schnellsten Hattrick der MLS erzielt hatte, das Lob an seine Kameraden: „So schön solche Auszeichnungen auch klingen, so sehr ist mir bewusst, dass ich ohne meine Jungs in der Mannschaft nichts bin.“

Wertschätzung erfährt Mukhtar auch beim Club, der erst seine zweite Saison in der MLS bestreitet. „Man sagte mir, dass sie eine Mannschaft um mich herumbauen wollten. So etwas hört man im heutigen Fußball nicht oft.“ Trotz der Vorbehalte gegenüber dem Niveau der Liga ist Mukhtar zufrieden in der Country-Music-Hochburg: „Ich fühle mich super wohl und habe alles richtig gemacht“, sagte Mukhtar, der nach seinem Abschied von Hertha 2015 für Benfica Lissabon, Red Bull Salzburg und Bröndby Kopenhagen gespielt hatte.

Als geborener Berliner ist die Beziehung zu seinem Heimatverein immer noch sehr eng, so dass Mukhtar im fernen Amerika mit den Blau-Weißen mitleidet, besonders nach dem 0:2 im Derby gegen Union am vergangenen Wochenende. „Als Herthaner tut mir das im Herzen weh“, sagte Mukhtar, doch ändere die Niederlage nichts an dem Status: „Hertha ist und bleibt die Nummer eins in Berlin.“

Seifert äußert einen Verdacht zur Super League

Für DFL-Chef Christian Seifert ist eine europäische Super League auch an der britischen Regierung und deren Premierminister gescheitert. „Es war sehr knapp. Ich glaube, letztlich hat Boris Johnson die Super League gestoppt, indem er den englischen Clubs – um die Premier League zu retten – eine klare Ansage gemacht hat. Deren Rückzug war ausschlaggebend für das Scheitern“, sagte der 52-Jährige in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“. Der Funktionär findet die Idee nach eigener Aussage „sogar verständlich, aber in der Realität falsch und nicht durchdacht“.

Im April hatten zwölf europäische Spitzenclubs an der Gründung einer solchen neuen Liga gearbeitet. Deutschlands Topvereine Bayern und Dortmund waren nicht involviert. „Vorerst hat sich das Thema erledigt, und ich glaube, das wird die nächsten Jahre auch so bleiben. Aber juristisch ist es nicht klar, ob man so eine Liga einfach verbieten kann“, sagte Seifert. Man habe sich nach Bekanntwerden im Frühjahr „sehr schnell und klar positioniert“, stellte der zum Jahresende scheidende Ligaboss klar. „Das war tatsächlich eine seltsame Situation.“

DFB-Torjägerin Schüller: „Werden alles reinhauen“

Die Dreifach-Torschützin Lea Schüller beim 8:0 der deutschen Frauen-Nationalmannschaft gegen die Türkei hat vor dem nächsten Gruppengegner Portugal gewarnt. „Das wird ein schweres Spiel, wir werden alles reinhauen“, sagte die Stürmerin vom deutschen Meister FC Bayern München am Sonnabend.

Beim bisher höchsten Sieg auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2023 in Australien und Neuseeland hatte die 24 Jahre alte Schüller tags zuvor dreimal (7., 11./67. Minute) getroffen. Vor dem nächsten WM-Qualifikationsspiel am Dienstag (19 Uhr/Livestream auf zdf.de) in Faro führt die DFB-Auswahl die Gruppe H mit 15 Punkten vor Portugal (13) an.

„Wir werden Portugal auf gar keinen Fall unterschätzen“, sagte Schüller und betonte: „Wenn wir das umsetzen, was wir uns vornehmen, denke ich, dass wir gewinnen können. Wir müssen noch mehr dagegenhalten und uns in den Zweikämpfen verbessern.“ Nur die Gruppenersten qualifizieren sich direkt für das Endturnier 2023. Die Zweiten spielen in Playoffs um zwei weitere Plätze.

Corona-Fall beim SV Wehen Wiesbaden

Drittligist SV Wehen Wiesbaden gibt es einen Corona-Fall bei einem Spieler. Der Verein informierte in seiner Mitteilung am Sonnabend weder über den Namen noch über den Impfstatus des betroffenen Profis. Der Spieler habe sich umgehend in Quarantäne begeben und stehe „bis auf Weiteres“ nicht zur Verfügung. Alle weiteren Testergebnisse seien negativ ausgefallen, hieß es.

Italienische Justiz ermittelt gegen Juventus

Die italienische Finanzpolizei hat die Büros von Juventus Turin durchsucht. Die Behörden ermitteln wegen falscher Mitteilungen des börsennotierten Clubs und das Ausstellen von Rechnungen für nicht-existente Transaktionen, wie es in einer Mitteilung der Turiner Staatsanwaltschaft hieß.

Die Polizisten suchten laut Staatsanwaltschaft am Freitagnachmittag am Sitz Vereins in Mailand und Turin nach Unterlagen im Zusammenhang mit Bilanzen aus den Jahren 2019 bis 2021 und dem Kauf von Spielern. Der Verein wollte die Vorgänge auf Nachfrage am Samstag nicht kommentieren.

Im Visier sind der Mitteilung zufolge die Führung des Unternehmens und Manager im Sport- und Finanzbereich. Die Ermittler prüfen unter anderem verschiedene Transfers von Profi-Spielern und die Dienstleistungen von Beratern, die bei der Vermittlung involviert waren. Die Justiz habe ihre Aktivitäten der italienischen Börsenaufsichtsbehörde und der Gerichtsbarkeit des italienischen Fußballverbandes FIGC mitgeteilt. Begonnen hatte die Untersuchung „Prisma“ bereits im Mai dieses Jahres.

Magdeburg ehrt Ex-Torwart Moldenhauer

Drittligist 1. FC Magdeburg hat vor der Spitzenpartie gegen Eintracht Braunschweig seinen früheren Torwart Hans-Georg Moldenhauer geehrt. Anlässlich des 80. Geburtstags des ehemaligen DFB-Vizepräsidenten wurde am Sonnabend eine Ehrentafel am Stadion der Elbestädter enthüllt. Moldenhauer war am Donnerstag 80 Jahre alt geworden.

„Moldenhauer zählt zu den Legenden des Vereins“, sagte Präsident Peter Fechner. „Er hat uns immer gut vertreten, bis in die Spitzen des DFB.“ Moldenhauer ist seit 1956 Mitglied des FCM und seiner Vorläufer. 1967 stieg er in die Oberliga, die höchste DDR-Spielklasse, auf. Für Magdeburg bestritt er 158 Pflichtspiele, gewann 1964 und 1969 den FDGB-Pokal.

„Der FCM, bei dem ich seit 65 Jahren Mitglied bin, war schon immer eine Gemeinschaft. Und so könnten hier heute auch viele andere stehen, die das immer gelebt haben“, sagte Moldenhauer, der nach seiner aktiven Zeit als Torwarttrainer beim FCM arbeitete. Als Vorsitzender des Fußballverbands der DDR leitete er 1990 die Verschmelzung mit dem DFB ein, dessen Vizepräsident er bis 2010 war.

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Leipzigs Gulacsi vor Rückkehr in den Kader

RB Leipzig kann gegen Bayer Leverkusen womöglich wieder auf Kapitän Peter Gulacsi zurückgreifen. Nach seiner Corona-Infektionen vom Wochenanfang unterzieht sich der Torwart am Samstag einem PCR-Test. Er kann bei negativem Ausgang die Quarantäne verlassen und beim Spiel am Sonntag (17.30 Uhr/Dazn) mitwirken. Das bestätigte der ebenfalls in Quarantäne befindliche Trainer Jesse Marsch am Sonnabend auf einer Pressekonferenz. „Pete ist seit drei, vier Tagen symptomfrei. Wir reden gerade fast zu viel miteinander, sind Quarantäne-Kumpels geworden“, sagte Marsch. Ein bei Gulacsi durchgeführter Schnelltest brachte noch ein unklares Ergebnis hervor.

Für Marsch kommt das Spiel hingegen zu früh. Ein Schnelltest des Trainers fiel positiv aus, der 48-Jährige klagte zudem über Fieber und Gliederschmerzen in den vergangenen Tagen. Für ihn wird wie schon beim 5:0 in der Champions League beim FC Brügge Co-Trainer Achim Beierlorzer die Verantwortung an der Seitenlinie tragen.

Im Tor läuft es erneut auf den Spanier Josep Martinez hinaus, selbst wenn Gulacsi zur Verfügung stünde. „Pete hat eine Woche nicht trainiert, und die Tendenz ist, mit Josep zu spielen. Er war sehr gut in Brügge und hat sich die Chance verdient“, sagte Marsch.

Wegen Corona-Erkrankungen nicht zur Verfügung stehen die Verteidiger Willi Orban und Mohamed Simakan sowie die Stürmer Hugo Novoa und Yussuf Poulsen, den auch eine Muskelverletzung plagt. Am Samstag wird bei allen Spielern nochmals ein Schnelltest durchgeführt. Amadou Haidara und Dominik Szoboszlai können nach überstandenen Sprunggelenksproblemen wieder eingesetzt werden.

Corona-Schock bei RB: Sextett um Poulsen und Orban infiziert
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Türkei vs. Portugal – Kuntz zuversichtlich

Vor dem schwierigen Start in die WM-Play-offs gegen Portugal mit Superstar Cristiano Ronaldo gibt sich der türkische Nationaltrainer Stefan Kuntz zuversichtlich. „Jede Serie reißt einmal“, sagte der Deutsche bei t-online.de mit Blick auf die Bilanz der Türkei, die noch kein Pflichtspiel gegen Portugal gewonnen hat: „Cristiano Ronaldo ist einer der besten Fußballer der Welt und hat alles erreicht. Er ist ein absolutes Vorbild, aber er kann uns nicht alleine besiegen.“

Am 24. März 2022 kommt es in Portugal zum Duell der beiden Teams, fünf Tage später könnte der Sieger dann auf Europameister Italien treffen, der es seinerseits zum Auftakt der Play-offs mit Nordmazedonien zu tun bekommt.

„Der Fußball-Gott hat sich da eine Menge einfallen lassen“, sagte Kuntz: „Wir sind froh, dass wir in die Play-offs gekommen sind und freuen uns jetzt auf diese herausfordernde Aufgabe.“ Portugal als erster Gegner sei „cool und interessant“, ergänzte der Europameister von 1996.

In den Play-offs werden noch drei Tickets vergeben, um die sich zwölf Teams streiten. Die Teilnehmer sind in verschiedene „Wege“ eingeteilt, die am Freitag ausgelost wurden. Nur die jeweiligen Sieger qualifizieren sich für die Winter-WM in Katar.

WM-Play-offs: Kuntz mit der Türkei gegen Ronaldo und Co.
WM-Play-offs: Kuntz mit der Türkei gegen Ronaldo und Co.
( HA/sid/dpa )

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