Sport in Hamburg

Nur noch drei Kandidatinnen für die HSB-Präsidentschaft

HSB-Präsidentschaftskandidatin Angela Braasch-Eggert hinterließ am Dienstagabend den kompetentesten Eindruck (Archivbild).

HSB-Präsidentschaftskandidatin Angela Braasch-Eggert hinterließ am Dienstagabend den kompetentesten Eindruck (Archivbild).

Foto: Witters

Der Hamburger Sportbund wird in Kürze von einer Frau geführt werden. Christian Okun zog seine Kandidatur zurück. Die Hintergründe.

Hamburg. Erstmals seit seiner Gründung im Jahr 1948 wird der Hamburger Sportbund (HSB/rund 500.000 Mitgliedschaften in 820 Vereinen) in Kürze von einer Frau geführt. Nachdem Christian Okun (42) seine Kandidatur erwartungsgemäß zurückzog, weil er am 29. Oktober Präsident des Hamburger Fußball-Verbandes werden will, bewerben sich noch die drei Ruderinnen Katharina von Kodolitsch (50), Sylvia Pille-Steppat (53) und Angela Braasch-Eggert (72) um das Ehrenamt. Die Mitgliederversammlung ist für den 13. November im Hotel Grand Elysée anberaumt.

Bei der digitalen Anhörung vor dem HSB-Hauptausschuss (50 Mitglieder aus Verbänden, Vereinen und Arbeitsgemeinschaften) hinterließ am Dienstagabend Braasch-Eggert den kompetentesten Eindruck. Pille-Steppat und von Kodolitsch erklärten sich bereit, auch für die Aufgaben einer Vizepräsidentin zu kandidieren. Hier sind sechs Posten (neu) zu besetzen.

Einer, der nach Meinung vieler HSB-Präsident hätte werden können, winkte nach anfänglich zielführenden Gesprächen mit dem scheidenden HSB-Präsidenten Dr. Jürgen Mantell (77) letztlich ab: Michael Neumann (51), ehemaliger Hamburger SPD-Innen- und Sportsenator. Als möglicher Vizepräsident wäre in diesem Fall Tennisstar Michael Stich (52) im Gespräch gewesen.

( rg )

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