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News zu Ex-HSV-Profis Waldschmidt und Dudziak

| Lesedauer: 17 Minuten
Der ehemalige HSV-Profi Luca Waldschmidt (Benfica Lissabon) könnte vor einer Rückkehr nach Deutschland stehen.

Der ehemalige HSV-Profi Luca Waldschmidt (Benfica Lissabon) könnte vor einer Rückkehr nach Deutschland stehen.

Foto: Imago/NurPhoto

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Donnerstag, den 19. August 2021:

Ex-HSVer Dudziak vor Debüt für Fürth

Der krachende Saison-Fehlstart in Stuttgart hat die Vorfreude beim Aufsteiger Greuther Fürth auf das erste Heimspiel in der Fußball-Bundesliga nicht getrübt. In der Partie am Sonnabend (15.30 Uhr) im Fürther Ronhof wollen die Franken gegen Arminia Bielefeld nicht nur ihre Erstliga-Tauglichkeit nach dem 1:5 vor einer Woche nachweisen, sondern dazu einen historischen Erfolg bejubeln: Im 18. Versuch soll es mit dem ersten Heimsieg in der Bundesliga klappen.

„Es ist nach acht Jahren das erste Heimspiel in der Bundesliga, auf das sich alle in der Stadt und in der Region freuen“, sagte Trainer Stefan Leitl am Donnerstag. Das Spiel wolle man darum nicht so sehr mit Wut im Bauch angehen, sondern mit Freude. Alle wüssten um den Wunsch der Anhänger. „Wir haben den klaren Auftrag aus dem Fankreis bekommen, dass alle Fürther auf den ersten Heimsieg warten“, sagte Leitl: „Die Energie der Fans wollen wir mit ins Spiel reinnehmen.“

In der bislang einzigen Erstligasaison 2012/13 feierten die Fürther alle vier Siege auswärts. Im heimischen Ronhof reichte es in 17 Partien nur zu vier Unentschieden, daneben gab es 13 Niederlagen.

Personell ist die Situation beim Kleeblatt gut. Der kurzfristig vom HSV verpflichtete Jeremy Dudziak ist für Leitl schon gegen Bielefeld eine Aufstellungs-Option. „Er macht einen guten Eindruck.“ Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler, der auch links hinten verteidigen könnte, bringe viel Dynamik mit, bemerkte der Trainer.

Jahn mit Ausnahmegenehmigung gegen Schalke

Zweitliga-Tabellenführer Jahn Regensburg kann im Heimspiel am Sonnabend (13.30 Uhr/Sky) gegen Absteiger Schalke 04 (siehe auch diesen Eintrag) mit 5324 Zuschauern planen. Die Stadt Regensburg hat einem entsprechenden Antrag des SSV Jahn auf Ausnahmegenehmigung stattgegeben.

Nachdem hinsichtlich der 7-Tage-Inzidenz der Schwellenwert von 35 in Regensburg an mehr als drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten wurde, sah die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zunächst eine Reduktion auf lediglich 1500 vor. Vor diesem Hintergrund stellte der Zweitligist einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung. Zugelassen sind nur Fans, die einen 3G-Nachweis erbringen.

Freiburg: Eggestein gegen BVB schon im Kader

Maximilian Eggestein soll nur drei Tage nach seiner Verpflichtung im Kader des SC Freiburg für das Heimspiel gegen Borussia Dortmund stehen. „Alles ist möglich. Vielleicht wird er eingewechselt. Anfangsformation eher nicht, aber ich will es nicht ausschließen“, sagte SC-Trainer Christian Streich am Donnerstag. Den 24 Jahre alten Mittelfeldspieler hatten die Freiburger am Vortag von Bundesliga-Absteiger Werder Bremen verpflichtet.

Der frühere Nationalstürmer Nils Petersen ist vor der Partie gegen den BVB zwar in das Mannschaftstraining zurückgekehrt, aber nach seiner Meniskusoperation voraussichtlich noch nicht wieder dabei. Möglicherweise fällt zudem Abwehrspieler Manuel Gulde wegen einer Hüftprellung aus, die er am ersten Spieltag beim 0:0 in Bielefeld erlitten hatte.

Fix: Eggestein verlässt Werder Bremen in Richtung Freiburg
Fix: Eggestein verlässt Werder Bremen in Richtung Freiburg

Demenz bei schottischer Legende diagnostiziert

Bei der schottischen Fußball-Legende Denis Law ist eine Demenz diagnostiziert worden. Das teilte der 81-Jährige am Donnerstag mit. Law spielte zwischen 1962 und 1973 für Manchester United und brachte es dabei auf 237 Tore in 404 Spielen. Darüber hinaus ist er mit 30 Treffern Rekordtorschütze der schottischen Nationalmannschaft. 1964 wurde er zu Europas Fußballer des Jahres gewählt.

„Ich bin an einem Punkt angelangt, an dem ich offen über meinen Zustand sprechen möchte. Ich erkenne, wie sich mein Gehirn verschlechtert und wie mein Gedächtnis mich verlässt“, sagte Law.

Manchester United würdigte „eine seiner größten Legenden“ am Donnerstag in einem Statement: „Wir bewundern deine Offenheit, deinen Mut und deine Bescheidenheit.“

Waldschmidt einer für den VfL Wolfsburg?

Mark van Bommel freut sich auf das Wiedersehen mit seinem alten Kumpel Kevin-Prince Boateng. „Ich habe eine sehr schöne Zeit mit ihm in Mailand gehabt und wir stehen immer noch in Kontakt“, sagte der Trainer des VfL Wolfsburg vor dem Duell bei Hertha BSC am Sonnabend (15.30 Uhr/Sky).

„Er hat mir von Anfang an geholfen, mich an die Hand genommen. Wir haben uns abseits und auf dem Platz gut verstanden“, sagte van Bommel über Boateng, mit dem er 2011 italienischer Meister wurde. Seit dieser Saison spielt der frühere ghanaische Nationalspieler Boateng wieder in Berlin.

Nationalspieler Luca Waldschmidt (25) könnte unterdessen Berichten zufolge bald von Benfica Lissabon nach Wolfsburg wechseln. Van Bommel wollte die Gerüchte über den ehemaligen HSV-Profi weder dementieren noch bestätigen. „Gute Spieler sind immer interessant“, sagte der frühere Mittelfeldspieler: „Ich konzentriere mich auf die Mannschaft, die wir haben.“

Corona: Ende der Mainzer Quarantäne möglich

Ob zumindest für einen Teil der Profis des FSV Mainz 05 die coronabedingte häusliche Isolation endet, soll sich an diesem Freitag entscheiden. „Diejenigen, die als Kontaktperson ersten Grades in Quarantäne sind, werden morgen einen erneuten PCR-Test machen“, berichtete Sportvorstand Christian Heidel am Donnerstag. „Wenn der Test negativ ausfällt, können sie die Quarantäne verlassen.“

Das gelte auch für Karim Onisiwo. Der Stürmer war schon vor dem DFB-Pokal-Spiel bei der SV Elversberg positiv getestet worden, so dass die zweiwöchige Isolation jetzt enden könnte. Die Mainzer hatten am ersten Spieltag der neuen beim 1:0 gegen RB Leipzig auf insgesamt elf Profis verzichten müssen, die sich in Quarantäne begeben mussten. Trainer Bo Svensson ließ offen, inwieweit er am Samstag im Spiel beim VfL Bochum auf die infrage kommenden Akteure setzen wird.

Dass der DFB-Kontrollausschuss ein Ermittlungsverfahren gegen die Mainzer Profis eingeleitet hat (siehe auch diesen Eintrag), müsse der Verein akzeptieren, sagte Heidel. 05-Spieler hatten nach dem Sieg gegen Leipzig auf der Westtribüne offenbar mit Fans gefeiert. „Aber wenn es mildernde Umstände gibt, dann die, dass alle Spieler zu 100 Prozent geimpft waren und nur auf geimpfte, genesene oder getestete Fans getroffen sind.“

Eberl: Längere wirtschaftliche Probleme

Laut Borussia Mönchengladbachs Sportchef Max Eberl werden die meisten Bundesliga-Clubs noch längere Zeit wirtschaftliche Probleme haben. „Ich glaube nicht, dass es nächsten Sommer gravierend anders sein wird“, sagte Eberl am Donnerstag zu den Folgen der Coronavirus-Pandemie und den Einbußen beim TV-Vertrag.

„Das fällt ja ein bisschen hinten runter, aber es ist ja auch ein gravierender Einschnitt, wenn man als Liga 200 Millionen Euro ungefähr weniger bekommt. Plus diese Corona-Defizite, die alle eingefahren haben“, sagte Eberl: „Das wird Nachwehen haben.“

Trotz eines erwarteten erneuten Defizits für das Jahr 2021 im zweistelligen Millionenbereich zählt Eberl seine Borussia indes zu den Clubs, die im Wettbewerb gestärkt werden. „Ich weiß, dass wir als Club sehr, sehr gut da raus kommen werden. Weil wir in den letzten Jahren sehr gut gewirtschaftet haben“, sagte der 47-Jährige: „Wir werden schneller wieder auf die Beine kommen.“

Die Borussia hatte für das Geschäftsjahr 2020 bereits coronabedingt einen Verlust von 16,8 Millionen Euro ausgewiesen, steht damit im nationalen Vergleich aber noch gut da.

FC Bayern: Neuer droht Ausfall gegen 1. FC Köln

Der FC Bayern München muss im ersten Bundesliga-Heimspiel der Saison möglicherweise ohne Nationaltorhüter Manuel Neuer auskommen.

Der Kapitän hat sich beim Gewinn des Supercups in Dortmund eine Kapselverletzung am rechten Sprunggelenk zugezogen, wie der deutsche Rekordmeister mitteilte. Der 35 Jahre alte Neuer konnte wegen der Blessur nicht trainieren. Die Bayern machten keine Angabe zur möglichen Länge der Pause von Neuer. Die Münchner müssen am zweiten Spieltag gegen den 1. FC Köln antreten. Die Partie findet aber erst am Sonntag (17.30 Uhr) statt.

Bayern-Trainer Julian Nagelsmann hatte sich direkt nach dem 3:1 gegen Borussia Dortmund noch zuversichtlich gezeigt bei der Einschätzung der Blessur seiner Nummer eins. "Manu hatte diesen einen Pressschlag, wo er etwas am Sprunggelenk abgekriegt hat. Aber er konnte durchspielen, auch sehr gut spielen. Ich gehe nicht davon aus, dass es etwas Schlimmeres ist", sagte Nagelsmann.

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Neuer spielte nach einer kurzen Behandlung weiter. Sollte Neuer ausfallen, dürfte gegen Köln der vom HSV zum FC Bayern zurückgekehrte Sven Ulreich im Münchner Tor stehen.

Pause für Bayern-Kapitän Neuer - Köln-Einsatz fraglich
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Hannover leiht Juniorennationalspieler aus

Zweitligist Hannover 96 hat sich mit Juniorennationalspieler Maximilian Beier verstärkt. Der 18 Jahre alte Angreifer wechselt auf Leihbasis von der TSG Hoffenheim zu den Niedersachsen. „Ich möchte zeigen, was ich kann, und werde Gas geben, um mich für möglichst viele Einsatzzeiten zu empfehlen“, sagte Beier, der im Februar 2020 als 17-Jähriger sein Bundesliga-Debüt gefeiert hatte.

Rostock vs. Dresden: Polizei ist gewappnet

Vor dem brisanten Ostderby in der 2. Bundesliga am Sonnabend (20.30 Uhr/Sport1) zwischen dem FC Hansa Rostock und der SG Dynamo Dresden sehen sich die Einsatzkräfte der Polizei gewappnet. „Das Spiel wird eine Vielzahl von Beamten fordern. Wir werden sowohl vor als auch nach der Begegnung verstärkt im Stadtgebiet unterwegs sein“, teilte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Rostock mit.


Neben Kräften der Bundes- und Landesbereitschaftspolizei werden Mitarbeiter aller Dienststellen der Polizeipräsidien Rostock und Neubrandenburg die Rostocker Polizei unterstützen. Auch die Polizei Dresden schickt zusätzliche Beamte in die Hansestadt. Trotz der umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen schloss die Polizei ein Zusammentreffen rivalisierender Gruppen im Laufe des Tages nicht aus.



Das Duell der beiden Traditionsclubs wurde als eines von sieben Risikospielen des Zweitliga-Aufsteigers eingestuft. Rostocks Polizeichef Achim Segebarth und Ralf Scheiner, der Leiter der Bundespolizeiinspektion Rostock, sprachen vor Saisonbeginn von einem herausfordernden Jahr, das einen erhöhten personellen Aufwand erfordere. Je nach Einsatzlage und Fanaufkommen seien bei Heimspielen des FC Hansa zwischen 500 und 1500 Beamte im Einsatz.


Die Partie ist nach der geltenden Corona-Verordnung mit 15.000 Fans ausverkauft. Aus Dresden werden 1200 Anhänger erwartet, die von einem zentralen Sammelpunkt am Hauptbahnhof Rostock per Shuttle ins Ostseestadion geleitet werden. Ein eigenständiger Zugang zum Stadion sei demnach für Gästefans nicht möglich, sagte die Polizeisprecherin.

Frankfurt bis auf Weiteres ohne Rode

Eintracht Frankfurt muss vorerst weiter auf Kapitän Sebastian Rode verzichten. Der Mittelfeldspieler hat sich einem arthroskopischen Eingriff am linken Knie unterzogen und fällt bis auf Weiteres aus. Wie lange genau, lasse sich laut Eintracht noch nicht prognostizieren. Rode selbst schrieb bei Twitter, dass er „in den kommenden Wochen nicht auf den Platz zurückkehren und dem Team helfen“ könne.

Der 30-Jährige hatte bereits bei der 2:5-Niederlage der Frankfurter zum Bundesliga-Auftakt am vergangenen Samstag bei Borussia Dortmund wegen seiner Knieprobleme gefehlt. Am Sonnabend (15.30 Uhr/Sky) empfangen die Hessen den FC Augsburg.

Villarreal verpflichtet Niederländer Groeneveld

Europa-League-Sieger und Champions-League-Teilnehmer FC Villarreal hat sich mit dem zweifachen niederländischen Nationalstürmer Arnaut Danjuma Groeneveld verstärkt. Der 24 Jahre alte Linksaußen unterschrieb einen Fünfjahresvertrag bis zum 30. Juni 2026, teilte der spanische Verein am Donnerstag mit.

Der Profi stand bisher beim englischen Zweitligisten AFC Bournemouth unter Vertrag, wo er vorige Saison 15 Treffer erzielte. Er war zuletzt auch beim VfL Wolfsburg als Verstärkung im Gespräch. Zur Ablösesumme teilte der FC Villarreal zwar nichts mit. Aber nach Berichten spanischer Medien wird der Club aus dem Osten Spaniens mehr als 20 Millionen Euro nach England überweisen müssen.

Schalke selbstbewusst zum Spitzenreiter

Zweitligist Schalke 04 hat trotz des durchwachsenen Saisonstarts sein Selbstvertrauen nicht verloren. Trainer Dimitrios Grammozis strahlt auch vor dem Spiel am Sonnabend (13.30 Uhr/Sky) beim Überraschungs-Spitzenreiter Jahn Regensburg Zuversicht aus. „Von der positiven Entwicklung in Regensburg bin ich nicht überrascht. Ihnen kommt die Eingespieltheit zugute. Aber wir sind Schalke. Wir müssen uns auf uns konzentrieren und haben eine tolle Mannschaft“, sagte Trainer Grammozis am Donnerstag.

Nach nur vier Punkten aus den ersten drei Saisonspielen hofft der Coach des derzeit nur auf Platz neun rangierenden ambitionierten Bundesliga-Absteigers auf eine Trendwende. Erstmals in dieser Saison dürfte der Amerikaner Matthew Hoppe zum Kader gehören, der nach seiner Rückkehr vom Gold Cup wegen einer Magen-Darm-Infektion gefehlt hatte. „Er ist auf gutem Weg und eine Option“, sagte Grammozis. Ob auch der am Dienstag verpflichtete nordmazedonische Nationalspieler Darko Churlinov in Regensburg dabei ist, ließ der Coach offen.

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Darüber hinaus steht der Revierclub vor einer Verpflichtung von Ko Itakura. Der 24 Jahre alte japanische Nationalspieler von Manchester City soll das Abwehrzentrum verstärken. Dem Vernehmen nach besteht nach einer Leihfrist über ein Jahr die Möglichkeit, Itakura für vier Millionen Euro fest zu verpflichten. Er wäre der bereits 15. Neuzugang. Weitere neue Spieler sind nicht zu erwarten. „Mit dem jetzigen Stand bin ich zufrieden“, kommentierte Grammozis.

Mainz: DFB ermittelt wegen Leipzig-Jubel

Der DFB-Kontrollausschuss hat nach einem Bericht der "Allgemeinen Zeitung" ein Verfahren gegen den FSV Mainz 05 eingeleitet.

Dies habe der DFB auf Anfrage der Zeitung bestätigt, hieß es in einem Bericht. Anlass ist ein möglicher Verstoß gegen das DFB-Hygienekonzept. Nach dem 1:0-Erfolg am vergangenen Sonntag im Bundesligaspiel gegen RB Leipzig hatten 05-Spieler auf der Westtribüne offenbar mit Fans gefeiert. Für die Partie waren 10.500 Zuschauer zugelassen worden.

Mainz 05 wollte nach Angaben der Zeitung am Mittwoch dazu keine Stellungnahme abgeben. Der rheinland-pfälzische Club musste gegen Leipzig auf insgesamt elf Profis verzichten, die sich in Quarantäne begeben mussten. Drei von hatten sich mit dem Coronavirus infiziert.

Zahlen, bitte! Der Bundesliga-Check zum 1. Spieltag
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Leipzig: Orban gelassen wegen Sabitzer

RB Leipzigs Kapitän Willi Orban sieht einem möglichen Abgang von Mittelfeldspieler Marcel Sabitzer gelassen entgegen. Für das Team sei das kein Thema. Zum Ende der Transferzeit wisse man, wohin die Reise gehe, sagte der Ungar im Interview des Magazins „Kicker“. „Wir haben einen großen Kader, gerade im Mittelfeld ist der Konkurrenzkampf groß“, erklärte der Abwehrspieler.

Zuletzt hatte es immer wieder Wechselgerüchte um den Österreicher Sabitzer gegeben. Unter anderem war im Gespräch, dass der 27-Jährige dem ehemaligen RB-Trainer Julian Nagelsmann zum deutschen Meister FC Bayern München folgen könnte.

Nationalmannschaft: Flick plant mit Gündogan

Ilkay Gündogan wird übereinstimmenden Medienberichten zufolge auch zukünftig für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung und des Portals "Sportbuzzer" hat der Mittelfeldspieler des englischen Meisters Manchester City in einem Telefonat mit dem neuen Bundestrainer Hansi Flick seine Bereitschaft zum Weitermachen signalisiert.

Der 30-Jährige soll erwogen haben, nach dem Achtelfinal-Aus mit der deutschen Auswahl bei der vergangenen Europameisterschaft seine Karriere im DFB-Team zu beenden. Flick habe dem 49-maligen Nationalspieler mitgeteilt, dass er mit ihm plane. Gündogan habe sich daraufhin Bedenkzeit erbeten und dem Nachfolger des nach der EM ausgeschiedenen Joachim Löw dann zugesagt, hieß es.

Flick wird am 26. August seinen ersten Kader nominieren. Anlass sind die drei anstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen Liechtenstein in St. Gallen am 2. September, drei Tage später in Stuttgart gegen Armenien sowie am 8. September gegen Island in Reykjavik. Eine Schulterverletzung, die sich Gündogan am vergangenen Sonntag bei der 0:1-Niederlage mit Manchester City gegen Tottenham Hotspur zugezogen hat, soll kein Hinderungsgrund für seine Teilnahme an den Länderspielen sein. Die DFB-Auswahl ist derzeit nur Dritter in ihrer Gruppe. Sicher bei der WM dabei ist lediglich der Tabellenerste.

( HA/sid/dpa )

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