Fußball-Ticker

1,74 m? 1,85 m? Verwirrung um Bayern-Neuling Omar Richards

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Bayern-Neuzugang Omar Richards (l.) bei seiner Präsentation mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic.

Bayern-Neuzugang Omar Richards (l.) bei seiner Präsentation mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic.

Foto: Getty Images

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Dienstag, den 13. Juli 2021:

1,74 m? 1,85 m? Verwirrung um Bayern-Zugang Richards

Wie groß ist denn dieser Omar Richards wirklich? 1,74 Meter oder 1,85 Meter? „Ich habe viel davon gehört“, erzählte der englische Bayern-Neuzugang vom FC Reading am Dienstag bei seiner Vorstellung über fehlerhafte Angaben im Internet.

Die Suchmaschine Google hat den 23 Jahre alten Linksverteidiger, der sich mit Youtube-Videos über den FC Bayern informierte, mit 1,85 Meter Körpergröße geführt. Auf der Münchner Homepage steht er indes mit 1,74 Meter Körpergröße.

„Google hatte meine Größe falsch“, bemerkte Richards amüsiert und stellte klar, dass er „eher in Richtung 1,74 Meter“ groß sei und definitiv nicht 1,85 Meter.

DFB schließt Verfahren gegen Ex-Ethikrat Knobloch ab

Das DFB-Sportgericht hat alle Verfahren gegen den ehemaligen kommissarischen Ethikkommissionsvorsitzenden Bernd Knobloch abgeschlossen. Wie der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag mitteilte, habe es „keine Veranlassung für eine weitere Entscheidung“ gegeben, hieß es. Begründet wurde dies durch die Ethikkammer des DFB-Sportgerichts damit, dass über einen gegen Knobloch seitens der Ethikkommission gestellten Befangenheitsantrag bereits am 3. Mai abschließend entschieden worden sei.

Dieser sei „als unzulässig und unbegründet“ zurückgewiesen worden. „Damit ist nun kein Verfahren gegen Bernd Knobloch mehr bei uns anhängig“, sagte Hans E. Lorenz, Vorsitzender des Sportgerichts.

Den Befangenheitsantrag hatte DFB-Schatzmeister Stephan Osnabrügge Ende März gestellt. Dabei soll er Knobloch beschuldigt haben, schwere Vorwürfe der Demontage gegen DFB-Interimspräsident Rainer Koch und ihn erhoben zu haben. Als das DFB-Präsidium Irina Kummert zur neuen Vorsitzenden der Ethikkommission gewählt hatte, waren Knobloch sowie die weiteren Mitglieder Nikolaus Schneider und Birgit Galley zurückgetreten.

Schalke muss noch auf Salif Sané warten

Die Rückkehr von Salif Sané in das Mannschaftstraining des FC Schalke 04 lässt vorerst auf sich warten. Der 30 Jahre alte Innenverteidiger soll bis auf weiteres ein individuelles Spezialprogramm absolvieren. Das soll „die muskulären und konditionellen Defizite des Abwehrspielers, aufgetreten aufgrund einiger längerfristiger Verletzungspausen in der jüngeren Vergangenheit, beheben und damit für mehr physische Stabilität sorgen“, teilte der Zweitligist am Dienstag mit.

Sané hatte das inzwischen beendete Trainingslager des HSV-Auftaktgegners in Mittersill (Österreich) in der vergangenen Woche aufgrund von Knieproblemen vorzeitig verlassen. „Eine Prognose, zu welchem Zeitpunkt Sané ins Mannschaftstraining zurückkehren kann, ist aktuell schwer zu treffen“, hieß es in der Mitteilung.

Koch trainiert als erster deutscher EM-Teilnehmer wieder

Rund zwei Wochen nach dem bitteren Aus bei der EM ist Robin Koch als erster deutscher Nationalspieler auf den Trainingsplatz zurückgekehrt. Der 24-Jährige, der bei der EM mit der Achtelfinal-Niederlage gegen England (0:2) nicht zum Einsatz gekommen war, ist seit Sonntag zurück auf der Insel bei seinem Club Leeds United.

Am ersten Tag war der frühere Freiburger mit einem Fitnesstrainer noch individuell im Studio. Am Montag standen zunächst diverse Leistungstests an. Mittags ging es zum ersten Mal wieder auf den Platz, wo Koch erste Übungen mit dem Ball absolvierte. Ab Donnerstag stehen die ersten Einheiten mit der Mannschaft an.

Seine DFB-Kollegen urlauben derweil noch. Kapitän Manuel Neuer etwa radelt durch die Alpen, Thomas Müller verbringt Zeit zu Hause „mit Frau, Hund, Katze, Maus, Family and friends“, wie er auf Instagram mitteilte. Die Stars von Bayern München sollen erst am 26. Juli wieder einsteigen.

Salihamidzic: Bayern bei Toptransfers chancenlos

Sportvorstand Hasan Salihamidzic hält Bayern München auf dem Transfermarkt gegen die wirtschaftlich schlagkräftigere internationale Konkurrenz für machtlos. „Die Situation ist nicht einfach, wenn man sieht, wie einige Clubs investieren können. Gegen manche finanzielle Kräfte ist im Moment nichts zu machen“, sagte Salihamidzic am Dienstag.

Der deutsche Rekordmeister versuche, „immer kreativ zu bleiben und für die Spieler anders sexy zu sein“, ergänzte er. Das gelang etwa bei Dayot Upamecano, den die Münchner für 42,5 Millionen Euro von Rivale RB Leipzig verpflichteten. Weitere Top-Transfers scheinen aber kaum möglich: Die Bayern rechnen wegen der Coronakrise mit Einnahmeverlusten von 150 Millionen Euro.

Salihamidzic plant unter anderem deshalb keine Verpflichtungen mehr für die personell dezimierte Defensive ein. „Das ist kein Thema und nicht das, was wir wollen“, sagte er über einen möglichen Ersatz für Lucas Hernández (Knie) und Alphonso Davies (Sprunggelenk).

FC-Trainer Baumgart erlaubt Bier und Zigaretten

Steffen Baumgart will in der Kabine des Bundesligisten 1. FC Köln kein allzu strenges Regiment führen. „Wer rauchen will, soll rauchen. Es wäre gut, wenn sie es nicht vor dem Bus machen würden“, sagte der neue Trainer im Interview mit der „Bild“-Zeitung.

Meine ein Spieler, er müsse „nach dem Spiel hinten in der Ecke in der Kabine eine rauchen, gehe ich nicht hin und mache einen Lauten“, betonte Baumgart: „Ich verfolge meine Spieler auch nicht auf Instagram oder erteile Alkoholverbot, das wäre doch albern.“

Der 49-Jährige setzt ganz auf die Eigenverantwortung seiner Profis – bis zu einer gewissen Grenze: „Sie müssen dafür sorgen, dass sie auf dem Platz fit und klar sind. Bei der Arbeit verstehe ich keinen Spaß.“

Jakobs sagt ab – nur 18 DFB-Spieler bei Olympia

Nach der kurzfristigen Absage von Ismail Jakobs bestreiten die deutschen Fußballer das Olympia-Turnier in Tokio mit nur 18 Spielern. Für den U-21-Nationalspieler, der wegen seines Wechsels vom 1. FC Köln zum französischen Erstligisten AS Monaco auf die Sommerspiele verzichtet, wird kein Akteur nachnominiert. „Wir mussten im Januar eine 100er-Liste erstellen. Wir haben alle Spieler auf dieser Liste abtelefoniert. Diese 18 sind übrig geblieben“, sagte Trainer Stefan Kuntz am Dienstag wenige Stunden vor dem Abflug nach Japan.

Erlaubt wäre ein Olympia-Kader mit 22 Akteuren, die sich angesichts der bevorstehenden Bundesligasaison aber nicht finden ließen. „Einige Spieler wollten nicht, und dann haben wir einige Vereine, die mit der Unterstützung hinter dem Berg gehalten haben“, sagte Kuntz zu den Personalproblemen. „Ich finde, das ist kein optimales Zeichen. Es gibt sonst wohl keine Sportart, in der nicht alle möglichen Kaderplätze besetzt werden.“

Das DFB-Team trifft in der Vorrunde auf Olympiasieger Brasilien, Saudi-Arabien und die Elfenbeinküste. „Unser Ziel ist erst einmal das Erreichen des Viertelfinales“, sagte Kuntz.

KSV-Neuzugang Jensen schwer verletzt

Neuzugang Leon Jensen (24) wird dem Zweitligisten Karlsruher SC monatelang fehlen. Der Mittelfeldspieler, der vom FSV Zwickau zum früheren Bundesligisten gewechselt ist, erlitt im Testspiel gegen Türkgücü München (0:0) einen Kreuzbandriss im rechten Knie. Das teilte der Verein am Dienstag mit.

Jensen wird zeitnah operiert. Der KSC startet am 24. Juli bei Hansa Rostock in die neue Saison.

Kiels Baku wechselt in die Türkei

Flügelspieler Makana Baku verlässt den Zweitligisten Holstein Kiel und wechselt zu Göztepe Izmir in die türkische Süper Lig. Das teilten die Norddeutschen am Dienstag mit.

Der 23 Jahre alte Zwillingsbruder von U-21-Europameister Ridle Baku war im Sommer 2019 vom damaligen Drittligisten Sonnenhof Großaspach an die Kieler Förde gekommen und bestritt insgesamt 22 Spiele für die Störche. In der Rückrunde der vergangenen Spielzeit war Baku an den polnischen Erstligisten Warta Posen ausgeliehen.

Leverkusen startet ohne Tapsoba in die Saison

Bundesligist Bayer Leverkusen muss zu Saisonbeginn auf Innenverteidiger Edmond Tapsoba (22) verzichten. Der Nationalspieler von Burkina Faso hat laut Vereinsmitteilung vom Dienstag im Lauftraining vor seiner Rückkehr nach Deutschland einen Riss der linken Syndesmose erlitten, er wurde bereits operiert.

Eine mögliche Ausfalldauer wurde nicht genannt. Bayer eröffnet seine Saison am 14. August bei Union Berlin.

Augsburg verlängert zwei Verträge vorzeitig

Bundesligist FC Augsburg hat den Vertrag mit Torwart Rafal Gikiewicz vorzeitig bis 2023 verlängert, mit der Option auf ein weiteres Jahr. Das gab der Verein am Dienstag bekannt. Ursprünglich lief der Vertrag des Polen, der im vergangenen Sommer von Liga-Konkurrent Union Berlin zum FCA gewechselt war, bis 2022.

Der Vertrag mit Verteidiger Jozo Stanic wurde vorzeitig um ein Jahr bis 2024 verlängert. Der 22-Jährige wird aber sofort ausgeliehen. Stanic hat das Trainingslager des FCA am Walchsee in Tirol verlassen und wird kommende Saison für den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden auflaufen. In der abgelaufenen Spielzeit war er an den Drittligisten FSV Zwickau verliehen.

Türkische Fußballer am Athener Flughafen abgewiesen

Die Türkei wirft griechischen Behörden Schikane vor, weil das Team des türkischen Clubs Galatasaray Istanbul bei der Einreise in Athen zusätzliche Corona-Tests absolvieren sollte. „Es ist alles andere als höflich, dass die negativen PCR-Tests abgewiesen wurden und das ganze Team aufgefordert wurde, einen neuen Test zu machen“, teilte das türkische Außenministerium am Montagabend mit. Galatasaray wertete den Vorfall als „klare Diskriminierung eines türkischen Teams“, man erwarte eine Entschuldigung.

Die Mannschaft war am Montag auf dem Weg zu einem Spiel mit dem griechischen Club Olympiakos Piräus und wurde verschiedenen Berichten zufolge am Flughafen in Athen vor der offiziellen Einreise zu einem Corona-Test aufgefordert. Von dem Trainer des Clubs hieß es, die Mannschaft sei mit Tests nicht älter als 24 Stunden angereist und man habe es abgelehnt, einen weiteren zu machen. Daraufhin hatte der griechische Zivilschutzchef Nikos Chardalias der Mannschaft die Einreise verweigert.

Die griechische Corona-Gesetzgebung sehe ausdrücklich vor, dass bei allen Einreisenden unabhängig von ihrer Nationalität und Herkunft Schnelltests per Zufallsprinzip durchgeführt werden könnten, hieß es in einer Mitteilung des Zivilschutzes. Darüber entscheide ein ausgeklügelter Logarithmus, der im Falle des türkischen Teams angeschlagen hätte. Entgegen der türkischen Darstellung berichteten griechische Medien, das System habe reagiert, weil die PCR-Tests der Spieler älter als 24 Stunden gewesen seien.

Gladbach verkauft 30.000 Dauerkarten für Rückrunde

Borussia Mönchengladbach hat den Dauerkartenverkauf für die kommende Bundesliga-Saison bei 30.000 gestoppt. Etwa 200 Personen hatten auf ihr Vorkaufsrecht aus der Vorsaison verzichtet, somit kamen Nachrücker zum Zuge.

Aufgrund der coronabedingt eingeschränkten Stadionkapazität sind die Dauerkarten laut Vereinsmitteilung vom Dienstag erst ab dem Rückrundenstart gültig. In der Hinrunde haben die Karteninhaber erstes Zugriffsrecht auf Tagestickets.

Petition fordert Wiederholung des EM-Finales

Ein verärgerter englischer Fan fordert auf der Plattform "Change.org" in einer Petition die Wiederholung des verlorenen EM-Finals gegen Italien. Er begründet seine Initiative damit, dass Giorgio Chiellinis Foul an Bukayo Saka in der Nachspielzeit in Wembley eine Rote Karte hätte nach sich ziehen müssen.

In der Beschreibung der Petition heißt es: „Das Spiel war überhaupt nicht fair: All die Schubsereien, das Zerren und die Tritte – und Italien darf trotzdem gewinnen? Eindeutig parteiisch.“ Die Petition wurde bereits von mehr als 93.000 Personen unterzeichnet.

Leverkusen in ECA-Führung vertreten

Bayer Leverkusens Club-Chef Fernando Carro ist als dritter Vertreter aus der Bundesliga in das Board der Internationalen Clubvereinigung ECA aufgerückt. Das gab die ECA am Dienstag bekannt. Neben dem 56-Jährigen gehören bereits Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Michael Gerlinger, Direktor Recht und Personal beim FC Bayern München, zur ECA-Führung.

Insgesamt bilden 24 Personen das Board der Vereinigung, die 230 Vereine aus Europa vetritt. Im Zuge der geplanten Revolution durch eine Super League mussten sechs Mitglieder die ECA verlassen. Auch der bisherige ECA-Chef Andrea Agnelli von Juventus Turin wurde durch Nasser El-Khelaifi, den Besitzer von Paris Saint-Germain, ersetzt. Neben Carro wurden nun auch der Präsident von AS Rom, Dan Friedkin, und der Club-Chef von AS Monaco, Oleg Petrow, in den ECA-Vorstand berufen.

Schmadtke will über WM-Boykott diskutieren

Wolfsburgs Geschäftsführer Jörg Schmadtke wünscht sich, dass im Zusammenhang mit der Kritik an Sport-Großereignissen auch über konkrete Konsequenzen diskutiert wird. Das Verhalten der großen Verbände wie FIFA, UEFA oder IOC mache immer mehr sichtbar, dass „sportpolitische und wirtschaftliche Interessen über dem Sport stehen“, wird der 57-Jährige vom „Sportbuzzer“ zitiert.

Es müsse daher die Frage erlaubt sein, „ob man das einfach nur anmerkt und dann zur Tagesordnung übergeht – oder ob man bereit ist, auch einmal ernsthaft über Konsequenzen zu diskutieren. Etwa auch über eine Nicht-Teilnahme, zum Beispiel an der WM.“

Schmadtke fordert nicht explizit, dass Deutschland die Weltmeisterschaft 2022 in Katar boykottiert. „Aber zumindest sollte man die Dinge mal ergebnisoffen diskutieren“, sagte er. „Oder man sagt: Wir haben nun einmal ein Sportsystem, in dem es in erster Linie um wirtschaftliche Interessen geht. Dann sollte man aber auch aufhören, sich über die Belastung der Spieler zu beklagen.“

Bailey startet mit Jamaika erfolgreich in Gold Cup

Leon Bailey ist mit der Nationalmannschaft von Jamaika erfolgreich in den Gold Cup in den USA gestartet. Die Reggae Boyz mit dem Stürmer von Bayer Leverkusen bezwangen Außenseiter Surinam mit Sheraldo Becker von Union Berlin in Orlando 2:0 (2:0).

Die Angreifer Shamar Nicholson (6.) und Bobby Reid (26.) trafen für Jamaika. Bailey wurde in der 83. Minute ausgewechselt, Becker spielte durch.

In der zweiten Begegnung kam Costa Rica zu einem 3:1 (2:1) gegen Guadeloupe. Die Kontinentalmeisterschaft von Nord- und Zentralamerika sowie der Karibik endet mit dem Finale am 1. August in Paradise.

Leverkusen verpflichtet Bakker von PSG

Bayer Leverkusen hat Abwehrtalent Mitchel Bakker von Paris Saint-Germain verpflichtet. Der niederländische U-21-Nationalspieler unterzeichnete bei den Rheinländern einen Vertrag bis 2025 und soll künftig die Position des linken Außenverteidigers bekleiden. Bayer soll laut Medienberichten rund sieben Millionen Euro für den 21-Jährigen in die französische Hauptstadt überweisen.

Für Bakker, der in der abgelaufenen Saison 40 Pflichtspiele für PSG bestritten hat, bedeutet der Wechsel nach Leverkusen eine „Möglichkeit, bei einem attraktiven Verein den nächsten Entwicklungsschritt zu machen“. Nach dem russischen Torhüter Andrej Lunew (Zenit St. Petersburg) ist Bakker der zweite Neuzugang der Leverkusener in diesem Sommer.

„Mitchel war besonders unter Trainer Thomas Tuchel ein wichtiger Spieler für PSG, er wird die Qualität unseres Kaders heben. Wir sind sicher, dass er vor einer erfolgreichen Zukunft steht“, sagte Sportdirektor Simon Rolfes.

De Paul kehrt nach Spanien zurück

Der spanische Topclub Atlético Madrid hat den argentinischen Nationalspieler Rodrigo de Paul verpflichtet. Man habe mit dem italienischen Verein Udinese Calcio eine Einigung über den Transfer des 27 Jahre alten Mittelfeldspielers erzielt, teilte Atlético am Montag mit. De Paul werde einen Fünfjahresvertrag unterzeichnen. Über die Höhe der Ablösesumme wurde vorerst nichts bekannt.

De Paul hatte am Sonnabend an der Seite von Superstar Lionel Messi die Copa América für Argentinien gewonnen. Beim Turnier in Brasilien war der laufstarke und auch technisch versierte de Paul einer der Leistungsträger seines Teams. Von 2014 bis 2016 spielte er bereits in Spanien für den FC Valencia.

( SID/dpa )

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