Fußball-Ticker

Kiel bleibt hinter HSV – Tuchel mit Chelsea auf Finalkurs

| Lesedauer: 35 Minuten
Holstein Kiels Trainer Ole Werner musste im Spiel beim 1. FC Nürnberg mit einem Punkt zufrieden sein.

Holstein Kiels Trainer Ole Werner musste im Spiel beim 1. FC Nürnberg mit einem Punkt zufrieden sein.

Foto: Daniel Karmann / dpa

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Dienstag, den 27. April 2021:

Remis bei Real: Tuchel mit Chelsea auf Finalkurs

Teammanager Thomas Tuchel hat mit dem FC Chelsea den Grundstein für den Finaleinzug in der Champions League gelegt. Der englische Ex-Meister erkämpfte sich in einer Regenschlacht bei Real Madrid im Halbfinal-Hinspiel ein 1:1 (1:1) und hat trotz einer vergebenen Monsterchance von Nationalspieler Timo Werner gute Aussichten vor dem zweiten Duell am 5. Mai an der Stamford Bridge.

Real Madrid gegen FC Chelsea: die Höhepunkte

Der Ex-Dortmunder Christian Pulisic (14.) brachte Chelsea im Aufeinandertreffen der verhinderten Super-League-Teilnehmer in Führung, Karim Benzema (29.) glich für die Königlichen um Toni Kroos aus.

Für Chelsea wäre es der erste Finaleinzug in der Königsklasse seit dem Triumph gegen Bayern München 2012. Im zweiten Halbfinale stehen sich am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) Bayern-Bezwinger Paris Saint-Germain und Topfavorit Manchester City gegenüber.

1:1 in Nürnberg – Kiel bleibt hinter HSV

Die Aufstiegshoffnungen des Fußball-Zweitligisten Holstein Kiel haben einen Dämpfer erhalten. Die Mannschaft von Trainer Ole Werner musste sich im Nachholspiel beim 1. FC Nürnberg mit einem 1:1 (0:1) begnügen und verpasste den Sprung auf den Relegationsplatz. Kiel ist mit einem Punkt Rückstand auf den Nordrivalen HSV weiterhin Vierter, hat nach der Doppel-Quarantäne aber immer noch zwei Spiele weniger ausgetragen.

Tabellenspitze 2. Bundesliga
1. FC Schalke 04 34 / 72:44 / 65
2. Werder Bremen 34 / 65:43 / 63
3. HSV 34 / 67:35 / 60
4. Darmstadt 98 34 / 71:46 / 60
5. FC St. Pauli 34 / 61:46 / 57

Janni-Luca Serra (67.) glich die Führung der nun seit sieben Begegnungen ungeschlagenen Nürnberger durch Dennis Borkowski (31.) aus und verhinderte damit eine verpatzte Generalprobe für das Pokal-Halbfinale am Sonnabend (20.30 Uhr/ARD und Sky) bei Borussia Dortmund. Nürnberg hat durch den Punktgewinn den Klassenerhalt sicher.

„Es war ein gerechtes Unentschieden. Nach der Quarantäne ist es nicht einfach. Daher können wir mit dem Punkt gut leben“, sagte Torschütze Serra bei Sky.

DFB nimmt Gespräche mit Flick auf

Der DFB wird Gespräche mit Hansi Flick (siehe auch diesen Eintrag) über die Nachfolge von Joachim Löw als Bundestrainer aufnehmen. „Es ist bekannt, dass Hansi Flick beim DFB eine große Wertschätzung genießt. Wir können bestätigen, dass wir vor diesem Hintergrund nun auch Gespräche mit ihm und den Verantwortlichen des FC Bayern führen werden“, teilte der DFB auf Anfrage mit.

Der Verband bat um Verständnis, „dass wir uns zum weiteren Verfahren, das wir in aller Sorgfalt und Ruhe zunächst mit allen Beteiligten intern abstimmen, aktuell nicht weiter äußern werden“.

Der Weg für Flick ist durch die Vertragsauflösung zum Saisonende beim deutschen Rekordmeister Bayern München frei geworden. Der DFB hatte zuvor betont, keinen Trainer ansprechen zu wollen, der unter Vertrag steht. Auch die Zahlung einer Ablösesumme hatte der Verband ausgeschlossen. Löw hatte seinen Abschied nach der EM (11. Juni bis 11. Juli) angekündigt.

Nagelsmann: Keine Spieler mit zu Bayern nehmen

Trainer Julian Nagelsmann will im Sommer über den bereits zuvor verpflichteten Dayot Upamecano keine weiteren Spieler von RB Leipzig mit zum FC Bayern München nehmen. „Es ist ganz normal in der besonderen Situation, wo auch RB für mich etwas getan hat, dass ich jetzt nicht anfange, an den Spielern zu graben“, sagte der 33-Jährige am Dienstag. „Ich werde jetzt nicht einen T6 mieten oder was auch immer, um nach München zu fahren und im Schlepptau noch den ein oder anderen guten Spieler von Leipzig dabei zu haben.“

Mitte Februar hatten die Bayern bereits die Verpflichtung des Innenverteidigers Upamecano zur neuen Saison für 42,5 Millionen Euro perfekt gemacht. Am Dienstag wurde der Wechsel von Coach Nagelsmann zum deutschen Rekordmeister offiziell bekanntgegeben.

Mit nach München gehen Nagelsmanns Co-Trainer Benjamin Glück und Teammanager Timmo Hardung. „Die sind mit mir schon aus Hoffenheim gekommen und ziehen mit mir weiter. Das ist so mit dem Verein abgesprochen“, sagte Nagelsmann.

Weinzierl bedauert damaligen Augsburg-Abschied

Der neue Trainer-Hoffnungsträger Markus Weinzierl bereut seinen Abschied vom FC Augsburg vor fünf Jahren. „Für mich war es wie nach Hause kommen. Es ist kein Geheimnis, dass ich es bereut habe, damals wegzugehen und froh bin, wieder hier zu sein“, sagte Weinzierl (46) bei seiner Vorstellung am Dienstag. Weinzierl war nach vier erfolgreichen gemeinsamen Jahren 2016 zum FC Schalke gewechselt und später noch kurz zum VfB Stuttgart. Beide Stationen verliefen aber enttäuschend.

Er spüre „den Nach-Hause-Kommer-Effekt, darüber freue ich mich sehr“, äußerte Weinzierl, der drei Spieltage vor Saisonende Heiko Herrlich abgelöst hat. Der FCA liegt auf Tabellenplatz 13.

„Es war unglaublich viel Leben, viel Feuer drin. Für uns war es am Wochenende ganz wichtig zu spüren, dass der Markus brennt, dass er frisch ist, dass er Lust hat auf die Aufgabe. Wir waren beeindruckt“, sagte Manager Stefan Reuter nach Weinzierls erster Trainingseinheit am Dienstagvormittag. „Er war unsere absolute Wunschlösung.“

Vom Klassenerhalt sind beide überzeugt. Der Vertrag Weinzierls ist bis zum Sommer 2022 gültig, er gilt aber auch für die zweite Liga. Das sei beim FC Augsburg so üblich, sagte Reuter.

PSG: Kylian Mbappé fit für ManCity

Torjäger Kylian Mbappé von Paris Saint-Germain ist fit für das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League am Mittwoch (21 Uhr/Sky und Dazn) gegen Manchester City (siehe auch diesen Eintrag). Dies teilte der Hauptstadt-Club, der den Siegeszug von Bayern München in der Königsklasse gestoppt hatte, am Dienstag mit. Mit dem Brasilianer Neymar kann der 22 Jahre alte Fußball-Weltmeister wieder die Doppelspitze bilden.

Der Franzose Mbappé hatte sich kürzlich beim 3:1 der Pariser gegen Metz in der Ligue 1 eine leichte Oberschenkelverletzung zugezogen. Dennoch wird er PSG-Trainer Mauricio Pochettino zufolge im Duell mit den Citizens wieder in der Startelf stehen. Starstürmer Mbappé hatte beim Sieg in Metz zwei Tore erzielt, musste in der Schlussphase der Partie aber angeschlagen ausgewechselt werden. Für ihn kam DFB-Nationalspieler Julian Draxler.

Sport1 zeigt Halbfinal-Rückspiel der Bayern-Frauen

Das Rückspiel der Fußballerinnen von Bayern München im Champions-League-Halbfinale beim FC Chelsea wird live und frei empfangbar von Sport1 übertragen. Der Bundesliga-Tabellenführer kämpft am Sonntag ab 13.30 Uhr in London um den ersten Finaleinzug der Vereinsgeschichte. Im Hinspiel hatten sich die Bayern mit 2:1 durchgesetzt.

DFL-Vertreter distanzieren sich von Keller-Äußerung

Die Vertreter der Deutschen Fußball Liga im DFB-Präsidium mit DFL-Geschäftsführer Christian Seifert an der Spitze haben mit großem Unverständnis auf die verbale Entgleisung von DFB-Boss Fritz Keller reagiert. „Wir distanzieren uns deutlich und in aller Form von der Äußerung und der Wortwahl, die DFB-Präsident Fritz Keller in Richtung von DFB-Vizepräsident Rainer Koch im Rahmen der Präsidiumssitzung am 23. April getätigt hat. Eine solche Äußerung ist absolut inakzeptabel“, heißt es in einer DFL-Stellungnahme am Dienstag.

Keller hatte seinen Vizepräsidenten Koch Medienberichten zufolge mit Nazi-Blutrichter Roland Freisler verglichen. Der Chef des Deutschen Fußball-Bundes räumte zwar seinen „schwerwiegenden Fehler“ ein, schloss einen Rücktritt trotz des großen Entsetzens darüber zunächst aber aus.

Lesen Sie hier alle Entwicklungen zum aktuellen DFB-Eklat.

Flick schweigt in Mitteilung über Zukunft

Hansi Flick hat sich beim Abschied vom FC Bayern München nicht zu seiner Zukunft geäußert. „Für mich werden die vergangenen zwei Jahre unvergesslich bleiben. Die Emotionen, die Siege, die Titel, aber auch die tägliche Arbeit auf dem Platz hat mir sehr viel Spaß gemacht – es war eine herausragende Zeit. Erfolg hat man nur gemeinsam!“, sagte Flick laut Mitteilung vom Dienstag. Der 56-Jährige dankte Spielern, Betreuern, Trainerteam, Präsident und Vorstand.

Flicks Zukunft wird beim Deutschen Fußball-Bund erwartet (siehe auch diesen Eintrag). Er gilt als Nachfolger für Bundestrainer Joachim Löw, der im Sommer nach der Fußball-Europameisterschaft aufhört. Flicks Vertrag endet nun am 30. Juni 2021. So lange ist auch die Zusammenarbeit von Co-Trainer Miroslav Klose in München vereinbart.

„Ein Wermutstropfen bleibt: Die größten Erfolge in dieser Zeit konnten wir nicht mit den Fans feiern. Ich habe sie in jedem Spiel vermisst“, sagte Flick. „Für die Zukunft wünsche ich der FC Bayern-Familie nur das Allerbeste. Es ist keine Floskel, wenn ich sage: "Es war mir eine sehr große Ehre."“

Wegen der Pandemie: FC Liverpool vermeldet 53 Millionen Euro Verlust

Der noch amtierende englische Fußball-Meister FC Liverpool hat im vergangenen Geschäftsjahr einen Verlust vor Steuern in Höhe von umgerechnet rund 53 Millionen Euro (46 Millionen Pfund) verbucht. Das sei vor allem den Einbußen aufgrund der Pandemie geschuldet, gab der Club von Trainer Jürgen Klopp am Dienstag bekannt. Besonders bei Medieneinnahmen und Eintrittsgeldern verzeichnete Liverpool einen deutlichen Rückgang. Das Geschäftsjahr endete im Mai 2020, rund drei Monate nach Beginn der Coronavirus-Pandemie in England. In diesem Zeitraum war die Premier League vorübergehend ausgesetzt worden.

„Vor der Pandemie waren wir in einer soliden finanziellen Position“, sagte Liverpools Geschäftsführer Andy Hughes, „und seit diesem Berichtsjahr haben wir unsere Kosten weiterhin effektiv verwaltet und (den Club) durch diese beispiellose Phase navigiert. Nun können wir uns auf den Abschluss dieser Saison und eine hoffentlich normalere neue Saison freuen.“

Zwei Coronafälle auf Schalke - Training abgesagt

Nach zwei Coronafällen ist beim Bundesliga-Absteiger Schalke 04 das Training am Dienstag abgesagt worden. Wie der abgeschlagene Tabellenletzte mitteilte, brachten die PCR-Tests vom Montag bei einem Spieler und einem Mitglied des Funktionsteams positive Ergebnisse. Beide begaben sich in häusliche Quarantäne und sind nach Angaben des Vereins symptomfrei.

Die für Dienstag angesetzte Übungseinheit wurde „vorsorglich“ abgesagt und die Mannschaft nach Hause geschickt. Alle anderen Tests von Montag waren negativ. Auch Schnelltests am Dienstag ergaben keine weiteren positiven Ergebnisse. Die Resultate einer weiteren PCR-Testreihe am Dienstag werden am Mittwoch erwartet, zudem sollen am Mittwoch und Donnerstag weitere Tests durchgeführt werden. Erst danach soll entschieden werden, ob und wann das Training wieder aufgenommen wird.

Nach den Angriffen vereinzelter Fans auf Schalker Spieler nach dem 0:1 in der vergangenen Woche bei Arminia Bielefeld hatte der Klub seinen Profis mehrere Tage trainingsfrei gegeben. Am Montag hatte in der Schalker Arena die erste Trainingseinheit nach dem besiegelten Abstieg stattgefunden.

Israels erste Fußball-Schiedsrichterin mit Transgender-Identität

Eine israelische Fußball-Schiedsrichterin schreibt Geschichte: Nach einer Geschlechtsanpassung will die 26-jährige Transfrau künftig unter dem Namen Sapir Berman Spiele der ersten Liga pfeifen. „Ich sehe mich schon seit meiner Kindheit als Frau“, sagte Berman am Dienstag vor Journalisten. Sie wolle sich nicht mehr verstecken. „Ich war als Mann sehr erfolgreich. Aber letztlich habe ich mich entschlossen zu zeigen, wer ich wirklich bin.“

Sie befinde sich noch am Anfang des Anpassungsprozesses, erklärte Berman während der Pressekonferenz. „Ich weiß nicht, wie lange es dauern wird.“ Es werde sich aber nicht auf ihre Karriere als Schiedsrichterin auswirken.

Der israelische Fußballverband unterstützt die angesehene Schiedsrichterin ausdrücklich auf ihrem Weg. Ihr soll auch eine von den Männern getrennte Umkleidekabine zur Verfügung gestellt werden.

Auch der Schiedsrichterverband erklärte, Berman werde ihre Karriere auch nach dem Schritt ungehindert fortsetzen. Geschäftsführer Jair Teper sagte: „Die geschlechtliche Identität hat für uns keine Bedeutung, was zählt, sind nur die Fähigkeiten auf dem Fußballfeld.“ Verbandschefin Ronit Tirosch sprach von einem „historischen Schritt“ Bermans, der vielen als Vorbild dienen werde. Es gebe leider noch viel Hass gegen Menschen mit anderen Geschlechtsidentitäten. „Das sind keine Menschen, die eine Wahl getroffen haben, es ist die Realität, in die sie hineingeboren sind“, sagte Tirosch. Israel befinde sich auf dem Weg zu mehr Akzeptanz.

Unterstützung gab es auch von einigen Fußballclubs: Maccabi Netanja gratulierte Berman zu „dem Mut und der Offenheit“.

Der Fußball gilt als konservative Sportart, und Homosexualität sowie Transgender-Identitäten sind für viele immer noch Tabuthemen. Die Britin Lucy Clark war 2018 als erste Transgender-Schiedsrichterin bekannt geworden.

Aues Mittelfeldspieler Gnjatic erleidet Ellenbogen-Fraktur

Mittelfeldspieler Ognjen Gnjatic (Erzgebirge Aue) hat sich im Zweitliga-Nachholspiel beim KSC eine Fraktur im Bereich des rechten Ellenbogens zugezogen und fällt vorerst aus.

Über die genaue Ausfalldauer des 29-Jährigen machten die Sachsen keine Angaben. Wegen der Verletzung musste Gnjatic am Montag bereits in der achten Spielminute ausgewechselt werden.

Moderator Welke arbeitet bei EM und WM nicht für ZDF

Moderator Oliver Welke wird beim ZDF nicht mehr im Sport arbeiten. Der 55-Jährige werde bei der EM in diesem Sommer und bei der WM im kommenden Jahr in Katar schon nicht mehr dabei sein, teilte der öffentlich-rechtliche Sender am Dienstag mit. Das ZDF schrieb in einem Statement von einer „einvernehmlichen Lösung“. Zuerst hatte der Branchendienst „dwdl“ darüber berichtet.

Gemeinsam mit Ex-Nationaltorhüter Oliver Kahn als Experten führte Welke über viele Jahre durch die Live-Übertragungen. Der 51-jährige Kahn hatte seine Tätigkeit beim ZDF im vergangenen Jahr nach zwölf Jahren aufgegeben, nachdem er in den Vorstand des FC Bayern München gerückt war.

„Oliver Welke hat zusammen mit Oliver Kahn als Experten an seiner Seite die ZDF-Fußball-Berichterstattung von den Großereignissen in den vergangenen Jahren geprägt“, sagte Sportchef Thomas Fuhrmann im Statement des Senders. Durch die Verschiebung der Fußball-EM und das Ausscheiden von Kahn komme es jetzt zu dem Wechsel. Für Welke werden Jochen Breyer (38) und Katrin Müller-Hohenstein (55) die EM im ZDF präsentieren.

Welke arbeitete mehr als 20 Jahre bei verschiedenen Sendern im Sport. Seit 2009 ist er auch Moderator der ZDF-Satiresendung „heute-show“.

Guardiola stapelt vor Citys Match in Paris tief

Manchester Citys Starcoach Pep Guardiola hat vor dem Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain (siehe auch diesen Eintrag) von der Erleichterung darüber berichtet, dass seine Mannschaft erstmals mit ihm das Viertelfinale überstanden hat. Gleichzeitig mahnte er am Dienstag, City habe noch nichts erreicht. „Dass man das Viertelfinale übersteht, bedeutet nicht, dass man ins Endspiel kommt“, sagte der 50-Jährige. „Das schafft man nur, wenn man gute Spiele abliefert.“

Man City hatte sich im Viertelfinale gegen Borussia Dortmund durchgesetzt. „Das war eine Erleichterung, weil wir nun nächstes Jahr wissen, dass wir das schaffen können“, sagte Guardiola und betonte, er wolle sich am Mittwoch im Pariser Prinzenpark nicht zu viele Gedanken über Tore, Gegentore und das Ergebnis machen. „Erst im Rückspiel“, meinte Guardiola, „ein Spiel nach dem anderen, so wie wir es die gesamte Saison gemacht haben – dieses Spiel gewinnen.“

Gegen die Pariser Offensivstars Neymar, Kylian Mbappé und Angel di Maria verordnete der Spanier seiner Mannschaft vor allem Ballbesitz und stapelte tief. „Wir sind nicht so gut im Abwehrbereich, wir sind nicht die beste Mannschaft“, sagte er. „Wir sind gut mit dem Ball, wir rennen viel mit dem Ball“, sagte Guardiola. „Morgen müssen wir viel rennen, weil PSG so stark ist. Wir werden versuchen, sie so viel laufen zu lassen wie möglich.“

Nach Riemann: Auch Leistungsträger Blum fällt aus

Zweitliga-Spitzenreiter VfL Bochum muss im Kampf um die Bundesliga-Rückkehr erst einmal auf Danny Blum verzichten. Der 30-Jährige zog sich bei der 1:3-Niederlage bei Darmstadt 98 am Montag eine Muskelverletzung zu und fällt laut Vereinsangaben vorerst aus. Nach Stammtorhüter Manuel Riemann ist Blum der zweite verletzte Leistungsträger binnen einer Woche für den Ruhrpottclub.

Der Linksaußen lief in dieser Saison bislang 22-mal für Bochum auf, erzielte dabei vier Tore und legte vier weitere Treffer auf. Trotz des Ausrutschers in Darmstadt hat Bochum weiterhin elf Zähler Vorsprung auf einen Nicht-Aufstiegsplatz. Allerdings ist der VfL auch das einzige Team der Spitzengruppe, das kein Nachholspiel zu absolvieren hat.

RB Leipzig kündigt weitere Abgänge an

RB Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff hat nach Abwehrchef Dayot Upamecano (Bayern München) weitere Spieler-Abgänge in diesem Sommer angekündigt. Da der Kader inklusive der bereits feststehenden Neuzugänge im Sommer bei derzeit 25 Feldspielern stehe, sehe er Handlungsbedarf, sagte Mintzlaff der „Bild“-Zeitung.

„Uns schwebt eher eine Größe von 21 vor. Es wird also noch etwas auf der Abgabenseite passieren. Das ist ja logisch: Wir können nicht nur kaufen, sondern müssen auch mal Spieler abgeben“, sagte er vor der offiziellen Mitteilung zum Abgang von Trainer Julian Nagelsmann zum FC Bayern München zur neuen Saison (siehe auch diesen Eintrag). „Ich schließe überhaupt nicht aus, dass wir uns noch weiter verstärken. Das hat etwas mit langfristiger und guter Kaderplanung zu tun.“

Auch in der sportlichen Führung sei Mintzlaff nach der Trennung von Sportdirektor Markus Krösche vorbereitet. „Wir hatten in der Vergangenheit immer wieder Veränderungen auf der Trainer,- Direktoren- und Spielerseite. Und wir sind jedes Jahr stärker zurückgekommen und konnten uns weiterentwickeln. Und ich bin mir auch sicher, dass wir wieder den nächsten Schritt machen.“ Eine Rückkehr von Ralf Rangnick schloss er aus.

„Für mich hat sich die Struktur und die Aufgabenteilung mit den drei Managern Krösche, Scholz und Vivell bewährt. Von dieser Idee möchte ich nicht abrücken – wir schauen, wie wir das zur neuen Saison lösen“, sagte Mintzlaff zur Arbeit des technischen Direktors Christopher Vivell und des Medienchefs Florian Scholz als kaufmännischer Leiter. „Wir sind hier keine One-Man-Show“, sagte Mintzlaff auf der Online-Pressekonferenz am Dienstag vielsagend. Zur Trainerfrage bestätigte er eine Shortlist mit drei Namen, die nun "abgearbeitet" werden solle: „Wir werden einen Nachfolger haben, der die Philosophie nicht auf links dreht, sondern das, was Julian hier aufgebaut hat, fortsetzt.“ Als Favorit auf die Nachfolge gilt Jesse Marsch (Red Bull Salzburg).

Premier League erlaubt Fastenbrechen im Spiel

Fastenbrechen mitten im Spiel: Die Premier-League-Partie zwischen Leicester City und Crystal Palace (2:1) ist am Montagabend aus Rücksicht auf die Muslime auf dem Platz kurz unterbrochen worden. Als nach einer halben Stunde die Sonne unterging, durften Wesley Fofana (Leicester) und Cheikhou Kouyate (Palace) am Spielfeldrand Energie-Gele zu sich nehmen.

Palace-Schlussmann Vicente Guaita wartete dafür mit einen Abstoß, die Aktion war mit dem Schiedsrichter abgesprochen. „Ich möchte der Premier League, Vicente Guaita und allen Spielern danken, dass sie es mir erlaubt haben, mein Fasten während des Spiel zu brechen. Das ist es, was Fußball so wundervoll macht“, schrieb Fofana bei Twitter.

Während des Ramadan haben Fußball-Profis immer wieder Schwierigkeiten, tagsüber mit ausreichend Energie versorgt zu werden. Am Donnerstag war Fofana daher gegen West Bromwich Albion nach einer Stunde ausgewechselt worden. „Ich wollte ihn ein bisschen schützen“, sagte Leicesters Teammanager Brendan Rodgers anschließend: „Ich habe schon mit vielen Spielern mit Hingabe für ihren Glauben gearbeitet, vielen gibt das Kraft.“

Hannover muss auf Abwehrspieler Franke verzichten

Hannover 96 muss erst einmal auf Abwehrspieler Marcel Franke verzichten. Der 28-Jährige hat sich beim 2:4 in Sandhausen am Sonntag eine Muskelverletzung am hinteren rechten Oberschenkel zugezogen, wie der Zweitligist am Dienstag mitteilte. Franke war in Sandhausen bereits nach rund einer Viertelstunde ausgewechselt worden. Wie lange der Defensivspieler genau fehlen wird, steht noch nicht fest.

Skandinavische Verbände erhöhen Druck auf Katar

Die Fußball-Verbände aus Dänemark, Schweden und Norwegen erhöhen in der Menschenrechtsfrage den Druck auf WM-Gastgeber Katar und die Fifa. In offenen Briefen an den Weltverband fordern DBU, SvFF und NFF unter anderem eine Untersuchung der Behauptung der britischen Tageszeitung Guardian, wonach im Wüstenstaat mehrere Tausend WM-Arbeiter ums Leben gekommen seien.

Außerdem solle die Fifa dokumentieren, welche Verbesserungen es in Katar in der Menschenrechtsfrage zuletzt gegeben habe und wie kontrolliert werde, dass diese Bestand haben. Auch müsse sich der Weltverband um Präsident Gianni Infantino für die Rechte von Frauen und sexuellen Minderheiten stark machen, heißt es in den Schreiben. Zudem wird die Fifa aufgefordert zu garantieren, dass Spieler bei der WM 2022 – wie zuletzt im Rahmen der Qualifikation unter anderem die DFB-Auswahl – für Menschenrechte einstehen dürfen.

Die erwünschten Verbesserungen seien nicht eingetreten, sagte DBU-Direktor Jakob Jensen: „Wir fordern zum Handeln auf. Jetzt. Lieber heute als morgen.“ Aus Schweden hieß es: „Menschenrechte dürfen im Namen des Fußballs nicht eingeschränkt werden.“ Und Norwegens Verbandschef Terje Svendsen betonte: „Wir wollen, dass die Fifa die Zeit bis zur WM nutzt, um Grundrechte zu sichern.“

In allen drei Ländern hat sich eine unterschiedlich starke Bewegung formiert, die zum Boykott der Endrunde aufruft. Die jeweiligen Verbände lehnen einen Verzicht ihrer Nationalteams auf die WM ab, treiben nach Gesprächen mit Spielern, Klubs und der Fan-Basis aber ihre diplomatischen Bemühungen voran, um Verbesserungen in Katar zu erwirken.

Goretzka: Fehlende Fans immer schlimmer

Bayern-Profi Leon Goretzka will die Nähe zu den Fans möglichst schnell wieder herstellen. „Von Spiel zu Spiel wird es schlimmer. Die Fans fehlen uns. Man vermisst sie unglaublich“, sagte der Nationalspieler in dem am Dienstag veröffentlichten Podcast „Mehr als ein Spiel“ der DFB-Stiftungen Sepp Herberger und Egidius Braun sowie der DFB-Kulturstiftung: „Wir müssen die Nähe zu den Fans wiederherstellen“, fügte der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler hinzu. „Man merkt, wie essenziell wichtig das volle Stadion für den Fußball ist.“

Goretzka startete im vergangenen Jahr mit seinem Bayern-Teamkollegen Joshua Kimmich die „WeKickCorona“-Initiative, um für gemeinnützige Vereine und soziale Einrichtungen konkrete Hilfe zu leisten. „Fußball hat einen großen Einfluss auf die Menschen, auch unabhängig von Sportereignissen. Aber auch während des Spiels werden Werte in einer Mannschaft gelebt“, sagte er. Eine Episode habe die Idee zu dem Projekt ausgelöst: „Als Ilkay Gündogan (siehe auch diesen Eintrag) und Leroy Sané in einem Länderspiel rassistisch beleidigt wurden. Das hat mich sehr bewegt“, sagte er über das Spiel gegen Serbien in Wolfsburg im März 2019.

Osnabrück verschiebt Jahreshauptversammlung

Wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie hat der VfL Osnabrück seine Jahreshauptversammlung ein weiteres Mal verschoben. Die Zusammenkunft der Mitglieder könne nach Rücksprache mit dem Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück nicht wie geplant durchgeführt werden, teilte der Zweitligist am Dienstag mit.

Auf der Versammlung stehen unter anderem Wahlen des Präsidiums an, weshalb der Verein sie als Präsenzveranstaltung abhalten will. Die Versammlung, die schon einmal verschoben worden war, war für den 20. Juni geplant. Nun soll sie Ende des Jahres nachgeholt werden.

VfB Stuttgart: Neues Angebot für Kempf

Der VfB Stuttgart treibt seine Bemühungen um eine Vertragsverlängerung mit Abwehrspieler Marc Oliver Kempf weiter voran. „Wir wollen gerne mit Kempfi verlängern und haben ihm nach guten Gesprächen jetzt schriftlich ein konkretes Angebot vorgelegt“, sagte Sportdirektor Sven Mislintat der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“. „Wir wünschen uns, dass es zeitnah zu einer Entscheidung kommt, damit beide Seiten Planungssicherheit haben.“

Kempf spielt seit Sommer 2018 beim VfB. In der vergangenen Saison war er Kapitän der Schwaben. Der aktuelle Vertrag des 26 Jahre alten Innenverteidigers gilt bis 30. Juni 2022.

"Sportschau": Opdenhövel geht mit Pokalfinale

Fernsehmoderator Matthias Opdenhövel will seine zehnjährige Karriere bei der ARD-„Sportschau“ mit dem DFB-Pokalfinale in Berlin beenden. Gemeinsam mit Bastian Schweinsteiger moderiert der 50-Jährige das Endspiel am 13. Mai, wie der Sender am Dienstag mitteilte. Damit präsentiert Opdenhövel zum Abschied zum dritten Mal das Finale des Fußballpokalwettbewerbs.

„Es waren tolle zehn Jahre, in denen Matthias Opdenhövel den Sport im Ersten präsentiert hat“, erklärte der ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky. „Sein Witz, seine Schlagfertigkit und seine typische lockere Art werden uns fehlen“. Opdenhövel hatte im März bekannt gegeben, seinen bis Juli laufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Seine Nachfolge übernimmt die bisherige Sky-Moderatorin Esther Sedlaczek.

Wagner lobt Tuchel und sieht Chelsea gut aufgestellt

Ex-Nationalspieler Sandro Wagner hat Teammanager Thomas Tuchel vom FC Chelsea in den höchsten Tönen gelobt. „Thomas Tuchel hat es in kürzester Zeit geschafft, die Mannschaft zu einer Einheit zu formen“, sagte Wagner dem Streaminganbieter Dazn vor dem Champions-League-Halbfinale der Blues bei Real Madrid am Dienstag (21 Uhr/Sky und Dazn). „Unter Lampard war das taktisch wild, kein Rädchen hat in das andere gegriffen.“

Mit dem deutschen Nationalspieler Antonio Rüdiger habe Chelsea in der Abwehr einen aggressiven Leader. Aber auch insgesamt verfüge Tuchels Mannschaft über eine „unfassbar breite Palette“. Aufpassen müssten die Londoner vor allem auf Karim Benzema. „Er ist in der Form seines Lebens“, sagte Wagner.

Alligator stört Training des FC Toronto

Ein Alligator auf dem Spielfeld hat im Training des FC Toronto vor dem Champions-League-Viertelfinale gegen Cruz Azul für Aufsehen gesorgt. „Alle meine Spieler sind auf ihn zugelaufen, während ich genau in die andere Richtung gerannt bin“, sagte Trainer Chris Armas. Der Club, der sich derzeit in Florida auf die Partie in Tampa vorbereitet, veröffentlichte auf seiner Homepage ein Video des Vorfalls.

Mehrere Spieler posierten aus sicherer Entfernung für Fotos. „Es war ein Alligator, ein großer Alligator. Wir haben in der Mannschaft darüber gesprochen, aggressiv zu sein und keine Angst zu haben. Aber daran hatten wir nicht gedacht“, sagte Trainer Armas weiter: „Wenn man hier in Florida in der Nähe von Wasser ist, kann das passieren. Irgendwie war es auch cool.“

Das Viertelfinale findet im Raymond James Stadium in Tampa, Florida statt.

Dortmund an VfB-Torwart Kobel interessiert

Borussia Dortmund hat offenbar Interesse an Torhüter Gregor Kobel von Aufsteiger VfB Stuttgart. Der 23-Jährige sei beim BVB der „Wunschkandidat“, berichten die Stuttgarter Nachrichten/Zeitung. Als Alternativen seien Koen Casteels vom VfL Wolfsburg und der Leipziger Peter Gulasci im Gespräch. Sollte Dortmund bei Gulacsi zugreifen, könnte Kobel in Leipzig in den Fokus rücken, heißt es.

Für den Schweizer Kobel, der noch bis 2024 an den VfB gebunden ist, rufen die Schwaben angeblich 16 bis 18 Millionen Euro Ablöse auf. Viel Geld, gerade in Corona-Zeiten – und erst recht, wenn der BVB die Champions League verpassen sollte. Doch Dortmund scheint fest entschlossen, auf der Problemposition auszubessern. Der aktuelle Stammkeeper Marvin Hitz, der Roman Bürki verdrängt hatte, ist auch nicht fehlerfrei.

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo nannte Kobel zuletzt ein „Monster im Tor“ und betonte: „Er ist ein Spieler, der nicht nur wegen seines Torwartspiels, sondern auch wegen seiner Persönlichkeit der Mannschaft sehr, sehr guttut.“ Kobel spielt seit 2019 bei den Schwaben, die im vergangenen Sommer vier Millionen Euro für die bisherige Leihgabe von der TSG Hoffenheim bezahlten.

„Ich fühle mich in Stuttgart sehr wohl“, sagte er zuletzt. Ein Angebot von Hertha BSC schlug er aus.

Ilkay Gündogan: Fußballer sind einsam

Nationalspieler Ilkay Gündogan sieht sein Leben als Fußball-Profi von Einsamkeit geprägt. „Ich habe meine Eltern oder meinen Bruder seit über acht Monaten nicht gesehen, den Rest meiner Familie seit über einem Jahr nicht, und meine besten Freunde sind weit weg“, schreibt Gündogan in der Player's Tribune.

Das liege nur zum Teil an der Pandemie, das Gefühl der Einsamkeit spüre er schon seine gesamte Karriere über, betonte er. „Das ist da, seit ich mit 18 mein Zuhause verlassen habe“, sagte Gündogan, „als Fußballer ist dieses Gefühl unausweichlich.“ Er wolle sich darüber nicht beklagen, „wir sind reich und berühmt und dürfen tun, was wir lieben“. Und er würde auch nicht tauschen wollen, aber er habe dem Fußball seine Jugend „geopfert“.

Besonders eingebrannt hat sich ihm, wie ihn Schalke 04 im Alter von acht Jahren nach einer Verletzung aussortiert habe. „Das hat mich hart getroffen“, schreibt Gündogan (30), für ihn habe es sich angefühlt, als wäre sein Traum von der Profikarriere geplatzt. Als er drei Jahre später das Angebot zur Rückkehr erhielt, war die Wunde noch nicht verheilt: Gündogan lehnte ab.

Als „einfach nur traurig“ empfindet es der gebürtige Gelsenkirchener, wenn er aufgrund seiner türkischen Herkunft auf Vorurteile stoße. Zu Beginn seiner Zeit bei Borussia Dortmund 2011 habe er bei der Wohnungssuche skeptische Blicke geerntet nach dem Motto: „Meinst du, der kann sich das wirklich leisten?“

Gündogan fühlt sich deutsch, aber auch türkisch - doch er höre oft, dass er weder das eine noch das andere sei. „Was bin ich dann?“, fragt er.

Buffon gründet Akademie für junge Torhüter

Der Älteste denkt an die Jungen: Gianluigi Buffon (43), Torhüterlegende von Italiens Rekordmeister Juventus Turin, wird eine Akademie für Nachwuchskeeper gründen. Dort soll den Talenten die sogenannte „Buffon-Methode“ beigebracht werden, eine Trainingsform, die vom Routinier entwickelt wurde.

Am Projekt beteiligen sich einige der besten Torwarttrainer Italiens. Im Sommer startet das „Buffon Summer Camp“, in mehreren Ortschaften finden einwöchige Ausbildungen statt. Los geht es im Badeort Marina di Pietrasanta in der Toskana, Buffon wird dabei sein.

„Ich glaube an die Notwendigkeit, Jugendliche auszubilden. Das ist vor allem in einer komplizierten Zeit wie dieser besonders wichtig“, so Buffon: „Jeder Jugendliche bekommt ein personalisiertes Training, mit dem seine technischen Fähigkeiten entwickelt werden sollen.“

Buffon war im Juli 2001 nach sieben Jahren beim AC Parma zu Juventus Turin gewechselt und spielte dort bis zum Sommer 2018. Für ein Jahr zog es den Weltmeister-Keeper von 2006 nach Frankreich zu Paris St. Germain, ehe er wieder zu Juve zurückkam. Seine Karriere möchte der Schlussmann bis 2023 verlängern.

BVB würde Schalke-Fan Gosens ins Grübeln bringen

Seit seiner Kindheit ist Robin Gosens bekennender Fan des FC Schalke 04. Was würde der Nationalspieler also machen, wenn ihm Schalkes Erzrivale Borussia Dortmund ein Angebot unterbreiten sollte? Der Profi von Atalanta Bergamo muss lachen, als er danach gefragt wird. „Das ist eine schwierige Frage. Was soll ich sagen?“, antwortet er der Deutschen Presse-Agentur. Es sei hinlänglich bekannt, dass er Schalke-Fan sei. Andererseits sei auch klar, dass der BVB eine der größten Adressen im deutschen Fußball sei.

„Wenn also tatsächlich ein Angebot vom BVB kommen sollte und die wollen, dass ich für sie im nächsten Jahr die linke Seite beackere, dann würde ich mir das sicher überlegen“, sagt der 26-Jährige. „Denn am Ende des Tages geht es auch wieder um meine sportlichen Ambitionen, um meinen nächsten großen Traum, einmal in der Bundesliga zu spielen.“

Wie Gosens in seiner Autobiografie „Träumen lohnt sich“ schreibt, hatte er 2019 kurz vor einem Wechsel nach Schalke gestanden. Doch der Transfer scheiterte auf der Zielgeraden. Ein Angebot aus Dortmund liegt dem Linksverteidiger dagegen bislang nicht vor. Er muss also noch nicht ins Grübeln kommen.

( HA/sid/dpa/afp )

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