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DFL-Umsatzeinbruch im Fußball: Corona sorgt für großes Minus

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert mahnt: „Angesichts der enormen Auswirkungen der Pandemie ist aber für alle Klubs weiterhin ein diszipliniertes und weitsichtiges wirtschaftliches Handeln zwingend erforderlich“

DFL-Geschäftsführer Christian Seifert mahnt: „Angesichts der enormen Auswirkungen der Pandemie ist aber für alle Klubs weiterhin ein diszipliniertes und weitsichtiges wirtschaftliches Handeln zwingend erforderlich“

Die DFL hat ihren Wirtschaftsreport bekanntgegeben. Corona sorgt bei den Fußballklubs für ein Minus von 300 Millionen Euro.

Frankfurt. Die Fußball-Bundesliga hat in der vergangenen Saison wegen der Corona-Krise einen Umsatz-Rückgang von mehr als 217 Millionen Euro verzeichnen müssen. Vor allem wegen der fehlenden Einnahmen im letzten Drittel der Spielzeit sank der Gesamtumsatz der 18 Erstligisten auf 3,8 Milliarden Euro, wie die Deutsche Fußball Liga am Dienstag in ihrem jährlichen Wirtschaftsbericht bekanntgab.

In den Jahren davor hatte die DFL 15 Mal nacheinander einen Umsatzrekord verkünden können. Besonders durch fehlende Zuschauer-Erlöse wegen der Geisterspiele ist diese Serie nun vorbei.

Allein beim Ticketabsatz seien die Einnahmen auf 363,5 Millionen Euro und damit knapp um ein Drittel gesunken. Für die laufende Spielzeit rechnet die DFL mit einem noch größeren Minus, zumal auch auf dem Transfermarkt deutliche Ausfälle zu verzeichnen sind. „Die Corona-Krise hat weltweit mit ihrem gewaltigen Ausmaß alle Lebensbereiche unvorbereitet getroffen, so auch den deutschen Profifußball“, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert.

Die Klubs könnten zwar auf eine in den vergangenen 20 Jahren gelegte ökonomische Basis aufbauen. „Angesichts der enormen Auswirkungen der Pandemie ist aber für alle Clubs weiterhin ein diszipliniertes und weitsichtiges wirtschaftliches Handeln zwingend erforderlich“, mahnte Seifert.

DFL: Es droht ein Minus von einer Milliarde Euro

Noch schlechter werden die Zahlen für die laufende Spielzeit aussehen. Es droht ein Minus von einer Milliarde Euro im Vergleich zu den Zahlen vor der Krise. (dpa/sid)

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