Fußball-Ticker

Gladbach steht vor dem Aus in der Champions League

Lesedauer: 16 Minuten
Kämpften leidenschaftlich und verloren trotzdem: Hier sind der Gladbacher Spieler Jonas Hofmann (r.) und Raheem Sterling von Manchester City im Zweikampf zu sehen.

Kämpften leidenschaftlich und verloren trotzdem: Hier sind der Gladbacher Spieler Jonas Hofmann (r.) und Raheem Sterling von Manchester City im Zweikampf zu sehen.

Foto: Marton Monus/dpa

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Mittwoch, den 24. Februar 2021:

Gladbach gegen Manchester City überfordert

Das war eine Nummer zu groß für Borussia Mönchengladbach. Die Negativserie des Bundesliga-Achten hat sich auch in der Champions League fortgesetzt. Das nach dem angekündigten Abschied von Trainer Marco Rose dringend benötigte Erfolgserlebnis blieb im Achtelfinale-Hinspiel gegen den deutlich überlegenen Top-Favoriten Manchester City mit einer 0:2 (0:1)-Niederlage aus. Damit dürften die Chancen im Rückspiel am 16. März, doch noch die nächste Runde zu erreichen, erheblich gesunken sein.

Die Gladbacher stehen nun vor den anstehenden schweren Aufgaben in der Liga und im DFB-Pokal mächtig unter Druck, um die Gemüter im Umfeld wegen des Trainer-Abschieds zu beruhigen. In der Puskas Arena, wo die Gladbacher wegen des Einreiseverbots für englische Mannschaften in Deutschland ihr Heimspiel austragen mussten, erzielten Bernardo Silva (29. Minute) und Gabriel Jesus (65.) die Treffer für den sechsmaligen englischen Meister.

„Wir haben gegen eine herausragende Mannschaft gespielt, wo wir leidenschaftlich verteidigt haben. Wir mussten viel hinterherlaufen und haben verdient verloren“, sagte Gladbachs Kapitän Lars Stindl und fügte hinzu: „Wir werden in drei Wochen alles versuchen. Wir haben noch große Ziele vor.“

Real müht sich in Überzahl zu 1:0 in Bergamo

Dank eines Treffers von Ferland Mendy hat Real Madrid gute Chancen auf den erstmaligen Einzug ins Viertelfinale der Champions League seit 2018. Mendy erzielte am Mittwochabend in der 86. Minute im Achtelfinal-Hinspiel bei Atalanta Bergamo das entscheidende 1:0 (0:0) für den spanischen Fußball-Rekordmeister. Allerdings mühte sich Real trotz einer über 70-minütigen Überzahl gegen die abwehrstarken Italiener zu dem Erfolg. Bergamos Remo Freuler hatte in der 17. Minute wegen einer Notbremse vom Hamburger Schiedsrichter Tobias Stieler die Rote Karte gesehen.

Real musste in den Abwehrspielern Sergio Ramos und Dani Carvajal sowie den Stürmern Eden Hazard und Karim Benzema gleich vier Stammkräfte ersetzen. Das war dem Spiel des Teams von Trainer Zinedine Zidane deutlich anzumerken. Auch Nationalspieler Toni Kroos, der zum 308. Mal für Madrid spielte und damit neben Uli Stielike der Deutsche mit den meisten Einsätzen im Trikot der Königlichen ist, gab nur wenig Impulse. Die Deckung der Italiener mit Kroos' DFB-Teamkollegen Robin Gosens geriet nur selten in Verlegenheit.

Erst der Schuss von Mendy erlöste Real und erhöhte die Chancen der Spanier, im Rückspiel am 16. März in Madrid erstmals nach zwei Jahren wieder das Achtelfinale zu überstehen.

Hannover 96: Trainingskrach zwischen Falette und Haraguchi

Nach einem Streit im Training zwischen Simon Falette und Genki Haraguchi hat Fußball-Zweitligist Hannover 96 Konsequenzen für den Guineer angekündigt. Nach Angaben des Vereins vom Mittwoch waren in der Übungseinheit am Tag zuvor Falette und der Japaner erst verbal aneinandergeraten, schließlich stieß Falette seinen Teamkollegen zu Boden. Mitspieler versuchten ihn zu beruhigen.

Der 29 Jahre alte Abwehrspieler musste anschließend auf Geheiß von Trainer Kenan Kocak erst auf eine Laufrunde und danach in die Kabine. Nach dem Training gaben sich laut Verein Falette und sein gleichaltriger Kontrahent wieder die Hand und legten den Streit bei.

"Wir haben mit beiden Spielern ausführlich über die Situation gesprochen", sagte 96-Sportdirektor Gerhard Zuber. "Dass es auch im Training mal hitzig zugeht, ist normal. So etwas wie heute darf Simon trotzdem nicht passieren. Das ist nicht zu akzeptieren. Er weiß aber, dass er da überreagiert hat." Welche Konsequenzen Falette zu erwarten hat, soll am Donnerstag geklärt werden. Hannover 96 liegt als Tabellensiebter hinter den Saison-Erwartungen zurück.

Jungen missbraucht: Trainer muss lange in Haft

Ein ehemaliger Trainer ist wegen Missbrauchs Minderjähriger in Österreich zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Der 67-Jährige wurde in Wien schuldig gesprochen, weil er fünf Jungen zwischen 1989 und 2005 teils über Jahre sexuell missbraucht hatte. Er hatte die Taten zwar gestanden, aber keine Einsicht gezeigt. Er sei immer der Überzeugung gewesen, dass er den Jungen nicht geschadet habe.

Fachärzte hatten bei drei der Betroffenen, inzwischen 28, 36 und 44 Jahre alt, dagegen gravierende psychische Folgen festgestellt, die mit einer schweren Körperverletzung gleichzusetzen seien. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Mann kündigte nach dem Urteil am Mittwoch an, er gehe in Berufung.

Ball ins Gesicht bekommen – Wolfsburg vorerst ohne Brekalo

Offensivmann Josip Brekalo (22) vom VfL Wolfsburg fällt nach einer leichten Gehirnerschütterung aus. Wie der Bundesligist am Mittwoch mitteilte steht der kroatische Nationalspieler nicht für das Duell mit Hertha BSC am Sonnabend (15.30 Uhr/Sky) zur Verfügung.

Nach Angaben der Wölfe hatte Brekalo im Training am Dienstag einen Ball ins Gesicht bekommen und danach über Schwindelgefühle geklagt. Eine Untersuchung im Krankenhaus brachte dann den Befund, der eine Zwangspause erforderlich macht.

Sport 1 zeigt Achtelfinals der Frauen-Champions-League

Der Kampf ums Viertelfinale der deutschen Topteams VfL Wolfsburg und Bayern München in der Champions League der Frauen wird bei Sport1 übertragen. Der Spartensender zeigt das Achtelfinal-Hinspiel der Wölfinnen gegen Lilleström SK (Norwegen) am 3. März (18.00 Uhr) sowie das Rückspiel eine Woche darauf (14.00 Uhr), das wegen der norwegischen Corona-Restriktionen in Györ (Ungarn) stattfindet.

Zudem überträgt Sport1 das Rückspiel des FC Bayern gegen BIIK Kasigurt Schymkent (Kasachstan) am 10. März (18.00 Uhr) aus München.

Bayer in Europa League wieder ohne Bender-Brüder

Bayer Leverkusen muss im Zwischenrunden-
Rückspiel der Europa League am Donnerstag (21.00 Uhr/Nitro und DAZN) gegen den Schweizer Double-Sieger Young Boys Bern wieder auf die Bender-Zwillinge Lars und Sven verzichten. Während Lars wegen einer Meniskus-Operation ohnehin lange ausfällt, musste auch Sven nach seiner Auswechslung im Ligaspiel beim FC Augsburg am Sonntag (1:1) kurzfristig passen.

Da Stammtorhüter Lukas Hradecky wegen einer Achillessehnenverletzung länger ausfällt, wird Niklas Lomb trotz seines Patzers in Augsburg am Donnerstag zu seinem insgesamt sechsten Pflichtspiel für die Profis kommen. U-21-Nationaltorhüter Lennart Grill wird aber nicht auf der Bank sitzen können, weil er seinen Kaderplatz für einen der drei Winter-Neuzugänge räumen musste. Das Hinspiel in Bern hatte Leverkusen 3:4 verloren.

Ex-HSV-Profi Aogo hospitiert in Österreich

Der ehemalige HSV-Profi Dennis Aogo hat eine neue Aufgabe bei Wacker Innsbruck übernommen. Wie der Zweitligist aus Österreich am Mittwoch mitteilte, arbeitet der 34-Jährige bis zum Saisonende als Hospitant in der Geschäftsführung des Tabellen-Vierten mit. Aogo soll sich an zwei Tagen in der Woche hauptsächlich mit den Bereichen Business Development, Marketing und Vertrieb beschäftigen.

„Ich freue mich sehr darüber, dass ich diese Chance bekomme. Ich möchte sie nutzen, um sehr viel zu lernen und meine Erfahrungen positiv einzubringen“, sagte der frühere Mittelfeldakteur, der von 2008 bis 2013 insgesamt 168 Pflichtspiele für den HSV bestritt.

In Tirol trifft Aogo in Jens Duve auf einen weiteren Ex-Profi aus der Hansestadt: „Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir unsere Kontakte nach Hamburg weiter positiv für den FC Wacker Innsbruck nutzen können. Dennis kann auf viele Jahre auf höchstem Niveau im Fußball zurückblicken und wird uns mit diesem Erfahrungsschatz bereichern“, sagte der frühere St.-Pauli-Spieler Duve, der Aufsichtsratsvorsitzender der Innsbrucker ist.

Trauer um früheren Hamburger Schiedsrichter Horeis

Der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter Udo Horeis ist tot. Wie der Hamburger Fußball-Verband am Mittwoch unter Berufung auf die Familie mitteilte, starb der Hamburger am Dienstag im Alter von 76 Jahren. Der Unparteiische leitete 58 Spiele in der 2. Liga und 57 Partien in der höchsten deutschen Spielklasse. Auf internationaler Bühne kam Horeis mehrmals als Linienrichter zum Einsatz. Seit 1974 war der selbstständige Kaufmann Mitglied beim TuS Hamburg. „Der HFV wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren“, schrieb der Verband.

Deutschlandweite Aufmerksamkeit erlangte Horeis am 7. März 1981 im Spiel Bayer Leverkusen gegen Bayern München. Nachdem Arne Ökland schon einen Hattrick für Leverkusen erzielt hatte, wurde dem Norweger ein vierter Treffer zuerkannt. Dabei hatte der Ball die Netzstange hinter dem Gehäuse getroffen, der Linienrichter signalisierte aber ein Tor.

Ökland informierte den Referee über den Irrtum, als dieser den Ball schon an der Mittellinie zum Anstoß platziert hatte. Horeis revidierte daraufhin den Torentscheid, bedankte sich bei Ökland per Handschlag und ließ das Spiel mit Abstoß für die Bayern fortsetzen.

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Hoffenheims Geiger erfolgreich operiert

Mittelfeldspieler Dennis Geiger vom Bundesligisten TSG Hoffenheim hat seine Oberschenkel-Operation als Folge einer Muskel-Sehnen-Verletzung ohne Komplikationen überstanden. TSG-Trainer Sebastian Hoeneß gab am Mittwoch zu Protokoll, dass „es gut gelaufen ist“ und es „Dennis gut geht“.

Für den 22-Jährigen ist die Saison nach der zweiten schweren Verletzung in seiner aktiven Karriere vorzeitig beendet. „Das ist eine bittere Geschichte für den Jungen. Aber er ist ein Kämpfer und wird zurückkommen“, sagte Hoeneß.

Amnesty: Katar muss Todesfälle bei WM-Arbeitern prüfen

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat Katar aufgerufen, Todesfälle unter Arbeitsmigranten unabhängig zu untersuchen. Notwendig seien Autopsien, um die tatsächliche Ursachen für ungeklärte Todesfälle zu ermitteln, erklärte Amnestys Katar-Expertin Regina Spöttl am Mittwoch. Das Emirat ist Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft 2022.

Der britische „Guardian“ hatte gemeldet, seit der Vergabe der WM im Jahr 2010 seien in Katar mehr als 6500 Arbeiter aus Indien, Pakistan, Nepal, Bangladesch und Sri Lanka gestorben. In der großen Mehrzahl der Fälle sei eine natürliche Todesursache angegeben worden.

Katars Regierung teilte hingegen mit, die Sterberate unter Millionen ausländischer Arbeiter liege in einem zu erwartenden Bereich. Der Botschafter in Deutschland, Abdullah bin Mohammed Al Thani, erklärte, der „Guardian“-Bericht führe die Öffentlichkeit in die Irre. Das Emirat habe zahlreiche Reformen erlassen, die die Lage der Arbeiter verbessert hätten.

Angeliño rechnet mit Guardiola ab

Der kürzlich von Fußball-Bundesligist RB Leipzig fest verpflichtete Angeliño hat seinen Ex-Trainer Pep Guardiola massiv kritisiert. Nur seinem aktuellen Coach Julian Nagelsmann sei es zu verdanken, dass seine Karriere wieder nach oben ginge. „Es gibt einen großen Unterschied zwischen den beiden Trainern. Der eine hat mir Vertrauen gegeben und mich spielen lassen, der andere nicht. Man braucht Mut und Julian hatte ihn“, sagte der spanische Verteidiger in einer Medienrunde am Mittwoch. Die Zeit bei Manchester City und Guardiola ist Angeliño in schlechter Erinnerung geblieben. „Es hat mich gekillt. Selbstvertrauen ist alles und ich wurde nach zwei Testspielen beurteilt.“

Angeliño ist offiziell noch bis zum Saisonende von Manchester City ausgeliehen. Allerdings griff Mitte Februar eine Kaufpflicht für den 24-Jährigen, der bei RB einen Vertrag bis 2025 erhält. Die Ablöse soll insgesamt bei 20 Millionen Euro liegen. Angeliño war bereits 2013 in die Jugend von Manchester City gewechselt, aber immer wieder verliehen worden. In Leipzig ist der Spanier unumstrittener Stammspieler und mit vier Toren und sechs Vorlagen aktuell bester Bundesliga-Scorer des Tabellenzweiten.

HSV-Konkurrent Kiel wochenlang ohne Thesker

Zweitligist Holstein Kiel muss im Aufstiegskampf mehrere Wochen auf seinen Abwehrspieler Stefan Thesker verzichten. Wie der Tabellenvierte am Mittwoch mitteilte, hat sich der Innenverteidiger am Montag bei der 1:2-Niederlage im Spitzenspiel bei der SpVgg Greuther Fürth einen Teilanriss der Achillessehne zugezogen. Ob der 29-Jährige operiert werden muss, steht noch nicht fest.

Thesker war erst kurz zuvor aus einer Verletzungspause zurückgekehrt. Beim Pokaltriumph über Bayern München hatte er einen Muskelfaserriss erlitten. Zu Saisonbeginn fehlte der Defensiv-Spezialist wegen eines Mittelhandbruchs. So konnte Thesker nur 13 der bislang 22 Ligaspiele für den HSV-Konkurrenten bestreiten.

Essen beklagt vor Pokal-Viertelfinale zwei Corona-Fälle

Viertligist Rot-Weiss Essen hat in der Vorbereitung auf das Viertelfinale im DFB-Pokal am kommenden Mittwoch (18.30 Uhr/Sky) gegen Zweitligist Holstein Kiel einen herben Rückschlag zu verkraften. Mittelfeldspieler Amara Conde und Flügelspieler Oguzhan Kefkir sind bei den für den DFB-Pokal notwendigen PCR-Testungen der Spieler sowie des Trainer- und Betreuerteams positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte RWE am Mittwoch mit.

Beide Spieler befänden sich in häuslicher Isolation. „Wir haben nach den positiven Testergebnissen unsere Maßnahmen noch einmal intensiviert und den Trainingsbetrieb vorsorglich für zwei Tage ausgesetzt. Die anschließenden Schnell- und PCR-Tests sind glücklicherweise negativ ausgefallen, sodass wir nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt und einer Prüfung der Einhaltung der Hygienemaßnahmen den Trainings- und Spielbetrieb weiter fortführen können“, sagte RWE-Sportdirektor Jörn Nowak.

Unions Gießelmann erleidet Schulterfraktur

Niko Gießelmann wird dem 1. FC Union Berlin längere Zeit nicht zur Verfügung stehen. Der 29 Jahre alte Profi hat sich beim jüngsten 1:0-Sieg der Eisernen in der Bundesliga beim SC Freiburg in der Schlussphase eine Fraktur an der linken Schulter zugezogen, teilte der Verein am Mittwoch mit.

Union hatte zuvor schon den längerfristigen Ausfall von Stürmer Taiwo Awoniyi vermeldet. Die Leihgabe vom FC Liverpool laboriert an einer Muskelverletzung am linken hinteren Unterschenkel. Verletzt waren zuletzt auch noch die Angreifer Sheraldo Becker (Sprunggelenk) und Anthony Ujah (Knie).

Im Heimspiel des 1. FC Union am kommenden Sonntag (13.30 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim könnte Max Kruse zu seinem Comeback kommen. Der Ex-Nationalspieler hatte nach langer Verletzungspause wegen eines Muskelbündelrisses schon zuletzt in Freiburg wieder im Kader gestanden, Trainer Urs Fischer hatte ihn aber noch nicht wieder auf das Feld geschickt.

Leipzig muss Salzburg an Upamecano-Ablöse beteiligen

Bundesligist RB Leipzig muss den Schwesterclub Salzburg offenbar am Transfer von Dayot Upamecano zu Bayern München beteiligen. Einem Bericht der „Salzburger Nachrichten“ zufolge soll es sich um eine Beteiligung von 20 Prozent handeln. Angesichts der Ablösesumme von 42,5 Millionen Euro, die Bayern für den französischen Nationalspieler aufgrund einer Klausel zahlen muss, müssten 8,5 Millionen Euro nach Salzburg fließen.

„Upamecano war ein sehr guter Transfer für uns“, sagte Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund der Zeitung. Leipzig hatte Upamecano im Januar 2017 für zehn Millionen Euro vom österreichischen Meister verpflichtet.

Heidenheim wochenlang ohne Burnic

Zweitligist 1. FC Heidenheim muss in den kommenden Wochen auf Mittelfeldspieler Dzenis Burnic verzichten. Wie der Verein mitteilte, erlitt der 22-Jährige einen Haarriss im linken Wadenbein.

Der deutsche U-21-Nationalspieler verletzte sich vor knapp zwei Wochen im Heimspiel gegen Erzgebirge Aue bei einem Zweikampf und musste bereits nach 17 Minuten ausgewechselt werden. Burnic wird damit der deutschen U21 in der Vorrunde der EM in Ungarn und Slowenien (24. bis 31. März) voraussichtlich fehlen.

Celtic Glasgow braucht neuen Trainer

Der sportlich kriselnde schottische Meister und Pokalsieger Celtic Glasgow muss sich einen neuen Teammanager suchen. Neil Lennon erklärte am Mittwoch seinen sofortigen Rücktritt, wie der Club mitteilte, sein Assistent John Kennedy wird die Stelle interimsmäßig übernehmen.

Celtic liegt nach 30 Spieltagen mittlerweile 18 Punkte hinter dem Lokalrivalen Rangers.