Rennsport

Formel 1: Grosjean sitzt schon wieder im Cockpit

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Formel-1-Pilot Romain Grosjean (Mitte) besucht nach seinem schweren Feuerunfall die Teams auf der Rennstrecke in Bahrain.

Formel-1-Pilot Romain Grosjean (Mitte) besucht nach seinem schweren Feuerunfall die Teams auf der Rennstrecke in Bahrain.

Foto: Getty

Der bei einem Feuerunfall verletzte Romain Grosjean wird beim Formel-1-Finale nicht starten. Eine Rückkehr ins Auto wagte er dennoch.

Sakhir. Formel-1-Pilot Romain Grosjean verzichtet nach seinem Feuer-Unfall in Bahrain auf einen Einsatz beim Saisonfinale in Abu Dhabi. „Für meine Gesundheit und meine Sicherheit ist es besser, dass ich nicht das Risiko eingehe, in Abu Dhabi zu fahren“, sagte der 34-jährige Franzose nach Beratungen mit seinen Ärzten am Sonntag.

Grosjean sendet Grüße aus dem Formel-1-Cockpit

Einen Tag zuvor hatte er sich Grojean, der vor einer Woche beim Rennen in Bahrain einen schweren Feuerunfall bis auf Verbrennungen an den Handrücken verhältnismäßig glimpflich überstanden hatte, schon wieder in das Cockpit eines Boliden gesetzt. Mit weiterhin dick bandagierten Händen grüßte der 34-Jährige über Instagram und schrieb: „Zwar nicht mit meinen üblichen Rennhandschuhen, aber es fühlt sich sehr gut an, wieder im Haas zu sitzen. Ich war so glücklich.“

Doch statt auf die Strecke kehrt Grosjean nun in die Schweiz zurück, wo er lebt, und lässt sich weiter behandeln. Wie auch beim zweiten Bahrain-Rennen in Sakhir ersetzt ihn beim US-Team Haas in einer Woche in Abu Dhabi der Brasilianer Pietro Fittipaldi.

Grosjean beendet nach Feuerunfall seine Formel-1-Karriere

„Es ist eine der schwersten Entscheidungen meines Lebens, aber auch eine meiner weisesten“, sagte Grosjean, der Ende des Jahres wie auch Kevin Magnussen aus Dänemark den Rennstall Haas verlassen muss. Mick Schumacher und Nikita Mazepin aus der Formel 2 ersetzen sie.

Grosjean hatte nach seinem Unfall erklärt, seine Formel-1-Karriere nach fünf Jahren bei Haas eigentlich nicht ohne weiteren Einsatz beenden zu wollen. Mercedes-Teamchef Toto Wolff bot ihm daraufhin eine Testgelegenheit in einem Silberpfeil an. „Falls wir dürfen und niemand sonst das macht im Universum der Teams, für die er gefahren ist, würden wir es tun“, sagte Wolff. (dpa/sid)