Fußball-Ticker

Matthäus: Löw hat perfekten Zeitpunkt zum Rücktritt verpasst

| Lesedauer: 18 Minuten
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (r.) glaubt, dass Bundestrainer Joachim Löw den richten Zeitpunkt für einen Rückzug verpasst hat.

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (r.) glaubt, dass Bundestrainer Joachim Löw den richten Zeitpunkt für einen Rückzug verpasst hat.

Foto: Roland Krivec / imago/DeFodi

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Donnerstag, den 19. November 2020:

Guardiola verlängert bei Man City bis 2023

Fußball-Startrainer Pep Guardiola hat seinen auslaufenden Vertrag bei Manchester City um zwei Jahre bis 2023 verlängert. Das teilte der Club am Donnerstag mit. Der frühere Coach des FC Bayern und des FC Barcelona hatte den Job bei Manchester City im Sommer 2016 übernommen.

Mit dem Verein gewann der 49-Jährige 2018 und 2019 zwei englische Meisterschaften in Serie, den FA Cup und dreimal den Ligapokal. In der Champions League kam das Team unter Guardiola allerdings nie über das Viertelfinale hinaus. „Seit meiner Ankunft habe ich mich so willkommen gefühlt. Wir haben zusammen großartigen Erfolg gehabt, Tore erzielt, Spiele und Trophäen gewonnen. Darauf sind wir sehr stolz“, wurde Guardiola zitiert.

Hollywood-Star Banderas erwägt Einstieg bei Málaga

Hollywood-Star Antonio Banderas (60) kann sich einen Einstieg bei seinem Herzensclub FC Málaga vorstellen. Dies sagte der Schauspieler dem Radiosender Cadena SER. „Es ist nötig, dass jemand den Stier bei den Hörnern packt und den Club nach vorne bringt“, sagte Banderas: „Meine Beteiligung wird davon abhängen, wer neue Investoren sein können und was sie machen wollen.“

Aktuell steht der Club, der Borussia Dortmund 2013 spektakulär im Viertelfinale der Champions League unterlegen war, auf Rang acht der zweiten spanischen Liga. 2018 war Málaga aus der Primera División abgestiegen. Banderas hatte in der Jugend für den Verein gespielt und galt als großes Talent auf der Mittelstürmerposition, ehe ihn ein Fußbruch im Teenager-Alter eine Profikarriere kostete.

BVB-Chef Watzke warnt vor höherem Corona-Minus

Der Verlust im laufenden Geschäftsjahr von Borussia Dortmund könnte in der Corona-Pandemie noch höher ausfallen als bisher prognostiziert. Der börsennotierte Fußball-Bundesligist war bislang für die laufende Saison von einem Minus von 70 bis 75 Millionen Euro ausgegangen. „Das kann sich aber noch erhöhen“, sagte Hans-Joachim Watzke am Donnerstag bei der Online-Hauptversammlung der BVB-Aktionäre in Dortmund.

Der Geschäftsführer der Borussia Dortmund KGaA gab in seinem Geschäftsbericht an, dass bei der bisherigen Prognose im Sommer für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021 mit 20 Prozent der üblichen Zuschauerzahl von über 81 000 im Station geplant worden sei. „Das sehe ich aber aktuell nicht“, sagte Watzke. Er mahnte für die kommende Monate zu Geduld. Dem Verein drohe aber keine existenzielle Gefahr.

Nach Geisterspielen in der Fußball-Bundesliga waren zum Anfang der Saison wieder einige Zuschauer auch in Dortmund im Stadion erlaubt. Nach gestiegenen Infektionszahlen in der Corona-Pandemie wurden ab Oktober keine Zuschauer mehr zu den Spielen zugelassen.ne Zuschauer.

Hertha-Manager Preetz: Testländerspiele derzeit „überflüssig“

Hertha-Manager Michael Preetz hat die Länderspiele der vergangenen Wochen in den Corona-Krise als „überschaubar sinnvoll“ bezeichnet. Deutliche Kritik äußerte der ehemalige Profi des Berliner Bundesligisten am Donnerstag bei einer Online-Pressekonferenz dabei an den Testspielen, die neben den Partien der Nations League auch noch durchgeführt worden waren. Sie seien „in diesen Zeiten total überflüssig“, sagte Preetz.

Als Verein hätten sie grundsätzlich Verständnis dafür, dass auch die Verbände Verpflichtungen hätten und die Nationalmannschaften ihre Spiele mit Blick auf die EM-Endrunde im kommenden Jahr austragen müssten. „Aber in Corona-Zeiten insbesondere ist es schon sehr, sehr viel. Die Spieler kommen an ihre Belastungsgrenzen.“ Sie seien ja der Arbeitgeber der Spieler, „wir bezahlen die Spieler und müssen mit diesen Umständen leben, wie sie zurückkommen. Das ist nicht optimal“, sagte der 53-Jährige.

Löw wirkt auf Matthäus amtsmüde

Nach Ansicht von Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hat Bundestrainer Joachim Löw den „perfekten Zeitpunkt zum persönlichen Rücktritt verpasst“. Nach dem 0:6 der deutschen Nationalmannschaft gegen Spanien schrieb Matthäus in seiner Kolumne für den TV-Sender Sky: „Und der wäre nach dem WM-Titel 2014 gewesen. Der Moment des größten Triumphes ist meistens der beste, um den Weg frei zu machen. Aber es ist für viele gleichzeitig der schwierigste. Löw, wie so viele andere an seiner Stelle, wollte dann den verdienten Titel-Bonus auskosten, weitermachen, noch mehr gewinnen, und die meisten scheitern an dieser Aufgabe.“

Er habe den Eindruck, dass Löw amtsmüde wirke, sagte Matthäus. „Seine öffentlichen Statements und Erklärungen sind nicht mehr so klar, deutlich und souverän wie noch vor einigen Jahren. Und das spiegelt seine Mannschaft auf dem Feld wider.“

Nagelsmann stärkt Löw den Rücken

Julian Nagelsmann hat dagegen im Umgang mit der deutschen Nationalmannschaft und Bundestrainer Joachim Löw für mehr Geduld plädiert. „Ich glaube, das letzte positive Wort über die Nationalmannschaft habe ich 2014 gelesen“, sagte der Trainer von RB Leipzig am Donnerstag. „Wir sollten mit dem Prunkstück des deutschen Fußballs menschlicher umgehen. Man sollte alles neutraler und fußballspezifischer äußern und nicht mit der abwertenden Wortwahl von Experten und auch den Medien.“ Man tue gut daran, der jungen Mannschaft mehr Ruhe und Zeit zu lassen.

Was beim 0:6 der deutschen Mannschaft in Spanien passiert ist, konnte Nagelsmann aufgrund der 0:5-Niederlage bei Manchester United Ende Oktober in der Champions League nachvollziehen. „Ich habe ein wenig gelitten, weil ich in Manchester etwas Ähnliches erlebt habe“, sagte der 33-Jährige. „Dem Gegner gelang alles. Man muss aber auch sagen, dass Deutschland defensiv nicht allzu viel Druck gemacht hat.“

Auch Effenberg und Scholl verteidigen Löw

Auch die früheren deutschen Nationalspieler Stefan Effenberg und Mehmet Scholl haben Bundestrainer Joachim Löw nach dem 0:6-Debakel in Schutz genommen. Es sei die richtige Entscheidung an Löw festzuhalten, sagte Effenberg dem Internetportal „Sport1“ und fügte hinzu: „Im Endeffekt standen da Spieler auf dem Platz, die sehr wohl eine gewisse Qualität und zum Teil auch große Erfahrung haben. Und wenn diese Jungs das nicht abrufen, muss man auch mal mit dem Finger auf sie zeigen und nicht nur auf Jogi Löw.“

Insbesondere Toni Kroos habe gezeigt, dass er kein Führungsspieler sei. Es sei klar zu erkennen gewesen, „dass Joshua Kimmich der wahre und richtige Leader dieser Mannschaft ist“, sagte Effenberg. Kroos sei nicht der Typ, um verbal als Führungsspieler aufzutreten. Scholl monierte, dass der Bundestrainer das ausbaden müsse, was in der Trainerausbildung und im Nachwuchs falsch laufe. „Das hat nichts mit Löw zu tun, er kann eine Fehlentwicklung nicht an wenigen Tagen auffangen. Die neue Generation sind noch keine Gewinner“, sagte Scholl der „Bild“-Zeitung.

Die aussortierten Weltmeister Mats Hummels, Jerome Boateng und Thomas Müller könnten da auch nichts mehr retten. „Es geht um die Ausbildung der neuen Generation“, sagte Scholl. Ähnlich sieht es Effenberg: „Jogi Löw hat jetzt die Chance, personell Konsequenzen zu ziehen und das muss er auch tun. In meinen Augen nicht mit Boateng, nicht mit Hummels, nicht mit Müller, sondern mit den Spielern, die er jetzt zur Verfügung hat.“

Gladbachs Plea positiv auf Corona getestet

Bei dem positiv auf das Coronavirus getesteten Profi von Borussia Mönchengladbach handelt es sich um Alassane Plea. Trainer Marco Rose bestätigte am Donnerstag, dass der französische Stürmerstar der Borussia aus diesem Grund am Sonnabend gegen den FC Augsburg (15.30 Uhr/Sky) nicht zur Verfügung steht. „Es ist klar, dass er fehlen wird. Deshalb müssen wir nicht um den heißen Brei herumreden. Es ist okay für ihn, dass wir das so offen kundtun“, sagte Rose.

Die Borussia hatte am vergangenen Sonnabend von einem positiven Corona-Test eines Spielers berichtet. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt musste kein weiterer Profi und kein Mitglied des Trainer- und Betreuerstabs in Quarantäne. Weitere positive Corona-Tests gab es bislang nicht. „Wir hoffen, dass er bald wieder zurück ist, die Tests bald negativ sind und er seine gute Form wieder auf den Platz bringen kann“, sagte Rose weiter. Dafür steht Denis Zakaria erstmals seit seiner Knieverletzung Anfang März wieder im Gladbacher Kader.

Boateng hat sich Aus beim FC Bayern abgefunden

Jerome Boateng hat sich damit abgefunden, dass sein zum Saisonende auslaufender Vertrag beim Bundesliga-Tabellenführer Bayern München nicht verlängert wird. „Ich war überrascht und hätte mir gewünscht, dass man sich vorher zusammensetzt. Jetzt beschäftige ich mich damit aber nicht mehr“, sagte der Abwehrspieler im Interview mit SPOX und Goal.

Schon immer habe er erklärt, so der Weltmeister von 2014 weiter, „dass ich gerne noch einmal etwas anderes kennenlernen und eine neue Herausforderung annehmen möchte“. Der 32-Jährige war 2011 von Manchester City nach München gewechselt.

Die zehn Jahre beim deutschen Rekordmeister werde er stets in guter Erinnerung behalten. Boateng: „Wenn der Tag kommt, an dem die Wege sich trennen, werde ich stolz auf die Jahre und viele Erfolge mit diesem Verein zurückblicken. Nicht viele Fußballer dürfen so etwas erleben.“

Corona: DFL gewährt Hoffenheim keine Spielverlegung

Die TSG 1899 Hoffenheim hat einen Antrag, die Bundesliga-Partie gegen den VfB Stuttgart von Sonnabend auf Sonntag zu verschieben, nicht bei der Deutschen Fußball-Liga durchbekommen. „Wir wussten, dass es laut Satzung keine Möglichkeit gab, das Spiel abzusagen“, erklärte Sportchef Alexander Rosen bei einer Video-Pressekonferenz am Donnerstag. „Wir haben dann diesen Antrag gestellt. Er wurde abgelehnt. Das finde ich sehr schade, aber das akzeptieren wir.“

Den Kraichgauer haben vor der Partie (15.30 Uhr/Sky) gegen den VfB gleich sieben Profis, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben: Sargis Adamyan, Sebastian Rudy, Kevin Vogt, Robert Skov, Ishak Belfodil, Jacob Bruun Larsen und Munas Dabbur. Zwei Spieler sind seit Mittwoch wieder aus der Quarantäne entlassen, bei ihnen stehen aber ebenso weitere Testergebnisse aus wie bei den Nationalspielern Ihlas Bebou (Togo), Diadie Samassekou (Mali), Kevin Akpoguma (Nigeria) und Mijat Gacinovic (Serbien).

„Die Idee war, dass wir bis Sonntag vielleicht mehr Spieler aus der Quarantäne herausbekommen“, sagte Rosen. Zudem hätten Profis nach Länderspielreisen mehr Zeit gehabt. Bei den pandemiegeplagten Hoffenheimern könnte dafür Andrej Kramaric sein Comeback geben. Der kroatische WM-Zweite war im Oktober positiv getestet worden und fehlte die vergangenen sieben Pflichtspiele.

WM 2022: Corona lässt Hotelbau in Katar stocken

Rund zwei Jahre vor der Fußball-WM in Katar steht die Hotelbranche im Gastgeberland wegen der Coronakrise vor Problemen. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete, verzögert sich aufgrund von Beschränkungen durch die Pandemie der Ausbau neuer Hotels. Bereits bestehende Hotels kämpfen zudem laut Experten aufgrund geringer Auslastungen ums Überleben.

Katar strebt bis zum Turnier (21. November bis 18. Dezember 2022) eine Ausweitung der Kapazitäten von 28.000 auf rund 45.000 Hotelzimmer an. Zur Unterbringung von Besuchern während der WM sollen auch schwimmende Hotels genutzt werden. Offiziellen Angaben zufolge plant Katar mit 1600 Zimmern in 16 Objekten. Auch Kreuzfahrtschiffe sollen als Unterkünfte zur Verfügung gestellt werden.

Fifa will bezahlten Mutterschutz für schwangere Spielerinnen

Professionelle Fußballerinnen sollen einem neuen FIFA-Regelwerk zufolge bald weltweit in bezahlten Mutterschutz gehen können. Der Fußball-Weltverband stellte am Donnerstag entsprechende Mindeststandards vor, die in allen Ligen weltweit gelten sollen. Demnach sollen die Spielerinnen mindestens 14 Wochen in Mutterschutz gehen können und dabei mindestens zwei Drittel ihres vertraglich festgelegten Gehalts bekommen. Vertragskündigungen während der Schwangerschaft will die FIFA unterbinden. Auch die Wiedereingliederung von Frauen nach der Schwangerschaft soll nach Willen des Weltverbands von den Vereinen gefördert werden.

„Wir wollen, dass Frauen professionelle Fußballerinnen sein, aber gleichzeitig auch eine Familie haben können“, sagte die FIFA-Frauenfußball-Beauftragte Sarai Bareman in einem Pressegespräch. Bislang seien die Themen Mutterschutz und Arbeitsschutz während der Schwangerschaft im Weltverband noch nicht rechtlich definiert gewesen. FIFA-Präsident Gianni Infantino betonte, der Frauenfußball nehme damit seine „nächste Entwicklungsstufe“.

Auch für Trainer will die FIFA ein neues Regelwerk schaffen. Demnach sollen Trainerverträge rechtlich besser geschützt und innerhalb des Verbandes auf eine Stufe mit Spielerverträgen gestellt werden. Die neuen Regeln für Trainer und schwangere Fußballerinnen werden dem FIFA-Rat im Dezember zum Beschluss vorgelegt.

Messi reagiert wütend auf Berater-Kritik

Superstar Lionel Messi vom krisengebeutelten FC Barcelona hat mit ungewöhnlich klaren Worten seinen Zorn geäußert. „Ich habe es langsam satt, bei allem immer das Problem im Club zu sein“, sagte der 33 Jahre alte Stürmer bei der Ankunft in Barcelona nach zwei WM-Qualifikationsspielen mit der argentinischen Nationalelf in Südamerika. „Messi explodiert“, titelte am Donnerstag die Fachzeitung „Mundo Deportivo“.

Auf dem Flughafen der katalanischen Hauptstadt war der nach dem Interkontinentalflug sichtlich erschöpfte Profi am Mittwoch auf dem Weg zu seinem Wagen von einer Traube von Journalisten und Fans belagert worden. Dabei fragte ihn ein Medienvertreter, was er zu den Äußerungen eines Ex-Agenten seines französischen Teamkollegen Antoine Griezmann sage. Eric Olhats hatte den sechsfachen Weltfußballer heftig kritisiert und von einem „Terror-Regime“ des Argentiniers gesprochen. „Du bist entweder für ihn oder gegen ihn.“

Messi: "Ich bin es leid, das Problem für alles zu sein"

Nach der 2:8-Pleite gegen den FC Bayern im Viertelfinale der Champions League im Sommer hatte Messi versucht, den FC Barcelona ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages zu verlassen. Das sorgte für Reibungsverluste innerhalb des Clubs, in deren Rahmen Präsident Josep Bartomeu Ende Oktober zurücktrat. In der spanischen Primera División belegt das Team von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen mit nur elf Punkten aus sieben Spielen derzeit nur Platz acht. Nach einer Knie-Operation hatte ter Stegen erst Anfang des Monats gegen Dynamo Kiew (2:1) und Betis Sevilla (5:2) seine ersten Saisonspiele bestritten. Am Samstag steht das Topduell bei Atlético Madrid an.

Regionalliga Nordost vor Wiederaufnahme des Spielbetriebs

In der Regionalliga Nordost könnte einem Bericht des „Kicker“ zufolge im Optimalfall am kommenden Mittwoch der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden. Demnach hofft der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) zeitnah auf eine Entscheidung der Politik, nachdem am Mittwoch in den zuständigen Sportministerien der Länder getagt wurde.

In Brandenburg, Sachsen und Thüringen könnten die Regionalligisten trotz anhaltender Corona-Krise schon wieder spielen, diese Freigabe fehlt allerdings in Berlin und Sachsen-Anhalt noch. Sollte diese erfolgen, stehe einer Rückkehr des Ligabetriebs nichts mehr im Wege. Acht der insgesamt 20 Clubs kommen aus diesen beiden Bundesländern.

Sollte die schnelle Wiederaufnahme gelingen, wäre es möglich, noch einige Spieltage bis zum Jahresende durchzuführen. „Ich bin vorsichtig optimistisch, dass das klappt“, sagte Till Dahlitz, der beim NOFV für den Spielbetrieb verantwortlich ist, dem „Kicker“. Die Rückkehr ins Training wurde allen Vereinen bereits wieder erlaubt.

Ex-Profi Owomoyela startet eigenen Podcast

Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Patrick Owomoyela startet seinen eigenen Podcast. Ab Donnerstag wird sich der 41-Jährige bei dem von Sportdigital Fußball produzierten Format „Ey Owo …“ mit dem Journalisten Klaus Bellstedt über aktuelle Themen aus der Welt des Fußballs unterhalten.

Die Folgen erscheinen wöchentlich bei allen üblichen Podcast-Anbietern. Am Freitag (18.20 Uhr) wird zudem ein TV-Format bei Sportdigital ausgestrahlt.

Juve-Star Dybala dreht Anti-Corona-Spot

Offensivspieler Paulo Dybala vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin war selbst lange von Corona betroffen – nun warnt der Argentinier in einem Werbefilm der norditalienischen Region Piemont davor, COVID-19 auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir dürfen das Coronavirus nicht unterschätzen. Wir besiegen es, wenn wir zusammenhalten“, sagte der Teamkollege von Cristiano Ronaldo und 2014er-Weltmeister Sami Khedira.

Dybala fordert die Zuschauer in dem Spot auf, sich an die gängigen Schutzregeln zu halten, etwa Abstand zu halten und einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Einen ähnlichen Anti-Corona-Spot hatte kürzlich auch Superstar Zlatan Ibrahimovic vom AC Mailand gedreht.

Paulo Dybala dreht Anti-Corona-Spot für die Region Piemont

Die Region Piemont war schon im Frühjahr stark von der Pandemie betroffen. Derzeit sind die Zahlen der Neuinfektionen dort wieder vergleichsweise hoch. Dybala hatte sich im Frühjahr mit dem Coronavirus infiziert und daraufhin fast sechs Wochen in häuslicher Isolation verbringen müssen.

( SID/dpa )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport