Fußball-Ticker

Thiago mit Corona infiziert – Sané schon wieder verletzt

| Lesedauer: 17 Minuten
Leroy Sané wird nach seinem Blitzstart beim FC Bayern erst einmal durch eine neue Verletzung zurückgeworfen.

Leroy Sané wird nach seinem Blitzstart beim FC Bayern erst einmal durch eine neue Verletzung zurückgeworfen.

Foto: imago / Ulmer Pressebildagentur

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Dienstag, den 29. September 2020:

Thiago mit Coronavirus infiziert

Der vom FC Bayern zum FC Liverpool gewechselte Spanier Thiago ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der 29-Jährige hat sich umgehend in Quarantäne begeben, teilte Liverpool mit. Beim 3:1 der Reds gegen Arsenal hatte Thiago gefehlt. Der Spanier habe „leichte Symptome“ gezeigt, sei aber bei guter Gesundheit, teilte der Club von Trainer Jürgen Klopp mit. „Wir haben alle Protokolle befolgt, und Thiago geht es soweit gut“, sagte Mannschaftsarzt Jim Moxon.

Hoffenheims Bicakcic erleidet Kreuzbandriss

1899 Hoffenheim muss voraussichtlich den Rest der Saison auf Innenverteidiger Ermin Bicakcic verzichten. Der 30 Jahre alte Bosnier erlitt beim 4:1 gegen den FC Bayern einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie einen Innenmeniskusriss. „Das ist unglaublich traurig“, sagte Sportchef Alexander Rosen. Bicakcic sei zuletzt „in einer herausragenden Verfassung“ gewesen. So erzielte er unter anderem die Führung gegen die Bayern per Kopf nach einer Ecke. Nun dürfte die Saison für Bicakcic gelaufen sein.

Bayern-Schock: Sané schon wieder verletzt

Schock für den FC Bayern: Neuzugang Leroy Sané hat sich am Knie verletzt und fällt vorerst aus. Der Flügelflitzer muss wegen einer Kapselverletzung im rechten Knie mehrere Wochen pausieren. Bayern-Trainer Hansi Flick hofft, dass Sané nach der Länderspielpause in knapp zwei Wochen wieder zur Verfügung steht. Dann spielen die Münchner zunächst am 15. Oktober in der ersten Pokalrunde gegen den 1. FC Düren, ehe am 17. Oktober das Duell bei Aufsteiger Arminia Bielefeld ansteht.

Somit muss auch Bundestrainer Joachim Löw am 10. Oktober in der Ukraine und drei Tage später in Köln gegen die Schweiz in der Nations League ohne den Außenstürmer auskommen. Beim Supercup am Mittwoch (20.30 Uhr/ZDF und DAZN) gegen den BVB steht Sané ebenfalls nicht zur Verfügung.

Tuchel will Nationalspieler Rüdiger holen

Thomas Tuchel soll bereits mehrfach mit Nationalspieler Antonio Rüdiger über einen Wechsel zu Paris Saint-Germain telefoniert haben. Das berichtete der französische Sender "RMC Sports". Der 27 Jahre alte Abwehrspieler steht beim FC Chelsea noch bis 2022 unter Vertrag und würde somit eine Ablöse kosten.

Trainer Frank Lampard setzte zuletzt nicht mehr auf Rüdiger, der fiel in der internen Hierarchie der Innenverteidiger sogar auf Nummer vier zurück. Neben PSG sollen auch andere Top-Clubs Interesse an Rüdiger haben, darunter sein ehemaliger Arbeitgeber AS Rom, aber auch der FC Barcelona.

Sportschule Malente bleibt „Uwe Seeler Fußball Park“

Die Verbandssportschule des schleswig-holsteinischen Fußballverbands (SHFV) in Malente wird weitere 30 Jahre lang den Namen „Uwe Seeler Fußball Park“ tragen. Der Ehrenspielführer der deutschen Nationalmannschaft und SHFV-Präsident Uwe Döring unterzeichneten eine entsprechende Vereinbarung.

„Malente war für mich immer die schönste Sportschule. Ruhig gelegen und persönlich – einfach wunderschön“, sagte der 83-jährige Uwe Seeler, der auch Hamburger Ehrenbürger ist: „Früher wurde der Sportschule ein beengter Kasernen-Charakter nachgesagt, aber davon kann schon lange keine Rede mehr sein. Das Haus ist freundlich und top-modern – ich komme immer wieder gerne her.“

Nach einer Komplettsanierung und einem Ausbau in den Jahren 2011 und 2012 war der „Uwe Seeler Fußball Park“ 2013 eröffnet worden. Am bekanntesten wurde die Sportschule durch den Aufenthalt der Nationalmannschaft vor dem Gewinn der Weltmeisterschaft 1974.

Würzburg tauscht Schiele gegen Antwerpen

Die Würzburger Kickers haben sich nach ihrem missglückten Saisonstart in der 2. Bundesliga von Aufstiegstrainer Michael Schiele getrennt. Nach einer Analyse der „bisherigen Saisonvorbereitung“ und der beiden Niederlagen in den ersten beiden Spielen sei der Verein zudem zur Überzeugung gekommen, „das große Ziel Klassenerhalt - dem es alles unterordnen zu gilt – nur mit einem neuen Impuls erfolgreich anstreben zu können“, hieß es in einer Mitteilung am Dienstag.

Schiele war seit Juni 2017 bei den Mainfranken tätig, zunächst als Co-Trainer. Im Oktober 2017 war er zum Cheftrainer bei den Rothosen befördert worden, in der vergangenen Saison führte er die Kickers zurück in die 2. Liga.

Sein Nachfolger steht schon fest: Marco Antwerpen. Dem 48-Jährigen war in diesem Sommer mit Eintracht Braunschweig ebenfalls der Aufstieg in die 2. Liga gelungen, sein Vertrag aber wurde nicht verlängert. In Würzburg soll er bis 2022 bleiben.

Unter Schiele hatten die Würzburger seit Saisonbeginn zunächst im DFB-Pokal gegen Ligakonkurrent Hannover 96 verloren (2:3). Anschließend unterlagen sie auch in den Ligaspielen gegen Erzgebirge Aue (0:3) und bei Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf (0:1).

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Gordon zurück beim KSC: Vertrag bis Saisonende

Daniel Gordon streift doch wieder das Trikot des Zweitligisten Karlsruher SC über. Der 35 Jahre alte Innenverteidiger, der nach dem Ende der vergangenen Spielzeit zunächst keinen neuen Vertrag bei den Badenern erhalten hatte, unterschrieb nun bis zum Saisonende.

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Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn soll für den langjährigen KSC-Profi Gordon eine Stelle beim Klub geschaffen werden.

Hoffenheims Akpoguma künftig für Nigeria

Der in Deutschland geborene Abwehrspieler Kevin Akpoguma (TSG Hoffenheim) spielt zukünftig für die Nationalmannschaft Nigerias. "Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich bereits Erfahrungen auf internationalem Niveau mit der TSG gesammelt habe und fühle mich bereit, für mein Vaterland zu spielen", sagte der 25 Jahre alte Sohn einer Deutschen und eines Nigerianers den TSG-Clubmedien.

Akpoguma hatte in seiner Jugend die Auswahlmannschaften des DFB durchlaufen, für die A-Nationalmannschaft reichte es aber nicht.

FCK trennt sich von Trainer Schommers

Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat auf den Saison-Fehlstart reagiert und sich von Trainer Boris Schommers getrennt. Der viermalige Meister war mit zwei Liga-Niederlagen und dem Aus in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals in die Spielzeit gestartet. Das Ende für Schommers (41) und seinen Assistenten Kevin McKenna (40) hatte sich in den vergangenen Tagen bereits abgezeichnet. Wer die Nachfolge an der Seitenlinie antritt, ist noch offen.

"Diese Entscheidung fällt uns allen sehr schwer, insbesondere da Boris Schommers und Kevin McKenna in den vergangenen Monaten enorme Energie und Kraft in ihre Arbeit und den FCK gesteckt haben", sagte FCK-Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt: "Wir haben viele interne Gespräche geführt, über die Ausrichtung des FCK im sportlichen Bereich, insbesondere die Art und Weise wie wir in der 3. Liga Fußball spielen wollen. Wir sind an dieser Stelle zwischen allen Beteiligten nicht auf den gemeinsamen Nenner gekommen, sodass der Verein einheitlich entschieden hat, in dieser Situation eine Veränderung herbeizuführen."

Schommers hatte den Trainerposten am Betzenberg im September 2019 übernommen und stand in 40 Pflichtspielen für die Roten Teufel an der Seitenlinie. Nach der geplanten Eröffnung des Insolvenzverfahrens und dem Einstieg einer regionalen Investorengruppe beim hochverschuldeten FCK strebt der tief gefallene Traditionsklub die Rückkehr in die 2. Liga an.

Torhütertausch zwischen Schalke und Frankfurt?

In der Bundesliga bahnt sich ein Torhütertausch zwischen Schalke 04 und Eintracht Frankfurt an. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sollen die Ersatzkeeper Markus Schubert (22/Schalke) und Frederik Rönnow (28/Frankfurt) die Vereine wechseln.

Die Eintracht twitterte bereits, dass der Däne Rönnow aufgrund von Vertragsverhandlungen mit einem anderen Verein vom Training freistellt wurde.

Profi pinkelt auf den Platz – lange Sperre

In den kommenden sechs Spielen kann Eoin Bradley in aller Ruhe auf die Toilette gehen. Der 36 Jahre alte Profi wurde von der nordirischen Fußball-Liga nach übereinstimmenden Medienberichten vom Dienstag für so viele Partien gesperrt. Er hatte im Pokal-Halbfinale seines Clubs Coleraine FC am 27. Juli gegen Ballymena United vor der Verlängerung auf den Platz uriniert.

Ein Verstoß gegen Artikel 17 des zuständigen Verbandes, in dem es darum geht, das Spiel nicht in Verruf zu bringen. Wie der "Belfast Telegraph" berichtet, will der Verein die Strafe akzeptieren. Den Einzug ins Finale hatte Bradley mit seinem Club übrigens verpasst, nachdem er in der regulären Spielzeit den Führungstreffer im Windsor Park erzielt hatte.

Fußbruch bei Paderborns Thalhammer

Zweitligist SC Paderborn muss voraussichtlich bis zum Jahresende auf Mittelfeldspieler Maximilian Thalhammer verzichten. Der 23-Jährige erlitt einen Mittelfußbruch.

Neben Thalhammer fällt auch Leistungsträger Sven Michel langfristig aus. Am Sonntag hatten die Paderborner bekannt gegeben, dass sich der Stürmer im Training einen Teilriss des Innenbandes am linken Knie zugezogen hat.

Corona-Ausbruch: Serie A berät Konsequenzen

Nach dem Coronavirus-Ausbruch beim CFC Genua will die italienische Fußball-Liga Medienberichten zufolge bei einem Krisengipfel über das weitere Vorgehen beraten. Die Gespräche sollten am späten Dienstagabend oder Mittwoch stattfinden, berichtete die "Gazzetta dello Sport". Zur Debatte stehen demnach entweder die Verlegung einzelner Partien oder eine Unterbrechung der kompletten Serie-A-Saison für mehrere Wochen. Genua hatte bekanntgegeben, dass insgesamt 14 Spieler und Teambetreuer positiv getestet wurden.

Am Dienstag standen sowohl in Genua als auch beim SSC Neapel, der am Sonntag 6:0 gegen Genua gewonnen hatte, weitere Corona-Testreihen an. Auch von den Ergebnissen dürfte abhängen, wie es in der Meisterschaft weitergeht. Die Partie von Genua gegen den FC Turin am Sonnabend dürfte laut "Gazzetta dello Sport" verlegt werden, die Folgen für die Partie von Rekordmeister Juventus Turin gegen SSC Neapel am Sonntag sind noch nicht absehbar. Auch eine Unterbrechung der Liga bis nach der Länderspielpause Mitte Oktober ist denkbar.

Sabiri wechselt von Paderborn nach Italien

Der frühere deutsche U21-Nationalspieler Abdemhamid Sabiri wechselt vom Bundesliga-Absteiger SC Paderborn zu Ascoli Calcio in die zweite italienische Liga. Der 23-Jährige erhält einen Zweijahresvertrag.

Der fünfmalige U21-Nationalspieler hatte in der vergangenen Bundesliga-Saison für Paderborn in 25 Partien vier Tore erzielt. Zuvor stand der Mittelfeldspieler bei Huddersfield Town und dem 1. FC Nürnberg unter Vertrag.

Szalai gegen Mainz: Gerichtstermin steht

Mainz 05 und sein suspendierter Stürmer Adam Szalai sehen sich vor Gericht wieder. Das Arbeitsgericht Mainz hat für den 8. Oktober (11 Uhr) eine Verhandlung angesetzt. Der 32 Jahre alte Szalai will dabei erwirken, wieder am Mannschaftstraining des tief in der Krise steckenden Clubs teilnehmen zu dürfen.

Die Verbannung des Ungarn hatte in den vergangenen Tagen zu einem Beben beim FSV geführt. Nach einem Trainingsstreik der Profis in der vergangenen Woche und der zweiten Niederlage im zweiten Punktspiel am Sonnabend gegen den VfB Stuttgart (1:4) wurde am Montag Trainer Achim Beierlorzer entlassen.

Supercup: Nur Mini-Quote für Bayernsieg

Auch die 1:4-Pleite bei der TSG Hoffenheim am Sonntag hat nichts an der Favoritenrolle von Bayern München im Supercup gegen Borussia Dortmund am Mittwoch (20.30 Uhr/ZDF und Dazn) geändert. Die Siegquote für den Champions-League-Sieger, der den fünften Titel des Jahres erobern will, gegen den Vizemeister beläuft sich bei Sportwettenanbieter bwin auf 1,50.

Verteidigt dagegen der BVB den Titel erfolgreich und schlägt die Münchner in der regulären Spielzeit, zahlt das Unternehmen das 5,25-Fache des Einsatzes zurück. Sollte das Supercup-Finale in die Verlängerung gehen, winkt eine Quote von 4,60.

2. Liga: Zwei Neue für Fortuna Düsseldorf

Fortuna Düsseldorf hat den slowenischen Innenverteidiger Luka Krajnc verpflichtet. Der 26-Jährige kommt zunächst als Leihgabe für eine Saison von Frosinone Calcio aus der italienischen Serie B, anschließend besitzt die Fortuna eine Kaufoption.

Auch für die linke Abwehrseite wird der Zweitligist wohl demnächst Vollzug vermelden: Der Transfer des griechischen Nationalspielers Leonardo Koutris (25/Olympiakos Piräus) steht unmittelbar vor dem Abschluss.

Barça: 400-Millionen-Klausel für Wunderkind Fati?

Die Spekulationen um eine vorzeitige Verlängerung des Vertrags mit dem neuen Wunderkind Ansu Fati vom FC Barcelona sind in vollem Gange. Medienberichten zufolge sollen die Katalanen eine Option besitzen, den Kontrakt mit Gültigkeit bis Ende Juni 2024 einseitig zu erneuern. Derzeit wäre Fati bis Ende Juni 2022 an den FC Barcelona gebunden. Laut "Catalunya Ràdio" gibt es allerdings Unstimmigkeiten zwischen dem Verein und Fatis Berater Jorge Mendes in der Interpretation der Klausel. Mendes soll sie für nicht gültig erachten.

Fati wird am 31. Oktober 18 Jahre alt, er absolvierte allerdings bereits 34 Pflichtspiele für Barça. Der Teenager mit Wurzeln in Guinea-Bissau gilt als Hoffnungsträger des Clubs und hat auch längst das Interesse anderer Vereine geweckt. Am vergangenen Sonntag hatte er mit zwei Treffern maßgeblich zum 4:0-Sieg der Mannschaft von Trainer Ronald Koeman gegen den FC Villarreal beigetragen.

Die festgeschriebene Ablösesumme soll Berichten zufolge mittlerweile bei 400 Millionen Euro liegen, sie soll zuvor 170 Millionen Euro betragen haben. Fati trägt bereits seit seinem zehnten Lebensjahr das Trikot des FC Barcelona, nachdem er zuvor in der Jugend des FC Sevilla gespielt hatte. Geboren wurde er in Bissau in Westafrika.

Jürgen Klopp schimpft auf Experte Roy Keane

Jürgen Klopp musste sich doch noch aufregen. "Habe ich das richtig gehört, Herr Keane hat gesagt, wir hätten heute Abend eine schlampige Leistung gezeigt?", fragte der Trainer des FC Liverpool beim Sender "Sky Sports" in Richtung Experte Roy Keane. Die 49 Jahre alte ehemalige Ikone von Manchester United stellte daraufhin klar, dass er nur ein paar Momente im Spiel der Reds beim 3:1 am Montagabend an der Anfield Road über den FC Arsenal meinte. "Er spricht vielleicht von einem anderen Spiel, dieses kann es nicht gewesen sein. Sorry", ereiferte sich Klopp.

Der Erfolg über die Gunners war der dritte Sieg des englischen Meisters im dritten Spiel der neuen Saison. Lediglich aufgrund der Tordifferenz liegen die Liverpooler nur auf Platz zwei hinter dem Ex-Champion Leicester City. "Nichts war schlampig, absolut nichts", schimpfte Klopp weiter. "Das ist eine unglaubliche Beschreibung des Spiels, es war außergewöhnlich."

Klopps Mannschaft war zunächst in Rückstand geraten durch einen Treffer von Alexandre Lacazette (25. Minute). Mit einem Doppelschlag leiteten Sadio Mané (28.) und Andrew Robertson (34.) aber schon kurz danach die Wende ein. Den dritten Treffer der Liverpooler erzielte Neuzugang Diogo Jotto zwei Minuten vor dem Ende.

Seine Mannschaft sei von Beginn an dominant gewesen gegen ein Team, das zu 100 Prozent in Form sei, betonte Klopp. "Du musst aufpassen wie Hölle und darfst nicht durch Konter getroffen werden." Er habe jede Sekunde geliebt, meinte der 53 Jahre alte deutsche Trainer der Liverpooler, die am kommenden Donnerstag im Liga-Pokal erneut daheim auf den FC Arsenal treffen.

Matthäus schreibt Kramaric zu den Bayern

Lothar Matthäus hat Bayern München die Verpflichtung von Hoffenheim-Torjäger Andrej Kramaric ans Herz gelegt. Der kroatische Vize-Weltmeister sei ein "Spieler, der in meinen Augen mit Sicherheit das Potenzial für Bayern München hat", schrieb der 59-Jährige in seiner Kolumne "So sehe ich das" auf skysport.de.

Der 29-Jährige (Vertrag bis 2022) hatte beim 4:1-Coup der TSG gegen die Bayern am Sonntag zwei Treffer erzielt und seine Ausbeute nach drei Pflichtspielen auf sieben Tore geschraubt. Für Matthäus wäre Kramaric "nicht nur ein idealer Backup für Robert Lewandowski, sondern auch für Thomas Müller. Ein Charakter-Profi mit viel Qualität."

Der Rekordnationalspieler schätzt, dass für den Angreifer etwa 40 Millionen Euro fällig wären. "Das wäre er mir aber wert an Bayerns Stelle", so Matthäus.

( HA/sid/dpa )

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