Fußball-Ticker

Europas Fußballer des Jahres: Bayern-Duo unter letzten drei

Darauf ein Prosit! Manuel Neuer (l.) und Robert Lewandowski vom FC Bayern München sind in der Endausscheidung um die Auszeichnung als Europas Fußballer des Jahres.

Darauf ein Prosit! Manuel Neuer (l.) und Robert Lewandowski vom FC Bayern München sind in der Endausscheidung um die Auszeichnung als Europas Fußballer des Jahres.

Foto: Alexander Hassenstein / Getty Images for Paulaner

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Mittwoch, den 23. September 2020:

Europas Fußballer des Jahres: Zwei Bayern nominiert

Robert Lewandowski und Manuel Neuer dürfen auf die Auszeichnung als Europas Fußballer des Jahres hoffen, Hansi Flick hat bei der Trainer-Kür nur deutsche Konkurrenz. Bei der Vergabe der höchsten individuellen Auszeichnungen der Europäischen Fußball-Union könnte Champions-League-Sieger FC Bayern München erstmals seit dem ersten Triplejahr 2013 wieder abräumen.

Bayern-Kapitän Neuer und Torschützenkönig Lewandowski befinden sich neben Kevin De Bruyne von Manchester City unter den drei Nominierten einer Jury für die Auszeichnung des UEFA-Spielers der Saison 2019/20, wie der Kontinentalverband am Mittwoch mitteilte. Maßgeblich war die Abstimmung von 80 Trainern der Clubs, die an der Gruppenphase von Champions League und Europa League teilnahmen, sowie 55 Journalisten.

Hinter Lionel Messi und Neymar auf dem geteilten vierten Platz kam Thomas Müller bei der Abstimmung auf Rang sechs. Thiago als Achter und Joshua Kimmich als Neunter sind ebenfalls aus dem Münchner Team, das die Königsklasse gewann, unter den Top Ten. Als bis dato letzter Bundesliga-Profi war Franck Ribéry vor sieben Jahren zu Europas Fußballer des Jahres gekürt worden. 2014 wurde Neuer Zweiter hinter Cristiano Ronaldo, der dieses Jahr nur Platz zehn belegte.

Englischer Verband warnt vor Geisterspielen

Der englische Fußballverband FA warnt vor den Folgen weiterer Geisterspiele wegen der sich verschärfenden Corona-Lage. Die Aussperrung von Zuschauern, die nach den Vorgaben der englischen Regierung von Premierminister Boris Johnson noch weitere sechs Monate anhalten könnte, werde „gewaltige“ Auswirkungen haben, teilte der Verband in einer Stellungnahme mit.

Die Premier League erwartet „verheerende Auswirkungen“ durch den Beschluss der Regierung. In der vergangenen Saison hätten Clubs auch durch die Geisterspiele Verluste von insgesamt 700 Millionen Pfund (762 Millionen Euro) erlitten. Derzeit verliere der englische Fußball monatlich 100 Millionen Pfund (109 Millionen Euro) hieß es in einer Stellungnahme der Liga weiter.

Auch die unterklassigen Clubs klagen. Zahlreiche Vereine stünden womöglich vor der Insolvenz. Die englische Regierung hatte den Plan, ab dem 1. Oktober wieder Zuschauer bei Sportveranstaltungen in einem beschränkten Maße zuzulassen, aufgrund der steigenden Infektionszahlen gekippt.

Trainer des Jahres ist ein Deutscher

Bei den Trainern stehen Bayerns Flick, Vorjahressieger Jürgen Klopp vom FC Liverpool und RB Leipzigs Julian Nagelsmann unter den letzten drei. Bei den Frauen erhielten Pernille Harder, die zuletzt vom VfL Wolfsburg zum FC Chelsea wechselte, sowie Lucy Bronze und Wendie Renard, die mit Lyon die Königsklasse gewannen, die meisten Punkte. Bei den Trainern von Frauenteams sind Stephan Lerch (VfL Wolfsburg), der Spanier Lluís Cortés (FC Barcelona) und der Franzose Jean-Luc Vasseur (Lyon) im Rennen.

Die Preise werden am 1. Oktober im Rahmen der Auslosung der Champions-League-Auslosung vergeben.

Eintracht-Sportchef Bobic schließt Jovic-Rückkehr aus

Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic schließt eine Rückkehr von Luka Jovic zum hessischen Bundesligisten auf Leihbasis aus. An den Gerüchten sei „gar nichts“ dran, sagte Bobic am Mittwoch am Rande der Veranstaltung „Bild100 Sport“ in Frankfurt. Jovic werde nicht zurückkommen.

Der 22 Jahre alte Serbe war im Sommer 2019 für 60 Millionen Euro von der Eintracht zu Real Madrid gewechselt. Beim spanischen Meister konnte sich der Stürmer bisher aber nicht durchsetzen. Nach nur 806 Pflichtspielminuten und zwei Toren im ersten Jahr soll Jovic nach Informationen der spanischen Nachrichtenagentur EFE zuletzt mit einem Wechselwunsch an die Vereinsführung der Madrilenen herangetreten sein.

FC Bayern verschiebt Hauptversammlung ins neue Jahr

Das Präsidium des FC Bayern München e.V. hat beschlossen, die obligatorische Jahreshauptversammlung zu verschieben. Aufgrund der Spielpläne der Profi-Mannschaften wird die Veranstaltung nicht wie üblich Ende November stattfinden, sondern erst am 15. April 2021.

Nur durch diesen Termin lasse sich unter der Woche „bereits jetzt Planungssicherheit herstellen“, teilte der Verein am Mittwoch mit. Die Verschiebung bleibt weitgehend ohne Folgen, da diesmal keine Neuwahlen angestanden hätten.

Schweden trauert um WM-Held Simonsson

Schweden trauert um einen seiner WM-Helden von 1958. Agne Simonsson, der mit der Nationalmannschaft bei der Heim-WM das Endspiel erreichte, ist am Dienstag im Alter von 84 Jahren gestorben. Wie die Zeitung „Göteborgs-Posten“ am Mittwoch berichtet, habe es bei Simonsson Komplikationen mit der Lunge gegeben.

Simonsson absolvierte insgesamt 51 Länderspiele und erzielte 27 Tore. Bei der WM im eigenen Land kam er auf vier Treffer – einer davon gelang ihm im Finale gegen das von Superstar Pelé angeführte Team aus Brasilien (2:5) zum 2:4-Zwischenstand. Nach seiner Spielerkarriere arbeitete Simonsson in den 1970er- und 1980er-Jahren als Trainer.

Bayern mit Lewandowski zum Uefa-Supercup

Der FC Bayern München hat die Reise zum Spiel um den europäischen Supercup im Corona-Risikogebiet Budapest mit Torjäger Robert Lewandowski angetreten. Der 32 Jahre alte Angreifer, der beim 8:0 zum Bundesliga-Auftakt gegen den FC Schalke 04 eine Blessur am Sprunggelenk des linken Fußes erlitten hatte, zählt zum 23-köpfigen Kader von Trainer Hansi Flick für das Spiel gegen den FC Sevilla an diesem Donnerstag (21.00 Uhr) in Ungarns Hauptstadt.

Auch Javi Martínez bestieg den Sonderflieger des Triple-Champions am Mittwochvormittag. Der spanische Mittelfeldspieler könnte die Bayern noch bis zum Transferende am 5. Oktober verlassen. Es wird weiterhin über eine Rückkehr des 32-Jährigen zu Athletic Bilbao spekuliert. Im Aufgebot fehlt wie schon beim 8:0 zum Bundesligastart gegen den FC Schalke Kingsley Coman. Der Franzose hat nach einem Corona-Fall im privaten Umfeld und einer Quarantäne noch Trainingsrückstand.

Trotz Bayern-Angebots: Dest will zu Barcelona

Im Tauziehen um den niederländischen Außenverteidiger Sergiño Dest (19) hat sich der FC Barcelona einem Bericht des katalanischen Fernsehsenders TV3 zufolge trotz eines verbesserten Angebots von Bayern München durchgesetzt. Der bisherige Club des Spielers mit US-Pass, Ajax Amsterdam, habe bereits eine Vereinbarung mit Barça geschlossen, die eine Zahlung von rund 25 Millionen Euro vorsehe, hieß es bei TV3. Nur der Zeitpunkt der Zahlungen sei noch offen. Eine offizielle Bestätigung des FC Barcelona gab es dafür am Mittwoch zunächst nicht.

Der Portugiese Nelson Semedo hat hingegen Barcelona verlassen und ist in die Premier League zu den Wolverhampton Wanderers gewechselt. Ein weiterer Wechsel ist laut „Marca“ so gut wie perfekt: Der Transfer des Uruguayers Luis Suárez vom FC Barcelona zu Atlético Madrid sei unterschriftsreif, schrieb das Blatt.

Leverkusen plant mit 6000 Fans für Leipzig-Spiel

Bayer Leverkusen hofft für das Heimspiel am Sonnabend gegen RB Leipzig (15.30 Uhr/Sky) auf 6000 Zuschauern im Stadion. Darauf haben sich der Fußball-Bundesligist und die Stadt Leverkusen geeinigt - aber noch steht es unter Vorbehalt. Sollte der kritische Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Freitagvormittag überschritten sein, werde „das Spiel vor leeren Rängen ausgetragen werden müssen“, teilte der Club am Mittwoch mit. Aktuell liege der Grenzwert bei 17,7 (Stand: 23. September).

„Das Szenario einer kurzfristigen Absage müssen wir als Veranstalter in Kauf nehmen, auch wenn es für uns ein weiteres, wirtschaftliches Risiko birgt“, sagte Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro.

Gladbach-Heimspiel gegen Union noch nicht ausverkauft

Das Heimspiel von Bundesligist Borussia Mönchengladbach gegen Union Berlin am Sonnabend ist noch nicht ausverkauft. Bis zum Mittwoch waren 9200 der 10.800 verfügbaren Tickets verkauft. „Ich muss leider sagen, dass noch Karten erhältlich sind. Wir merken wie in allen Stadien, dass die Fans noch etwas zögerlich sind“, sagte Geschäftsführer Stephan Schippers vor der Begegnung (15.30 Uhr/Sky).

Schippers gab sich allerdings zuversichtlich, dass die Nachfrage in Zukunft wieder steigen werde. „Das ist das erste Spiel nach dieser Phase. Ich bin der festen Überzeugung, dass sich mit den Berichten der Zuschauer mehr tun wird“, sagte er. Noch hätten viele Fans „vielleicht etwas Respekt“.

Die Borussia stellte am Mittwoch ihr Konzept für das Heimspiel vor. Dieses sieht unter anderem das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch auf dem Sitzplatz vor, obwohl das Gesundheitsamt dieses nicht gefordert hatte. „Sicherheit geht vor. Wir möchten, dass der Zuschauer die Maske nur abnimmt, wenn er Speisen und Getränke zu sich nimmt“, sagte Borussias Direktor Stadionbetrieb Bernhard Nießen.

Viele Neuinfektionen – Schalke wartet mit Ticketvergabe

Ob der FC Schalke 04 am Sonnabend wie geplant sein Bundesliga-Heimspiel vor rund 11.000 Zuschauern gegen Werder Bremen austragen kann, ist nach wie vor unklar. Der sportlich und wirtschaftlich angeschlagene Revierclub will zunächst bis Donnerstag das Infektionsgeschehen in Gelsenkirchen abwarten und erst dann mit einer möglichen Ticketvergabe starten. Das teilte der Club am Mittwoch mit. Zudem beendeten die Königsblauen die Anfragemöglichkeit für Tickets für das Spiel am Sonnabend (18.30 Uhr).

Die Teilzulassung von Zuschauern steht auf der Kippe, da sich derzeit 39,1 Menschen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage infiziert haben und damit ein wichtiger Grenzwert überschritten wurde. Dieser liegt bei 35.

Arias zum Medizincheck in Leverkusen

Der kolumbianische Nationalspieler Santiago Arias (28) hat am Mittwoch den Medizincheck beim Bundesligisten Bayer Leverkusen absolviert. Der Transfer des Rechtsverteidigers von Atlético Madrid steht damit unmittelbar bevor.

Angeblich soll es ein Leihgeschäft mit anschließender Kaufoption über zehn bis zwölf Millionen Euro geben. Eine Bestätigung des Transfers vonseiten des Werksclubs steht noch aus.

Schmidt holt Torwarttalent Müller nach Eindhoven

Zweitligist Würzburger Kickers hat seinen Aufstiegstorhüter Vincent Müller zur PSV Eindhoven abgegeben, wo Roger Schmidt als Cheftrainer fungiert. Der 20-jährige Müller ergänzt bei der PSV das Torwartduo mit dem früheren Schalker Lars Unnerstall und Leipzig-Leihgabe Yvon Mvogo. Zur Vertragslaufzeit machte die PSV in einer Mitteilung keine Angaben, die Ablösesumme soll bei einer halben Million Euro liegen.

„PSV ist ein sehr großer Club, der international ein sehr hohes Ansehen genießt“, sagte Müller, der beim 1. FC Köln ausgebildet wurde und im vergangenen Sommer nach Würzburg wechselte. Dort absolvierte er 25 Drittligaspiele und feierte den Aufstieg mit den Kickers. Durch die Verpflichtung von Fabian Giefer vom FC Augsburg wurde Müller jedoch auf die Ersatzbank verdrängt.

Dortmund holt weiteres Toptalent aus England

Borussia Dortmund setzt seine bislang erfolgreiche Taktik mit sehr jungen englischen Toptalenten fort. Nach übereinstimmenden Berichten der „Ruhr-Nachrichten“ und des Portals „Sport1“ ist sich der Bundesligist mit dem erst 16 Jahre alten Jamie Bynoe-Gittens von Manchester City über einen Wechsel ins Ruhrgebiet einig.

Demnach soll der Offensivspieler in Kürze einen Vertrag beim BVB unterschreiben. Eingeplant sei Bynoe-Gittens allerdings zunächst für A-Junioren-Bundesligateam der Westfalen. Daher sollen die Dortmunder auch nur eine Ausbildungs-Entschädigung bezahlen müssen. In Jadon Sancho und Jude Bellingham hat das Team von Trainer Lucien Favre bereits zwei junge Engländer im Profi-Kader.

Supercup: Budapests Bürgermeister gegen Fans

Der Budapester Oberbürgermeister Gergely Karacsony hat sich angesichts der kritischen Corona-Lage in seiner Stadt gegen einen Supercup mit Zuschauern ausgesprochen. „Wenn ich die rechtlichen Möglichkeiten hätte, das zu entscheiden, würde ich das Spiel hinter verschlossenen Toren stattfinden lassen. Aber das habe ich nicht“, sagte der grün-liberale Politiker vor der Begegnung zwischen Bayern München und dem FC Sevilla am Donnerstag (21.00 Uhr/Sky und DAZN) der oppositionellen Tageszeitung Nepszava.

Mit Blick auf die rechtsnationale Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban fügte Karacsony an: „Die Verantwortung liegt bei denen, die die Entscheidungsgewalt haben.“ Orban wird beim Spiel in der Puskas Arena, das bis zu 20.000 Fans besuchen dürfen, als Ehrengast erwartet.

Die UEFA sieht den Supercup als „Pilotprojekt“ bei der Zuschauerrückkehr. Allerdings stuft das Robert Koch-Institut Budapest wegen der steigenden Corona-Zahlen als Risikogebiet ein, vom Auswärtigen Amt gibt es eine Reisewarnung. Das Bundesland Bayern hatte deshalb am Dienstag die Quarantäneregeln für Reiserückkehrer verschärft.

Sky und DAZN verzichten auf Reporter beim Supercup

Sky und DAZN schicken aus Sicherheitsgründen keine Journalisten zum Supercup-Finale des FC Bayern gegen Sevilla in Budapest. Der Pay-TV-Sender und der kostenpflichtige Internetanbieter übertragen das Spiel am Donnerstagabend live, die Kommentatoren sitzen aber in Deutschland. Budapest ist vom Robert-Koch-Institut als Corona-Risikogebiet eingestuft worden.

„Sky trägt der veränderten Situation in Budapest Rechnung und wird anders als ursprünglich geplant nicht mit Personal vor Ort sein“, sagte ein Sprecher. „Im Hinblick auf die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter haben wir uns dazu entschieden, mit Wolff Fuss und Sebastian Hellmann komplett aus unserem Studio in Unterföhring zu berichten.“

Bei DAZN hieß es: „Wir hatten die Reise geplant, haben sie aber aufgrund der Corona-Situation storniert und berichten nun aus Ismaning.“ Kommentator des Internetanbieters ist Jan Platte, Moderator Alexander Schlüter.

Trotz Scheiterns beim BVB: Immobile schwärmt von Klopp

Der italienische Nationalspieler Ciro Immobile schwärmt trotz seiner sportlich unglücklichen Zeit bei Borussia Dortmund von der Zusammenarbeit mit Trainer Jürgen Klopp. „Klopp hinterlässt dir etwas. Du vergisst ihn nicht. Ich hatte Glück, unter ihm spielen zu dürfen“, sagte der 30-Jährige der „Sport-Bild“. „Er ist ein super emotionaler Trainer. Einer, für den du um jeden Ball kämpfst.“ Immobile spielte in der Saison 2014/15 unter Klopp bei Dortmund, erzielte nur drei Ligatreffer und konnte nicht überzeugen.

Für Lazio Rom erzielte er vergangene Spielzeit insgesamt 36 Tore in der italienischen Serie A und sicherte sich damit den Goldenen Schuh als bester Torjäger Europas. Bei der Wahl des Weltfußballers würde sich Immobile allerdings für Bayern Münchens Angreifer Robert Lewandowski entscheiden. „Für mich war er immer ein Vorbild“, sagte er. „Wenn es um die beste Nummer 9 der Welt geht, fallen immer die Namen Lewandowski, (Luis) Suárez oder (Karim) Benzema. Mit ihnen jetzt in einem Atemzug genannt zu werden und mehr Treffer als diese Stürmer erzielt zu haben, ist unglaublich für mich.“

Morata auf Leihbasis zurück zu Juventus

Der spanische Fußball-Nationalspieler Alvaro Morata kehrt vier Jahre nach seinem Abschied von Juventus Turin zur „alten Dame“ zurück. Der 27-Jährige wechselt nach Angaben der beteiligten Klubs von Atletico Madrid zunächst auf Leihbasis für ein Jahr zum Team von Superstar Cristiano Ronaldo und Ex-Weltmeister Sami Khedira.

Für den Torjäger zahlt Juve eine Leihgebühr von zehn Millionen Euro. 2021 kann Turin Morata, der schon von 2014 bis 2016 für den italienischen Rekordmeister spielte, für 45 Millionen Ablöse endgültig verpflichten oder für erneut zehn Millionen eine weitere Saison ausleihen. Sollte Turin den Starstürmer erst 2022 kaufen wollen, würde eine Transfersumme von 35 Millionen Euro fällig.

West Ham: Trainer und zwei Profis haben Corona

Cheftrainer David Moyes sowie die beiden Profis Issa Diop und Josh Cullen vom englischen Premier-League-Club West Ham United haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Wie die Londoner am Dienstagabend auf ihrer Website weiter mitteilten, habe das Trio das Stadion noch vor dem Ligapokalspiel gegen Hull City (Beginn 20.30 Uhr) verlassen und sich gemäß den Covid-19-Bestimmungen in häusliche Quarantäne begeben.

Das medizinische Team des Clubs sei über die positiven Testergebnisse informiert worden; der Coach und die beiden Spieler hätten keine Symptome gezeigt. Co-Trainer Alan Irvine betreute das Team während des Pokalspiels.