Fußball-Ticker

Kohfeldt: "Rashica wird kein unglücklicher Mensch sein"

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Donnerstag, den 13. August 2020:

Kohfeldt lobt Rashica trotz Wechselwunschs

Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt kann sich einen Verbleib von Offensivspieler Milot Rashica trotz dessen Wechselwunsch gut vorstellen. „Er wird kein unglücklicher Mensch sein, wenn er am 6. Oktober noch für Werder spielen wird“, sagte Kohfeldt am Donnerstag. „Er trainiert gut und geht mit der Situation sehr gelöst um.“

RB Leipzig hat weiterhin Interesse am Flügelspieler, doch nach übereinstimmenden Medienberichten liegen beide Clubs in Sachen Ablösesumme noch weit auseinander. Werder hofft angeblich auf mehr als 25 Millionen Euro, Leipzig will demnach nicht mehr als 20 Millionen Euro zahlen. Allerdings benötigen die finanziell klammen Hanseaten bis zum Ende der Transferperiode am 5. Oktober noch Transfererlöse. Eine schnelle Einigung ist nicht in Sicht.

Daher wird der 24-Jährige am Freitag mit dem Team ins Trainingslager nach Zell am Ziller reisen. Bis zum 25. August bereiten sich Rashica und Co. in Österreich auf die neue Spielzeit vor. Und Kohfeldts Hoffnung ist, dass der Nationalspieler des Kosovo weiter so motiviert bleibt. „Was er erfüllen muss, erfüllt er total“, erklärte der 37-Jährige. „Er freut sich, in der Gruppe zu sein.“

Auch wenn Kohfeldt sich in der Vorbereitung mehr um Neuzugänge wie Felix Agu kümmern wird, gibt es keine Änderung im Umgang mit dem Stürmer. „Milot hat ja nicht gesagt, ich will nicht mehr unter dem Trainer oder in der Mannschaft spielen“, betonte Kohfeldt.

Regionalligaspiel vor knapp 2000 Zuschauern

Carl Zeiss Jena darf für sein erstes Saisonspiel am Sonnabend (14 Uhr) in der Regionalliga Nordost gegen den SV Babelsberg 03 mit 1895 Zuschauer planen. Wie die Stadt Jena mitteilte, wurde ein vorgelegtes Konzept des Drittliga-Absteigers infektionsschutzrechtlich genehmigt. Gästefans sind allerdings nicht zugelassen.

„Kernpunkte sind die besagten 1895 Zuschauer, die Einhaltung der Mindestabstände sowie eine generelle Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung. An den Zugängen soll durch den Einsatz von Ordnern dafür Sorge getragen werden, dass es nicht zu Gruppenbildungen kommt“, heißt es in der Mitteilung.

Jenas Oberbürgermeister Thomas Nitzsche lobte die gute Zusammenarbeit mit dem FC Carl Zeiss: „Der FCC hat ein sorgfältig vorbereitetes Konzept vorgelegt. Die derzeitigen Infektionszahlen in Jena und dem Umland sind moderat. Damit sind wir als Krisenstab in Absprache mit dem Fachdienst Gesundheit, dem Nahverkehr und der Polizei zu Ansicht gekommen, die Genehmigung verantworten zu können.“ Das Spiel werde im Nachgang intensiv ausgewertet. Der Ablauf und die Gesamtsituation im Stadionumfeld stellen die Grundlage für die Genehmigung kommender Spiele mit Zuschauern dar, teilte die Stadt mit.

Beckham holt Weltmeister Matuidi nach Miami

David Beckham hat den französischen Weltmeister Blaise Matuidi zu seinem Club Inter Miami gelockt. Der Verein aus der Major League Soccer (MLS), der in der laufenden Saison sein Debüt gefeiert hat, gab die Verpflichtung des 33-Jährigen am Donnerstag bekannt. Matuidi hatte bei Paris St. Germain gemeinsam mit Beckham gespielt und kommt vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin.

„Ich könnte nicht glücklicher sein. Er ist ein spannender, talentierter Spieler und eine großartige Persönlichkeit. Ich bin sehr stolz“, sagte Beckham, der Miteigentümer des Vereins.

Rassismus? Rummenigge kündigt Konsequenzen an

Bayern Münchens Clubchef Karl-Heinz Rummenigge hat nach den Rassismus-Vorwürfen gegen einen verantwortlichen Mitarbeiter des vereinseigenen Nachwuchsleistungszentrums „zeitnah“ Konsequenzen angekündigt. Die „internen Untersuchungen“ seien schon bald beendet, sagte er "Sky" am Donnerstagmittag vor seinem Anflug zum Final-8-Turnier der Champions League.

Vorwürfe gegen den Mitarbeiter des „FC Bayern Campus“ waren am Montag in einem Beitrag des WDR-Magazins „Sport inside“ publik gemacht worden. Die „Geschichte passt überhaupt nicht zu den Werten, die der FC Bayern München vertritt“, sagte Rummenigge und betonte: Der Fall „ärgert mich schon, das muss ich klar und deutlich sagen, weil man darf nicht vergessen: Wir sind ein Club, der sich immer gegen Rassismus eingesetzt hat.“

Am Dienstag waren Chat-Verläufe aufgetaucht, die den beschuldigten Jugendtrainer schwer belasten. Dieser hatte zunächst deren Echtheit bestritten und behauptet, sie seien über einen Fake-Account bei Twitter verbreitet worden. Nach "Bild"-Informationen hat der Mann diese Darstellung mittlerweile zurückgenommen. Die Chats enthalten eindeutig rassistische Äußerungen.

Am Mittwoch schaltete sich auch die Staatsschutz-Abteilung der Münchner Polizei in den Fall ein. Zuvor hatten die administrativen und sportlichen Leiter des FC Bayern Campus, Jochen Sauer und Holger Seitz, einen Brief an Spieler-Eltern verschickt und um Hilfe bei der Aufklärung gebeten. In dem Schreiben hieß es laut sportschau.de, der Verein „verurteilt jegliche Art von Diskriminierung und Rassismus“.

Kleiner Transfercoup für Osnabrück

Der VfL Osnabrück hat Mittelfeldspieler Sebastian Kerk vom 1. FC Nürnberg verpflichtet. Der 26-Jährige hat beim Zweitligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 unterschrieben, wie die Niedersachsen bekanntgaben.

„Mit Sebastian Kerk konnten wir einen erst- und zweitligaerfahrenen Mittelfeldspieler unter Vertrag nehmen, der sowohl auf beiden äußeren Mittelfeldpositionen als auch im Zentrum zum Einsatz kommen kann“, sagte Osnabrücks Sportdirektor Benjamin Schmedes. „Neben seiner Erfahrung kann er mit seiner fußballerischen Qualität sowie seinen guten Standards in der Offensive eine Verstärkung des bestehenden Kaders sein.“

Für Nürnberg kam der frühere Juniorennationalspieler Kerk in der vergangenen Saison in 20 Partien zum Einsatz. Zuvor spielte er für den 1. FC Kaiserslautern und den SC Freiburg. Für die Breisgauer machte Kerk unter anderem fünf Spiele in der Europa League.

Duo verlässt Eintracht Braunschweig

Mike Feigenspan und Nick Otto werden in der kommenden Saison nicht mehr für Eintracht Braunschweig spielen. Die Verträge beider Profis wurden „in beiderseitigem Einvernehmen“ aufgelöst, wie der Zweitliga-Aufsteiger bekanntgab.

Angreifer Feigenspan wechselt zum KFC Uerdingen. Der 25-Jährige war im Januar 2019 nach Braunschweig gekommen und hatte in 42 Drittligaspielen acht Tore erzielt. Innenverteidiger Otto spielte in der zweiten Mannschaft der Eintracht und war zuletzt an den SSV Jeddeloh II verliehen gewesen.

„Nach dem Aufstieg richten wir unseren Kader für die 2. Bundesliga neu aus“, sagte Braunschweigs Sportdirektor Peter Vollmann. „Ich denke, dass wir so für alle Beteiligten eine gute Lösung gefunden haben.“

Premier League startet vor der Bundesliga

Die neue Saison in der englischen Premier League beginnt am Sonnabend, den 12. September. Wie die Liga mitteilte, soll am 23. Mai 2021 der letzte Spieltag ausgetragen werden.

Um den ohnehin schon prall gefüllten Terminplan nach dem durch die Corona-Pandemie verursachten verspäteten Ligabeginn zu entlasten, kündigte der englische Fußball-Verband FA an, dass es im FA Cup in der neuen Spielzeit keine Wiederholungsspiele geben wird. Der traditionelle Pokalwettbewerb startet am 1. September, das Endspiel ist für den 15. Mai 2021 geplant.

Pavard reist nach: Hoffnung auf Finalturnier

Benjamin Pavard (FC Bayern München) ist zum Finalturnier der Champions League nachgereist. Der deutsche Rekordmeister hofft, dass er den verletzten Rechtsverteidiger im Falle eines Weiterkommens gegen den FC Barcelona in Lissabon noch einsetzen kann. Er habe Hoffnung auf ein Comeback noch beim Finalturnier in Portugal, sagte der 24 Jahre alte Franzose bei Sky.

„Ich habe gestern Schuhe getestet. Mir geht es gut“, berichtete Pavard. Der Abwehrspieler hatte sich beim Training vor zwei Wochen eine Bandverletzung an der linken Fußwurzel zugezogen. Der Franzose wurde beim 4:1 gegen den FC Chelsea rechts hinten von Joshua Kimmich vertreten. Für den Nationalspieler rückte Thiago ins Mittelfeld.

Im Falle eines Weiterkommens im Viertelfinal-Knaller am Freitag (21 Uhr/Sky) würden die Münchner am kommenden Mittwoch auf den Gewinner der Partie Manchester City gegen Olympique Lyon treffen. Das Finale in Lissabon findet am 23. August statt.

BVB: Kehl stellt weitere Transfers in Aussicht

Lizenzspielerchef Sebastian Kehl hat weitere Neuzugänge bei Borussia Dortmund in Aussicht gestellt. „Wir beobachten den Markt selbstverständlich weiterhin. Wir sind gewappnet und vorbereitet auf unterschiedlichste Szenarien. Und kreativ, davon können Sie ausgehen“, sagte Kehl im SID-Interview im Trainingslager in Bad Ragaz.

Die beiden BVB-Neuzugänge Jude Bellingham und Thomas Meunier hatten am Mittwoch beim 6:0-Testspielsieg gegen den österreichischen Erstligisten SCR Altach ihr Debüt gefeiert. Weitere Spieler könnten bis zum Ende der Transferperiode noch folgen. „Wir werden, wie andere Clubs auch, die Zeit bis zum 5. Oktober nutzen“, sagte Kehl.

"Ich entscheide": Özil will bei Arsenal bleiben

Ex-Nationalspieler Mesut Özil will seinen Vertrag beim FC Arsenal erfüllen. „Meine Position ist klar: Ich werde bis zum letzten Tag meines Vertrags hier sein und alles geben“, sagte der 31-Jährige dem US-Sportportal The Athletic und stellte klar: „Ich entscheide, wann ich gehe, nicht andere.“

Nach dem Re-Start der Premier League hatte Özil in den Planungen von Trainer Mikel Arteta nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Arteta begründe dies unter anderem mit fehlender Einstellung und Laufbereitschaft. „Ich war sowohl vor als auch nach der Corona-Pause fit genug, um jedes Spiel zu machen, abgesehen von einer kleinen Verletzung“, sagte Özil.

Zudem reagierte der Mittelfeldspieler wütend auf Kritik an seiner Person: „Was die Leute draußen über mein Spiel oder meinen Charakter sagen, ist irrelevant – sie reden nur Schwachsinn“, meinte Özil. In der abgelaufenen Saison kam der Rio-Weltmeister lediglich auf 18 Einsätze. Dabei erzielte er ein Tor und bereitete weitere zwei Treffer vor.

Nach Corona-Fall: Aufatmen bei Magdeburg

Nach einem Corona-Fall innerhalb der Mannschaft sind keine weiteren Spieler, Trainer oder Betreuer des 1. FC Magdeburg mit dem Virus infiziert. Das teilte der Drittligist nach einer durchgeführten ersten Testreihe mit. Derzeit können die Spieler ihren Quarantäne-Ort in Absprache mit dem Gesundheitsamt Magdeburg ausschließlich für 1000-Meter-Läufe verlassen, sie dürfen aber keinen Kontakt zu Dritten haben. Nach Beendigung des Laufes müssen die Profis umgehend in die häusliche Quarantäne zurückkehren.

Am Freitag findet eine zweite Testreihe statt. Diese bildet mit Blick auf die Inkubationszeit den nächsten wichtigen Schritt für die eventuelle Rückkehr in ein Kleingruppentraining oder den Mannschaftstrainingsbetrieb nach Hygieneregeln, heißt es in der Mitteilung des Clubs.

Wie der FCM weiter informierte, befinde sich der am Montag positiv auf das Corona-Virus getestete Spieler weiterhin in häuslicher Quarantäne. Er sei wohlauf und zeige keinerlei Symptome.

Zieler-Rückkehr zum 1. FC Köln perfekt

Die Rückkehr von Torhüter Ron-Robert Zieler zum 1. FC Köln ist perfekt. Der 31 Jahre alte Weltmeister von 2014 wechselt vom Zweitligisten Hannover 96 für ein Jahr auf Leihbasis an den Rhein.

„Mit Ron haben wir einen Keeper gefunden, der genau in unser Profil passt“, sagte Kölns Geschäftsführer Horst Heldt. „Er bringt die Qualität und die Erfahrung mit, die wir auf dieser Position unbedingt brauchen. Und er ist bereit, die Rolle, die wir gemeinsam definiert haben, zu 100 Prozent anzunehmen: Als Nummer zwei mit dem Anspruch spielen zu wollen.“ Stammkeeper beim FC ist Vereinsurgestein Timo Horn.

Zieler ist in Köln geboren und aufgewachsen und spielte bereits in der Jugend bis zu seinem Wechsel zu Manchester United für den Geißbock-Club.

In Hannover hätte ihm für die neue Spielzeit ein Platz auf der Tribüne gedroht. Hannovers Trainer Kenan Kocak hatte jüngst erklärt, dass er mit dem erfahrenen Keeper nicht mehr plane. Clubchef Martin Kind hatte dies in besonders heftiger Form noch unterstrichen und damit für öffentliche Entrüstung gesorgt. Zieler hat in Hannover noch einen Vertrag bis 30. Juni 2023.

Fey neue Vorstandsvorsitzende der DFL Stiftung

Franziska Fey ist neue Vorstandsvorsitzende der DFL Stiftung. Die 35-Jährige arbeitet bereits seit 2015 für die Stiftung, die sich vor allem für junge Menschen einsetzt, und war zuletzt als Leiterin Projekte tätig. „Wir haben sehr großes Vertrauen in Franziska Fey. Mit ihrer fachlichen Expertise und ihrem persönlichen Antrieb ist sie die Richtige, um die DFL Stiftung in die Zukunft zu führen“, sagte DFL-Boss Christian Seifert.

Den Vorstand der DFL Stiftung bildet Fey ab 1. September 2020 als Vorsitzende gemeinsam mit Jörg Degenhart, der dem Gremium seit 2014 als Mitglied angehört. Fey folgt in ihrer künftigen Funktion auf Stefan Kiefer, der die DFL Stiftung nach sechs Jahren als Vorstandsvorsitzender auf eigenen Wunsch verlässt und zum 31. August 2020 ausscheidet.

Schalke darf vor 300 Fans testen

Schalke 04 darf seine nächsten beiden Testspiele vor Zuschauern bestreiten. In der Partie am Sonnabend (18.30 Uhr/Youtube) gegen Drittliga-Aufsteiger SC Verl im neu umgebauten Parkstadion sind 300 Fans zugelassen. Das gilt auch für einen weiteren Test gegen den Drittligisten KFC Uerdingen am kommenden Dienstag (18 Uhr).

Gemäß der aktuell gültigen Corona-Bestimmungen in Nordrhein-Westfalen sind bis zu 300 Zuschauer erlaubt, sofern die Hygiene- und Infektionsschutzvorkehrungen beachtet werden. Es gibt Abstandsregelungen auf den Tribünen und bei Warteschlangen am Einlass. Alkohol ist nicht erlaubt, es besteht eine Maskenpflicht, wenn die vorgeschriebenen Abstände nicht eingehalten werden können. Zudem muss durch eine Personalisierung der Tickets gewährleistet sein, dass etwaige Infektionsketten nachverfolgt werden können.

Gelsenkirchen stellt Bentaleb frei

Nicht zum Kader von Trainer David Wagner gehören wird am Sonnabend Nabil Bentaleb. Der 25 Jahre alte Algerier spielte zuletzt auf Leihbasis für Newcastle United. Der bereits mehrfach auf Schalke für Spiele suspendierte Mittelfeldspieler ist derzeit vom Training freigestellt und soll sich einen neuen Verein suchen.

Fan-Initiative übergibt Erklärung an DFB und DFL

Die Fan-Initiative „Unser Fußball“ übergibt ihre Erklärung zur geforderten Reform des Profigeschäfts am Montag in Frankfurt/Main dem DFB und der DFL. Nach Angaben der Sprecher haben sich inzwischen über 2500 Fan-Organisationen und -gruppen und damit rund eine halbe Millionen Menschen den Forderungen nach einem Wertewandel angeschlossen.

Beim DFB werde die Erklärung um 140 Uhr im Beisein von Medienvertretern an Präsident Fritz Keller übergeben. Bei der DFL werde dies unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

„Weitermachen wie vor der Krise, darf keine Option sein. Wir wollen nicht zurück zu einem kaputten System. Wir fordern Vereine und Verbände auf, vor dem Beginn der kommenden Saison zu handeln“, hatte „Unser Fußball“ vor Wochen erklärt.

"We kick Corona" spendet an Auschwitz

Die Nationalspieler Leon Goretzka und Joshua Kimmich unterstützen mit ihrer Hilfsaktion „We kick Corona“ auch die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau in Polen. Wie die Initiative berichtet, soll eine Spende von 75.000 Euro in die dortige Bildungsarbeit fließen. Wegen der Corona-Pandemie hatte die Gedenkstätte ab März lange geschlossen. Dadurch fehlen der Einrichtung Einnahmen. Das nationalsozialistische Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau im damals von Deutschland besetzten Polen gilt weltweit als Symbol für den Holocaust.

„Auschwitz ist Teil unserer Geschichte und dessen Erinnerung 75 Jahre nach dem Kriegsende allgegenwärtig. Wir sind alle gefordert, dass sich eines der dunkelsten Kapitel der Menschheit nicht wiederholt. Mit WeKickCorona beizutragen, dass die Erinnerungskultur auch in der Corona-Pandemie hochgehalten wird, ist uns eine Herzensangelegenheit“, schrieben Goretzka und Kimmich.

Die beiden 25 Jahre alten Bayern-Profis hatten „We kick Corona“ im März gegründet und selbst einen Startbetrag von einer Million Euro gespendet.

Waldschmidt vor Wechsel zu Benfica

Der Wechsel des Nationalspielers Luca Waldschmidt vom Bundesligisten SC Freiburg zu Portugals Rekordmeister Benfica Lissabon steht offenbar kurz bevor. Der "Kicker" berichtete, dass der Angreifer am Donnerstag nach Lissabon flog, um dort letzte Details zu klären. Am Freitag sollen der obligatorische Medizincheck und die Unterschrift unter einen langfristigen Vertrag folgen.

Waldschmidt (24) besitzt bei den Breisgauern eigentlich noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. Mit 17 Treffern in 56 Pflichtspielen für den Sport-Club weckte er aber das Interesse anderer Clubs.

Euro League: Inter muss auf Sanchez verzichten

Inter Mailand muss im Halbfinale der Europa League auf den Chilenen Alexis Sanchez verzichten. Der 31 Jahre alte Stürmer zog sich im Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen (2:1) eine Zerrung im rechten Oberschenkel zu. Er steht damit im Duell mit Schachtjor Donezk am Montag (21 Uhr/DAZN) in Düsseldorf um den Einzug ins Endspiel nicht zur Verfügung.

Sanchez, der erst kürzlich seinen Vertrag mit den Mailändern bis 2023 verlängert hatte, erlitt die Blessur in der zweiten Halbzeit des Spiels gegen Leverkusen. Dennoch stand er bis zum Schlusspfiff auf dem Platz.