HSVH und Towers werben für Verzicht auf Rückerstattung

Hamburg. Der Handball Sport Verein Hamburg (HSVH) stößt wenige Tage nach dem Saisonabbruch die Rückerstattung von Dauerkarten und bereits verkaufter Einzelkarten an. Der Verein hat bereits in der vergangenen Woche begonnen, alle Dauerkarteninhaber und Ticketkäufer zu kontaktieren, um über den Ablauf einer möglichen Rückerstattung zu informieren. Insgesamt entfallen für den HSVH sechs Heimspiele. „Es ist ganz klar, dass wir Unterstützung brauchen, um auch in Zukunft Bundesliga-Handball in Hamburg zu sehen“, erklärte Geschäftsführer Sebastian Frecke im Instagram-Live-Format des HSVH. Zahlreiche Fans haben sich bereits solidarisch mit dem Club gezeigt und erklärt, keine Rückerstattung zu fordern.

Auch die Basketballer der Hamburg Towers haben am Mittwoch per Mail Kontakt zu ihren Dauerkartenkunden aufgenommen und darum geworben, auf eine Rückerstattung für entgangene Leistungen zu verzichten, damit das Defizit dieser Saison möglichst gering bleibt: „Ihr unterstützt uns damit maßgeblich für die zukünftige Planung.“