Fußball-Ticker

Im Video: Lionel Messi zaubert bei Sieg des FC Barcelona

Aktuelle Meldungen, heiße Gerüchte, scharfe Zitate, Verletzungen und Transfergeflüster. Der Fußball-Ticker hält Sie auf dem Laufenden.

Der Fußball-Ticker am Sonnabend, den 9. November 2019:

Messi zaubert bei Barcelonas Sieg

Der spanische Meister FC Barcelona hat dank einer Galavorstellung von Weltfußballer Lionel Messi die Tabellenführung der Primera División zurückerobert. Der Argentinier erzielte beim 4:1 (2:1) gegen Celta Vigo drei Treffer für die Katalanen und erwies sich einmal mehr als Standard-Künstler. Zunächst brachte Messi das Team von Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen per Handelfmeter (23.) in Führung, anschließend verwandelte er zwei Freistöße (45.+1/48.) direkt.

Aber auch beim zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste hatte Barcas Superstar seine Füße im Spiel: Messi verursachte einen Freistoß vor dem eigenen Strafraum, den Lucas Olaza (42.) zum 1:1 nutzte. Der spanische Nationalspieler Sergio Busquets (85.) traf zum Endstand.

Damit verdrängte Barcelona Rekordmeister Real Madrid wieder auf Platz zwei.

Özil verliert mit Arsenal in Leicester

Der FC Arsenal rutscht in der englischen Premier League zunehmend in die Krise. Die Londoner unterlagen im Auswärtsspiel bei Leicester City mit 0:2 (0:0) und blieben damit in der Liga bereits zum vierten Mal in Serie ohne Sieg. Jamie Vardy (68.) und James Maddison (76.) entschieden die Partie für die Gastgeber, die vorerst auf den zweiten Tabellenplatz kletterten.

Bei strömendem Regen lieferten sich Leicester und Arsenal – mit dem deutschen Ex-Nationalspieler Mesut Özil in der Startelf – eine unterhaltsame und offensiv geführte Partie. Die Gastgeber waren schon in der ersten Hälfte das bessere Team, verpassten aber die Führung. In der zweiten Halbzeit hatten die Foxes Pech, als Wilfred Ndidi den Ball an die Querlatte schoss. Wenig später zählte ein Treffer des Ex-Dortmunders Pierre-Emerick Aubameyang für Arsenal wegen einer Abseitsposition nicht. Vardy und Maddison sorgten schließlich für den verdienten Heimsieg Leicesters.

Leicester City gegen FC Arsenal – die Highlights

Arsenal belegt nach der Niederlage nur noch Platz sechs in der Premier-League-Tabelle und droht den Anschluss an die angestrebten Champions-League-Plätze zu verlieren. Für die Gunners war es auch das fünfte Pflichtspiel hintereinander ohne Sieg.

DFB-Frauen glänzen vor Traumkulisse in Wembley

Vor der imposanten Kulisse von 77.768 Zuschauern im Wembley-Stadion hat die deutsche Frauennationalmannschaft einen versöhnlichen Jahresabschluss gefeiert. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes gewann in London das Prestigeduell mit dem WM-Vierten England nach einer überzeugenden Vorstellung 2:1 (1:1). Spielführerin Alexandra Popp (9. Minute) und Klara Bühl (90.) erzielten die Treffer für die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. Ellen White traf zum zwischenzeitlichen 1:1 (44.).

Kurz zuvor hatte die deutsche Torhüterin Merle Frohms noch einen von ihr selbst verschuldeten Foulelfmeter von Nikita Parris spektakulär mit dem Fuß abgewehrt (36.). Der angekündigte Europarekord mit 90.000 verkauften Tickets wurde zwar klar verfehlt – bei nasskaltem Schmuddelwetter blieben doch einige Plätze in der Arena leer. Doch auch ohne Bestwert erlebten die Zuschauer eine spektakuläre und bis zum Schluss unterhaltsame Partie mit einem am Ende verdienten Sieg – für die deutsche Elf nach dem Viertelfinal-Aus bei der WM in Frankreich und der verspielten Olympia-Teilnahme ein Mutmacher.

Real Madrid siegt ohne Toni Kroos

Ohne den deutschen Fußball-Nationalspieler Toni Kroos hat Real Madrid im Kampf um die Tabellenführung in der spanischen Primera Division vorgelegt. Die Königlichen siegten am Samstagabend bei SD Eibar souverän mit 4:0 (3:0) und eroberten vor dem Spätspiel des FC Barcelona gegen Celta Vigo den Spitzenrang. Karim Benzema (17. Minute/29./Elfmeter), Sergio Ramos (20./Elfmeter) und Fede Valverde (61.) erzielten die Tore.

Kroos saß vor der Länderspielpause die gesamte Partie auf der Ersatzbank.

PSG siegt spät bei Draxlers Startelf-Comeback

Paris Saint-Germain hat beim Startelf-Comeback von Julian Draxler einen weiteren Ausrutscher in der französischen Ligue 1 gerade noch abwenden können. Das Team von Trainer Thomas Tuchel kam am Samstagabend bei Stade Brest zu einem 2:1 (1:0)-Sieg. Mauro Icardi erzielte in der 85. Minute den Siegtreffer für den Meister. Zuvor hatte Samuel Grandsir (72.) den Pariser Führungstreffer von Angel di Maria (39.) ausgeglichen. PSG führt die Tabelle mit 30 Punkten und zehn Zählern Vorsprung auf Angers an.

Draxler stand erstmals seit seiner monatelangen Pause wegen einer Fußverletzung wieder in der Anfangsformation. Sein Comeback hatte er in der Vorwoche als Einwechselspieler beim überraschenden 1:2 gegen Dijon gegeben. Für die anstehenden Länderspiele der Nationalmannschaft war er noch nicht wieder nominiert worden.

Sky-Livestream des Topspiels Bayern – Dortmund bricht zusammen

Die Internet-Liveübertragung des Bundesliga-Spitzenspiels zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund durch den Pay-TV-Sender Sky ist am Sonnabend offenbar unter der hohen Nachfrage zusammengebrochen. In den sozialen Netzwerken beschwerten sich zahlreiche Nutzer über den Ausfall des Streams.

Nach Erhebungen des Echtzeit-Dienstes "Allestörungen.de" waren Zehntausende Kunden betroffen. Sky Deutschland gestand am Abend die Probleme ein. Von der Störung betroffen seien die Dienste Sky Go und Sky Ticket. "Das ganze Sky-Team arbeitet bereits mit aller Kraft an einer Lösung. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten", hieß es in der Erklärung.

Die Reaktion der Kunden: Hohn, Spott und Wut. Viele verlangten eine Entschädigung, andere behalfen sich nach eigenem Bekunden mit illegalen Streams aus dem Ausland. Die NDR-Satiresendung "Extra3" versprach eine Art Ersatzservice.

Das Fußballmagazin „11Freunde“ schrieb während des Spiels in seinem preisgekrönten Liveticker: „Beide Mannschaften können hier befreit aufspielen. Die fetteste Klatsche kassiert heute SkyGo.“ Es dauerte bis in die zweite Halbzeit, ehe Sky Entwarnung geben konnte: Das Streamen funktioniere wieder, hieß es in einem Tweet von 19.48 Uhr.

Einen weiteren Bericht zu den Problemen bei der Sky-Übertragung lesen Sie hier.

Pulisic trifft für Chelsea, Tottenham verpasst Sieg trotz Son-Tor

Ex-Meister FC Chelsea hat sich in der englischen Premier League am zwölften Spieltag zunächst an Titelverteidiger Manchester City vorbei auf Rang zwei geschoben. Die Blues gewannen ihr Heimspiel gegen Crystal Palace mit 2:0 (0:0) und weisen jetzt 26 Punkte auf. ManCity, am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) Gast bei Tabellenführer FC Liverpool (31 Zähler), hat 25 Punkte auf dem Konto.

Tammy Abraham (52.) und der Ex-Dortmunder Christian Pulisic (79.) erzielten die Chelsea-Tore. Die Londoner feierten den sechsten Sieg in der Premier League in Folge.

Chelsea gegen Crystal Palace – die Highlights

Champions-League-Finalist Tottenham Hotspur tritt dagegen weiter auf der Stelle. Im Heimspiel gegen Sheffield United musste sich das Team um Starstürmer Harry Kane mit einem 1:1 (0:0) begnügen und wartet nun seit fünf Ligaspielen auf einen Sieg. Die Führung durch den früheren HSV-Profi Heung-Min Son reichte den Spurs nicht (58.), George Baldock (78.) sicherte den Gästen einen Punkt.

Stark muss DFB-Debüt wohl erneut verschieben

Für Niklas Stark wird es wohl wieder nichts mit dem Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. Der Abwehrspieler von Hertha BSC zog sich beim 2:4 (1:2) gegen RB Leipzig in der Bundesliga nach einem Zweikampf mit Konrad Laimer einen Nasenbeinbruch zu. Das bestätigte Hertha BSC am Abend.

Stark gehörte zum Aufgebot von Bundestrainer Joachim Löw für die beiden abschließenden EM-Qualifikationsspiele gegen Weißrussland (16. November in Mönchengladbach) und drei Tage später gegen Nordirland in Frankfurt am Main. Der Herthaner hatte in der letzten Zeit wegen Erkrankungen bzw. Verletzungen mehrfach seine Premiere in der Löw-Elf verpasst.

Köln trennt sich von Beierlorzer, Labbbadia sagt ab

Über die Zukunft von Achim Beierlorzer wurde ohne Achim Beierlorzer diskutiert - und am Ende war sein 132. Tag als Trainer des 1. FC Köln auch der letzte. Der Aufsteiger hat sich nach dem bitteren 1:2 (1:0) gegen die TSG Hoffenheim von seinem Coach getrennt, das teilte der Club am Sonnabend mit. Andre Pawlak und Manfred Schmid übernehmen zunächst die Betreuung der Mannschaft.

„Ich bedauere es, dass wir uns zu diesem Schritt gezwungen sehen, denn wir schätzen Achim Beierlorzer sehr. Jedoch ist der erhoffte sportliche Erfolg bisher ausgeblieben und es ist unsere Aufgabe, alles dafür zu tun, dass der FC seine Ziele erreicht“, sagte Frank Aehlig. Der bisherige Leiter der Lizenzspieler-Abteilung steht seit Freitagabend plötzlich in der ersten Reihe, weil der FC auch keinen Sportchef mehr hat: Armin Veh, dessen Abschied zum Saisonende längst feststand, beendete sein Engagement quasi mit dem Schlusspfiff offiziell.

Man arbeite ab sofort daran, „einen neuen Cheftrainer für den FC zu finden, der mit unserem Team einen Neustart und die sportliche Wende schafft“, so Aehlig. Einen ersten Kontakt gab es bereits zum ehemaligen FC-Profi Bruno Labbadia. „Ich habe Bruno angerufen“, bestätigte Aehlig, „er hat mir aber gesagt, dass es für ihn im Moment keine Option ist.“ Labbadia sei für ihn aber ein möglicher Kandidat gewesen. Ungeachtet der Entwicklung sei es ihm wichtig zu betonen, „dass Achim Beierlorzer ein hoch kompetenter Trainer ist und mit seiner offenen, kommunikativen Art sowohl intern als auch nach außen bis zuletzt ein Sympathieträger war“.

Beierlorzer betonte: „Ich habe mich in diesem tollen Verein zu jeder Zeit wohl gefühlt. In einem guten Arbeitsumfeld konnte ich mit der Mannschaft zu jedem Zeitpunkt konstruktiv zusammenarbeiten.“ Anstelle von Veh mussten andere über die Entlassung des Coachs entscheiden. Aehlig sagte das Vormittagstraining kurzfristig ab, um „mit allen Beteiligten zu sprechen, zu erfahren, was sie denken und fühlen“.

Deutschland testet im Bernabeu-Stadion gegen Spanien

Auf die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wartet zum Auftakt des EM-Jahres offenbar ein dicker Brocken. Laut übereinstimmender Medienberichte in Spanien kommt es im März im Estadio Santiago Bernabeu in Madrid zum Aufeinandertreffen der Ex-Weltmeister. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich bislang noch nicht zu den beiden Gegnern für die Länderspiele im März geäußert. Bundestrainer Joachim Löw sagte allerdings zuletzt, dass es „sehr starke Gegner“ sein werden.

Zunächst muss der viermalige Weltmeister zum Abschluss der EM-Qualifikation in den Heimspielen gegen Weißrussland (16. November in Mönchengladbach) und Nordirland (19. November in Frankfurt/Main) sein Ticket für die EURO 2020 (12. Juni bis 12. Juli) lösen. Nach den Spielen im März würde es dann noch zwei Begegnungen in der unmittelbaren EM-Vorbereitung geben. Das Trainingslager vor dem Turnier findet im Fall der erfolgreichen Qualifikation im österreichischen Seefeld statt.

Topclubs sollen mehr in den Frauenfußball investieren

Siegfried Dietrich, Manager des Rekordmeisters 1. FFC Frankfurt und Vorsitzender des neuen DFB-Ausschusses für die Frauen-Bundesligen, hat die deutschen Spitzenclubs zu mehr Engagement im Frauenfußball aufgefordert. „Meine Devise ist, dass ein großer Fußballverein erst dann seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht wird, wenn er Männer-, Frauen- und Nachwuchsfußball für Jungen und Mädchen unter einem Dach anbietet“, sagte der 62-Jährige in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstag).

Auf die Frage, ob er glaube, dass ein Männerklassiker wie FC Bayern gegen Borussia Dortmund, der ebenso wie das Frauen-Länderspiel England gegen Deutschland an diesem Sonnabend stattfindet, ein Zugpferd der Frauen-Bundesliga werden müsse, antwortete Dietrich: „Auf jeden Fall. Ich bin sicher, dass solche Spiele eine große Chance für den Frauenfußball in Deutschland wären. Ich würde sogar sagen: Solche Highlights könnten das Salz in der Suppe sein im Ligabetrieb.“

Derzeit haben acht der 18 Männer-Bundesligisten ein Frauenteam in den höchsten beiden Spielklassen. Der Frauen-Rekordmeister 1. FFC Frankfurt will im Sommer 2020 mit Eintracht Frankfurt fusionieren.

Insgesamt müsse sich die mediale Präsenz erhöhen, betonte Dietrich. „Wir brauchen bessere TV-Sendezeiten und ein entsprechendes Marketing, um unsere Gesichter bekannter zu machen, gerne auch zusammen mit den männlichen Stars, wie das in England üblich ist“, sagte er in der „FAZ“ und sprach sich konkret für feste Sendezeiten in der Bundesliga oder eine mittelfristige Erweiterung der Liga aus. Aktuell spielen zwölf Mannschaften in der Frauen-Bundesliga.

Lewandowski fordert mehr von seinen Mitspielern

Torjäger Robert Lewandowski vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München hat vor dem Bundesliga-Gipfel am Sonnabend (18.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund seine Mitspieler in die Pflicht genommen. „Eine Achse, die nur aus Neuer und Lewandowski besteht, ist zu wenig“, sagte Lewandowski in der "Süddeutschen Zeitung".

Der 31-Jährige erwartet, dass seine Teamkollegen mehr Verantwortung übernehmen. „In jedem Mannschaftsteil, in jeder Linie sollte es einen Anführer geben: Torwart, Abwehrspieler, einer aus dem Mittelfeld, einer aus der Offensive, das wäre perfekt. Es kann nicht ein Spieler alle führen, das ist zu viel, das ist unmöglich“, sagte der polnische Nationalspieler, der an den ersten zehn Spieltagen 14 Treffer erzielt hat.

Lewandowski forderte mehr „Kommandos“ auf dem Platz. „Die jungen Spieler sind natürlich noch etwas zurückhaltend, oder sie haben mit der Sprache ein Problem. Aber ich weiß, dass zwei, drei Monate in einem Land reichen, um Kommandos geben zu können. Das muss man auch erwarten können“, sagte Lewandowski.

Der Angreifer hat aber auch eine generelle Veränderung festgestellt. Früher seien die Spieler individueller gewesen, sie haben mehr von sich aus machen wollen. „Die neue Generation braucht mehr klare Ansagen, ich denke, das kommt aus den Akademien. Wenn du Vorgaben von Trainern von klein auf gewohnt bist, verlierst du die individuellen Sachen, das eigene Denken. Junge Spieler brauchen Führung. Wenn sie keine Aufgabe bekommen, vergessen sie manchmal, was sie machen sollen“, sagte Lewandowski und fügte an: „Das ist eine Generation, die schreibt viel SMS, die kommuniziert viel im Internet, sie telefoniert weniger. Das ist einfach eine andere Kultur.“

Er will diese Sätze aber nicht als Kollegenschelte verstanden wissen und nimmt sich auch selbst nicht raus: „Ich bin zwischen diesen Generationen.“

Hertha freut sich auf Aufsichtsratsmitglied Klinsmann

Geschäftsführer Michael Preetz hat das neue Engagement von Jürgen Klinsmann im Aufsichtsrat von Hertha BSC bereits in höchsten Tönen gelobt. Investor Lars Windhorst hätte keine bessere Entscheidung treffen können, „als jemanden zu holen, der für Fußballkompetenz steht und eine dementsprechende Strahlkraft hat“, sagte Preetz vor dem Bundesligaspiel der Berliner im Olympiastadion gegen RB Leipzig.

„Sportkompetenz in einem Fußballverein schadet nie“, betonte der 52 Jahre alte ehemalige Profi. Der Club hatte am Freitag bekanntgegeben, dass Ex-Nationaltrainer und Ex-Profi Klinsmann (55) in den Aufsichtsrat der Hertha rückt. „Für mich ist es kein Full-Time-Job“, betonte Klinsmann: „Ich werde weiter in Kalifornien wohnen, werde aber natürlich öfter in Berlin sein.“ Er wolle dem Verein mit seinem Netzwerk und seinem Input zur Verfügung stehen. Es liege dann an der Hertha, „wie oft sie das nutzen wollen“.

Der Schwabe besetzt einen von vier Posten im Aufsichtsrat, über die Investor Windhorst entscheiden kann. Dieser hatte am Freitag für 99 Millionen weitere Anteile erworben und ist über seine Investmentfirma Tennor nun im Besitz von 49,9 Prozent der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA. Er hatte zuvor bereits 125 Millionen Euro überwiesen. „Es gab schon einige Gespräche, um Jürgen zu überzeugen, das ging nicht über Nacht“, sagte er dem Pay-TV-Sender "Sky".