Tennis

Nach Wimbledon-Aus: Kerber trennt sich von Trainer Schüttler

Angelique Kerber Anfang Juli bei Wimbledon – zwei Wochen später trennte sie sich von Trainer Schüttler.

Angelique Kerber Anfang Juli bei Wimbledon – zwei Wochen später trennte sie sich von Trainer Schüttler.

Foto: imago/Zuma Press

Tennis-Star Angelique Kerber teilte ihre Entscheidung via Twitter mit. Sie sei trotzdem dankbar für seine harte Arbeit.

Kiel. Deutschlands beste Tennis-Spielerin Angelique Kerber hat die Zusammenarbeit mit ihrem Trainer Rainer Schüttler beendet. Dies teilte Kerber knapp zwei Wochen nach ihrem enttäuschenden Zweitrundenaus beim Grand-Slam-Klassiker in Wimbledon via Twitter mit. „Wir haben entschieden, dass es Zeit für einen Neustart ist“, schrieb Kerber: „Veränderungen sind nie einfach – besonders, wenn man mit so einer tollen Person wie Rainer zusammenarbeitet.“

"Momentan bin ich nicht wirklich zufrieden"

Kerber und Schüttler hatten seit Ende 2018 zusammengearbeitet – mit mäßigem Erfolg. Bei den Australian Open schied Kerber im Achtelfinale aus, bei den French Open schon in der ersten Runde. Nach ihrem frühen Aus in Wimbledon, wo sie als Titelverteidigerin angereist war, hatte sie bereits gesagt: „Momentan bin ich nicht wirklich zufrieden. Aber wenn ich auf das ganze halbe Jahr schaue, gab es gute und einige nicht so gute Momente.“

Am Freitag schrieb sie nun, dass sie dem ehemaligen Australian-Open-Finalisten Schüttler „dankbar für seine harte Arbeit und Hingabe in den vergangenen Monaten“ sei: „Er ist ein Freund geworden.“

Schon während ihres Ausscheidens in Wimbledon war über einen Bruch mit Schüttler spekuliert worden, als sie einen Konflikt mit ihrem Coach im Match gegen Lauren Davis offen austrug.