Moskau

Rudy an der Nase operiert, Hummels vor Rückkehr

Moskau. Bundestrainer Joachim Löw steht im entscheidenden WM-Gruppenspiel in Kasan gegen Südkorea (Mi, 16 Uhr) möglicherweise Sebastian Rudy nicht zur Verfügung. Der Mittelfeldspieler von Bayern München erlitt einen Nasenbeinbruch und musste sich einer „leichten Operation“ (Oliver Bierhoff) unterziehen. Der 28-Jährige bekommt nun eine Gesichtsmaske, die weitere Einsätze ermöglichen soll.

Überraschend war Rudy für Weltmeister Sami Khedira in die Startelf gerückt, wie Christoph Kramer im WM-
Finale 2014. Kurioserweise musste der 28-Jährige (31. Minute) fast zeitgleich wie Kramer (32.) mit einer Kopfverletzung nach einer unglücklichen Aktion seines Gegenspielers Ola Toivonen raus. „Ich wollte weiterspielen, aber die Blutung hat leider nicht aufgehört“, sagte Rudy, der das Ende der Partie in der Kabine erlebte – auf dem Rücken liegend und mit Watte in der Nase, weil der Blutstrom nicht zu stillen war.

Wieder planen kann Löw dagegen mit Mats Hummels (Halswirbelprobleme). „Es sollte bis Mittwoch so gut werden, dass ich keine Probleme habe“, sagte der Innenverteidiger. Eine Rückkehr von Hummels wäre wichtig, da Jérôme Boateng (Gelb-Rot) gesperrt ist. Weil Hummels gern den linken von zwei Innenverteidigern gibt, wäre denkbar, dass statt Antonio Rüdiger gegen Südkorea Hummels’ Teamkollege beim FC Bayern, Niklas Süle, beginnt.