Pyeongchang

Eishockeymänner unterliegen Finnland zum Auftakt mit 2:5

Pyeongchang. Glückloses Olympiacomeback für Deutschlands Eishockeyteam: Trotz eines beherzten Auftritts setzte es gegen gnadenlos effiziente Finnen zum Vorrundenauftakt eine deutliche 2:5 (1:2, 0:2, 1:1)-Pleite. Tore von Brooks Macek (9.) und Frank Hördler (42.) waren zu wenig für das Team von Bundestrainer Marco Sturm. „Wir haben zu viele Strafzeiten gehabt“, haderte Sturm. Drei der fünf Gegentore durch Sami Lepisto (4.), Miko Pyorala (16.), Eeli Tolvanen (38.), Lasse Kukkonen (39.) und Joonas Kemppainen (53.) fielen bei deutscher Unterzahl. Besonders unglücklich agierte Nürnbergs Yasin Ehliz, der zwei Strafzeiten kassierte, die zu Gegentoren führten.

Zudem erwies sich Finnlands Keeper Mikko Koskinen als zu stark für Deutschlands Angreifer. Von 24 Schüssen parierte der beste Keeper der osteuropäischen KHL 22. Deutschlands Danny aus den Birken kassierte an seinem 33. Geburtstag aus 20 Schüssen hingegen fünf Tore – zu viel. „Das ist frustrierend, wenn jeder reingeht“, sagte Sturm, der noch nicht entschieden hat, ob der Münchner auch an diesem Freitag gegen Weltmeister Schweden (13.10 Uhr) spielen soll.