Doping

IOC lädt 15 Russen nicht zu Olympia ein

Das IOC bleibt hart: Keine nachträgliche Olympia-Einladung für 15 Russen

Das IOC bleibt hart: Keine nachträgliche Olympia-Einladung für 15 Russen

Foto: Andreas Rentz / Getty Images

Das IOC hat trotz Aufhebung der Sperren 13 Sportlern und zwei Trainern aus Russland die Einladung zu den Winterspielen verweigert.

Pyeongchang.  Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird die 13 russischen Athleten und zwei Trainer, deren lebenslange Olympiasperren vom Internationalen Sportgerichtshof CAS aufgehoben wurden, nicht zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang (9. bis 25. Februar) einladen. Das teilte das IOC am Montag mit.

Zuvor hatte ein Ausschuss des IOC unter der Leitung der früheren französischen Sportministerin Valerie Fourneyron jeden Fall individuell überprüft. Das Gremium habe sich einstimmig gegen Einladungen der 15 Russen ausgesprochen, hieß es in einer Mitteilung des IOC.

Insgesamt hatte der CAS von 28 russischen Wintersportlern die lebenslangen Olympiasperren wegen Verstöße gegen die Anti-Doping-Richtlinien bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 aufgehoben. 13 von ihnen sind aber nicht mehr aktiv und kommen deshalb für einen Start in Pyeongchang nicht in Frage.

Das Panel von Fourneyron habe beschlossen, „dass keine der 15 Personen eine Einladung zu den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang erhält“, hieß es in der Mitteilung des IOC.

Wegen systematischen Dopings bei den Winterspielen 2014 war das Nationale Olympische Komitee Russlands (ROC) vom IOC Anfang Dezember suspendiert worden. 169 saubere russische Athleten dürfen in Pyeongchang aber unter neutraler Flagge und Hymne starten.