Lausanne

Hammerwerferin Heidler erhält Olympia-Silber

Lausanne.  Die russische Hammerwerferin Tatjana Lyssenko hat aufgrund eines positiven Dopingtests ihre Olympia-Goldmedaille von den Sommerspielen 2012 in London aberkannt bekommen. Wie das Internationale Olympische Komitee mitteilte, wurden bei einem Nachtest ihrer Proben Spuren des Anabolikums Turinabol festgestellt. Ex-Weltmeisterin Betty Heidler (Frankfurt), vor vier Jahren ursprünglich Dritte hinter Lyssenko und Weltrekordlerin Anita Wlodarczyk (Polen), rückt damit auf den Silberrang nach vorn.

Lyssenko, die seit ihrer Heirat den Nachnamen Beloborodowa trägt, war bereits von 2007 bis 2009 wegen Dopings gesperrt. Als Wiederholungstäterin droht der 33-Jährigen nun eine lebenslange Sperre.